Die AGOF-Ausweisungen internet facts liefern zukünftig auch Daten zu Social Media für die Mediaplanung. Dazu präsentiert die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung ein Kategorisierungsmodell, das Social Media anhand von vier “Aktivitäts-Clustern” einteilt:
Networking - erfasst die Vernetzungsaktivitäten der Nutzer untereinander
Contribution - Produktion von Inhalten durch Nutzer (auch Kommentare und Bewertungen)
Sharing - Weiterleitung von Inhalten durch Empfehlungen, Verlinkungen und ähnliches
Messaging – direkte Kommunikation über Mail oder Messenger-Tools
So heisst es bei Yahoo. Denn der Internet-Pionier integriert neben Facebook (Ende 2009) nun auch Twitter in sein Angebot. Via Mail oder Homepage können Y!-Nutzer eigene Tweets aktualisieren und auch die Tweets von Freunden und Bekannten lesen.
Die Idee, die dahinter steckt ist, den Yahoo-Nutzern Zugang zu populären Online-Netzwerken zu gewähren, ohne dass sie dafür die Yahoo-Websites verlassen müssten.
Kaum sind die Thesen raus, schon gibt es die ersten Widersprüche. Der Gründer von nugg.ad meint:
“Diese Thesen gehen an der Realität der Mediaplanung – bei aller Begeisterung für Social Media – in mehrfacher Hinsicht grob vorbei”
Weil:
In aller Regel wird Werbung für große Reichweiten geplant – nur wenige Produkte mit nennenswerten Budgets richten sich an wirklich spitze Zielgruppen. So beeindruckend die Reichweiten der Social Communities sind – für eine typische Werbekampagne sind diese Zahlen nicht einmal annähernd ausreichend!
Die aufregenden Web2.0 Beispiele werden meist mit Marken illustriert, die von Natur aus ein hohes Involvement erzeugen. Die Realität ist aber, dass Werbung häufig für typische Low-Involvement-Produkte gemacht wird, die Menschen eben beiläufig im Supermarkt kaufen.
Zielgruppenmodelle sind – das sollte man nicht vergessen – auch immer Modelle gewesen, um skalierbar große Mengen von potenziellen Konsumenten anzusprechen.
Was ist ein Fan auf Facebook wert? Und wie misst man die Bedeutung eines Retweets auf Twitter? Der Chef der webguerillas antwortet im Interview.
Um es vorweg zu nehmen: Eine konkrete Antwort bleibt er schuldig. Aber er 12 Thesen zur zukünftigen Mediaplanung zusammengetragen und diese sogar kommentierbar gemacht, um eine Dikussion über Messgrößen in der neue n Mediaplanung anzuregen.
”Wir brauchen ein Umrechnungsmodell zwischen den klassischen Mediawährungen und neuen Formen wie zum Beispiel Kontakte in sozialen Medien. Erst dann können wir zum Beispiel die Wirkung einer bestimmten Anzahl von Ad Impressions zu der von Twitter-Followern in Beziehung setzen.”
Wie immer visuell toll umgesetzt. Auch wenn es dafür berechtigte Kritik in den Kommentaren zu lesen gab.
“geshared”. Nicht via Facebook, wie im Artikel angesprochen, sondern über einen Blogeintrag, der wiederum auf diesen interessanten Blogeintrag “Was soll denn das mit Facebook? Viralität, Freunde, gute Musik…” hinwies. Eigentlich geht es ja um die Musik, die man einfach per Facebook an seine Freunde verteilen kann. Einfacher als per Twitter. Und beinahe nebenbei wird im Kommentar Artikel auf den Unterschied zwischen beiden Medien eingegangen.
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Im neu gewandeten Webauftritt kann man viele Web 2.0 Features bestaunen: eigene Heinz Bilder auf Flickr hochladen, über YouTube mit einem Video Generator einen eigenen Clip drehen, man kann Fan der Facebook Page werden, ein neuer TV Spot aus UK präsentiert und im Shop findet Anhänger all das was man gebrauchen könnte…
Gibt es Bookmarks die einem peinlich sind? Werber und Medienmacher wurden von wuv zur Web 2.0-Gewohnheiten und Marotten im Internet befragt. Und zwischendrin findet sich der eine oder andere spannende Web-Gehimtipp.