Image? Geld? Warum präsentieren sich Unternehmen und Marken auf Facebook und Co? Nicht repräsentativ, dennoch eine erste Einschätzung liefert die Umfrage von Internetworld.
Doch warum werden Facebook-User Fans von Marken oder Unternehmen? Google analysierte und WebProNews dokumentierte: Die Hoffnung auf Rabatte und Sonderangebote ist der wichtigste Grund. 55 Prozent der Befragten sind von keinem Unternehmen Fan, 18 Prozent von ein oder zwei Marken.
Dabei sieht das doch ganz anders aus: 29,2 Prozent der Blogpostings stammen aus den USA, 6,7 aus UK, 4,8 aus Japan…. Schaut man sich zusätzlich die Einwohnerzahl der Länder an – rauszukriegen über Wikipedia – , ergibt sich plötzlich ein ganz anderes Bild! Die Schweden sinds! Sie schreiben gemessen an der Einwohnerzahl die meisten Blogbeträge. Wer hätte das gedacht.
Sysomos hat für das Ergebnis mehr als 100 Millionen Blogbeiträge aus seiner Datenbank analysiert.
Die AGOF-Ausweisungen internet facts liefern zukünftig auch Daten zu Social Media für die Mediaplanung. Dazu präsentiert die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung ein Kategorisierungsmodell, das Social Media anhand von vier “Aktivitäts-Clustern” einteilt:
Networking - erfasst die Vernetzungsaktivitäten der Nutzer untereinander
Contribution - Produktion von Inhalten durch Nutzer (auch Kommentare und Bewertungen)
Sharing - Weiterleitung von Inhalten durch Empfehlungen, Verlinkungen und ähnliches
Messaging – direkte Kommunikation über Mail oder Messenger-Tools
Hier wir mit Millionen jongliert: 13 Millionen Artikel in Wikipedia. 350 Millionen Nutzer hat Facebook weltweit. 100 Millionen Videos bei YouTube täglich.
Jeder Menge Zahlenmaterial liefert Daniel Peters. In den 112 Folien fand sich dann auch noch Platz für Beispiele.
Comscore hat sie unter die Lupe genommen, die Top 10 der Deutschen Online-Display-Publisher und ~Werber in Deutschland: Im September 2009 haben sie mehr als 50 Milliarden Displayanzeigen geschaltet, die von 43 Millionen Nutzern betrachtet wurden. Erfasst wurden statischen Banner, Rich Media und Videowerbung.
über 3.000 Werbebotschaften prasseln täglich auf einen Verbraucher ein, haben Werbeforscher beobachtet. Gemessen daran ist das Internet immer noch Entwicklungsland: ausgeliefert worden sein.
David Grollmann von Internetworld hat es nachgerechnet: 50 Milliarden Ad Impressions an 43 Millionen Nutzer machen “39 Banner pro Surfer und Tag – geradezu paradisische Zustände. Die schlechte Nachricht: Von 3.000 Botschaften werden nur 52 wahrgenommen. Macht 1,73 Prozent. Wendet man diesen Schnitt auf die 39 Banner an, bleiben unterm Strich noch 0,67 Banner pro Tag. Anders ausgedrückt: Nach drei Tagen hat ein Nutzer gerade einmal zwei Banner wirklich gesehen. Nach oben ist also noch viel Platz.”