“Weltenstürmer” zieh dich warm an

Es gibt eine Alternative zu Facebook.

Aus den gaplanten 10.000 Doller sind mal locker 200.000 geworden. Das sollte als Startkapital für Diaspora reichen. Sogar der geplante Start kann eingehalten werden.

Neben den gleichen Funktionen, die es auf Facebook gibt, gibt es doch einen Unterschied. Einen technischen. Das als Open-Source-Projekt entwickelte Soziale Netzwerk Diaspora verbindet die Teilnehmer  direkt miteinander. Sie sind per Internet verbunden und betreiben die Software jeweils auf dem eigenen Rechner. Alle Daten bleiben also im eigenen Besitz.

Start ist der 15. September. Da Facebook in letzter Zeit immer mal wieder in die Kritik der Datenschützer geriet, ein guter Zeitpunkt, was Neues anzubieten. Sehen wir mal, ob die Versprechen der vier Jungs ihre Versprechen halten können.

Communities – Gewinner und Verlieren

NetzwerkbesucherDie 9,4 Mio Besucher, die StudiVZ (-2,60 Mio.), MySpace (-2,40 Mio.), SchülerVZ (-2,10 Mio.), wer-kennt-wen.de (-1,20 Mio.) und Flickr (-1,10 Mio.) verloren haben, sind möglicherweise zu Facebook gewandert.  Ein Plus von 10,60 Mio. bzw. 143,2%  hat Facebook.com laut Ad Planner im Verlauf der vergangenen 12 Monate in Deutschland hinzugewonnen.

Die Zahlen stammen vom Google-Research-Tools Ad Planner.

via Meedia

Der Blick ins Wohnzimmer

welikeEmpfehlen und entdecken – Musik, Filme, Bücher. All dies verbindet die Plattform welike.com. Über Vernetzung verbindet das “Navigationssystem” persönliche Lieblingsprodukte mit Menschen ähnlicher Interessen und schlägt mit einem Klick Musik, Filme und Bücher vor, die zum eigenen Geschmack passen.

Die VZ-Netzwerke haben diese App als Entertainment-WG in ihr Angebot integriert.

Neben “i like” nun auch “we like”. Persönliche Interessen. Was Worte nicht beschreiben können, sagen Bücher, Filme oder Musikgeschmack über den User aus. Ein Eldorado für die Werbung?

Zusammen und nicht allein

Co-Working heisst das neue Zauberwort, dass von der Idee her schon lange praktiziert wird: eine Bürogemeinschaft, die sich die Kosten für Internetzugang, Telefon und Kaffeemaschine ein Büro teilt. Nicht nur für Unternehmensgrüner. Auch Freelancer können hier kreativ sein. Wer seinen Arbeitsplatz gern teilt und sich mit Anderen austauschen will, kann beim Hallenprojekt nachsehen, wo es Co-Worker gibt.

Auf deutsche-startups.de gibt es einen Beitrag zum Thema.

Passt E-Mail-Marketing und Social-Networking zusammen

STUDIE

Social-Networking wächst und wächst. E-Mails sind immer noch ein Kommunikationsmittel, aber weniger akzeptiert, wenn es um Werbebotschaften geht. 

Silverpop hat nun eine Benchmark-Studie “E-Mails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance” rausgegeben, die Verbindungen zwischen beiden Disziplinen aufzeigt.

  • Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
  • Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen.  Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
  • Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
  • Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.

[via E-Mail-Marketing]

220 networken

Jemand der zählt: webmarkets-today will künftig Marktanteile verschiedener Player in definierten Onlinemärkten ermitteln und damit die Bewertung dieser Märkte optimieren. Fürs erste liegt das Augenmerk auf Social Networks, Frauenwebsites, deutsche Nachrichtenseiten, Kino- und Gesundheitsportalen.

220 networken

Aktuell wurden die knapp 220 der derzeit aktiven Social Websites in Deutschland und erstmals auch deren Marktanteile erfasst. Von insgesamt rund 140 Milliarden monatlich in Deutschland generierten Seitenabrufen (Quelle: Google) entfallen der Studie zufolge knapp ein Viertel oder 33 Milliarden Abrufe auf Social Networks wie StudiVZ, wer-kennt-wen.de oder Facebook.

In welchen Nischen noch Marktlücken zu finden sind, ist in der kompletten Studie für 500 Euronen nachzulesen.

Online nicht allein

STUDIE

Noch bevor die Onliner ihre privaten E-Mails checken, gehen sie bei den Social Networks und Blogs vorbei. Das sind mehr als zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung. Die Studie “Global Faces and Networked Places” von Nielsen Online befragte die User über einen Zeitraum von einem Jahr.
In Deutschland wuchs die Nutzung von sozialen Netzwerken mit 12,9 auf 51 Prozent der Online-Nutzer.

Suchmaschinen, Portale und Sites mit PC-Software werden am häufigsten besucht.

Internetnutzung