Marketing geht auch für die Kleinen

Wer denkt “Ich kann mir keine Werbung leisten. Ich bin ein kleines Unternehmen. Ich habe keine großen Budgets.”, der sollte diese Denkweisen über Bord werfen. Denn auch Kleinunternehmen können etwas tun. Ein Branding im Kleinen ist möglich. Dazu gibt es hier ein paar Fragen, deren Beantwortung zu einer Marke führen können:

  1. Was ist die Geschichte hinter der Geschäftsgründung?
    Die persönlichen Geschäftspraktiken machen das Unternehmen einzigartig.
  2. Was sagen Kunden?
    Was schätzen die Kunden? Was würden sich die Kunden noch wünschen? Auf diese einfache Art und Weise lassen sich mögliche Lücken aufdecken und beseitigen.
  3. Was macht die Konkurrenz?
    Das, was andere anbieten, kann durchaus auch für das eigene Unternehmen interessant sein. Welche Taktiken verfolgen sie?

Mit all diesen Informationen lässt sich eine Marke bilden. Denn es geht dabei nicht nur um ein Logo oder ein Bild. Manchmal ist es einfach auch nur ein guter Slogan, der bei den (potentiellen) Kunden im Gedächtnis bleibt. Wenn der dann auch mit dem passenden (Klein-)Unternehmen in Verbindung gebracht wird, haben Sie alles richtig gemacht.

 

Werbung in Social Networks I

Ausgangspunkt ist meist: Facebook.

Die Facebook-Fanseite ist der Startpunkt. Hier wird das Unternehmen präsentiert, der Fangemeinde zugehört, im Idealfall Diskussionen angeregt. Um sie attraktiv zu machen, sind Neuigkeite, Produktpromotionen sinnvoll. Beliebt sind immer Gewinnspiele.

Die Fanpage mit Inhalten zu füllen, die für die Zielgruppe relevant sind, ist anspruchsvolle Arbeit. Hier treffen Interessenten und Werbetreibende aufeinander. Das können die eigenen Facebook- Seiten, Internet- und Facebook-URLs, Veranstaltungen, Orte, Domains und Applikationen sein. Dafür bietet Facebook je eigene Werbeanzeigen.

Besonders wertvoll ist das Targeting bei Facebook. Die Zielgruppe kann nach Wohnort, Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus, Arbeitsplatz und Ausbildung und auch anhand von Interessen sondiert werden. Bei sogenannten Standard Ads ist das Unternehmen als Absender z.B. durch das Logo eindeutig erkennbar.

Im Vergleich dazu sind Story Ads gesponserte Meldungen. Im Mittelpunkt steht hier der Freund. Sollte er beispielsweise mit einer Seite oder einer Anwendung oder auch mit einer Veranstaltung interagieren, so werden auch seine Freunde darüber informiert. Damit dies besonders hervorgehoben wird, zahlt der Werbekunde für diese gesponserte Meldung.

Doch nicht jedes Posting erreicht die Fans. Ob der Newsfeed bei den Hauptmeldungen angezeigt wird, hängt vom “Facebook-Page-Rank” ab. Kommuniziert der User also nicht mit einem Unternehmen, so interpretiert Facebook dies als nicht relevante Nutzer und zeigt das Posting nur in den neuesten Meldungen.

Ausführliche Infos finden sich hier.

 

 

Schnitzeljagd

Wer die Jacke trug, wurde zum Ziel. Zum Ziel von Handykameras auf den Straßen von Wien.  Über eine GPS-App auf dem Smartphone konnten die entsprechenden Daten getrackt und online auf einer virtuellen Karte angezeigt werden. Wer die meisten der 50 Läufer der Catch The Flash-Aktion knipste, hatte die Chance auf 1 Platinbarren.

Diese Kombination aus Lauf-Event und Onlinegame wurde von Jung von Matt/Neckar auf die Beine gestellt.

Lullaby for Lullaland

LullalandSchlaf gut!

Matrazenhersteller Fey&Co. ist ganz und gar ausgeschlafen. Sie wandeln Twitter-Beiträge mit dem Hashtag #Goodnight in Töne um und lassen diese auf Lullaland abspielen. Matratze für Matratze das eigene Schlaflied komponieren

Geniale Idee von Jung von Matt/Elbe.

Ein Film ist nicht immer ein Film

80.000 Filme aus 190 Ländern mit einer Gesamtspieldauer von 4500 Stunden wurden gesichtet und zu einem 90minütigen Kinofilm zusammengeschnitten. Der YouTube Film “Life in a Day” mit Szenen aus rund 400 Beiträgen startet in Deutschland in den [Programm?]Kinos.

Alle 15-Sekündiger stammen vom 24. Juli 2010. Der Film zeigt grob den Lauf des Tages vom Aufstehen bis Mitternacht. Jeder der mitmachte lieferte etwas zum Thema: Was liebst du? Wovor hast du Angst?

Ist das wirklich ein Kino-Film?

 

Von nichts kommt nichts

Den „Social-Media Burger“ bauen. Ein individuell designter Schuh durch einen Online-Konfigurator bei Nike. Neue Ideen mit der Starbucks-Geschäftsleitung teilen. Customizing ist das Zauberwort.

Von nichts kommt auch im Web 2.0 nichts. Damit User aber auch was weiterleiten und das Produkt zum Erfolg führen, sollten für die Crowd-Sourcing-Plattformen ein paar Regeln gelten:

  • Auswahl
    Nicht jedes Thema ist „sharebar“, dennoch scheint humorvoll und kreativ immer zu gehen. Wichtig ist es auf jeden Fall, eine breite Masse anzusprechen und nicht im vorhinein eine bestimmte Gruppe auszuschließen.
  • Usability
    Komplizierte Usability schreckt ab. Der erste Eindruck ist auch hier wichtig.
  • Incentivierung
    Motivation, Zeitaufwand der User – all das sollte dem User letztlich einen Mehrwert bieten. Incentivierung der Teilnehmer nimmt eine besondere Rolle ein. Je ausgefallener und exklusiver die Preise, desto mehr Interesse besteht im Regelfall. Einfallslose Geldpreise scheinen hier veraltet.
  • Plattformmanagement
    Fehler verbessern, neue Ideen auf der Seite realisieren oder aufkommende Fragen beantworten. Bleibt das aus, bleiben auch die User weg. Kunden und User merken mittlerweile schnell, ob es sich um eine lieblose standardisierte Plattform handelt.

Ist erst einmal der positive Rahmen geschaffen und die Kunden besitzen das Gefühl, dass ihre Meinung wirklich zählt, so kommt der Viral Buzz fast von alleine.

[via Adzine]

Eine Infoübersicht über deutsche Plattformen gibt es vom Crowdsourcing-Blog

erster Überblick über deutsche Crowdsourcing-Plattformen

A Tribute

“This is a tribute to the stars on Facebook
Post on, my friends, p-p-ost on, my friends”

Welcher Facebook bist Du?