Die Social Media Akademie zeigt an einem Beispiel, wie Kundenbindung mit Service im Web 2.0 funktionieren kann.
“Für Unternehmen gibt es verschiedene Möglichkeiten, in Social Media präsent zu sein. Zum einen können sie auf unternehmenseigenen Plattformen wie einem Corporate Blog, einer Facebook-Fanpage oder einem Twitterkanal mit potenziellen und bestehenden Kunden kommunizieren, zum anderen können sie auch unternehmensfremde Seiten nutzen, um mit den Zielgruppen in Kontakt zu treten.
Gezeigt wird, dass ein Unternehmen auch beide Wege zugleich gehen kann und betreibt sowohl Onsite- als auch Offsite-Kommunikation.
Ein Offsite-Community-Management kann in zehn Schritten durchgeführt werden. Schritte 1 bis 5 setzen sich mit dem strategischen Aufbau eines Community Managements auseinander:
1. Strategie
2. Identifikation der relevanten Social-Media-Plattformen
3. Social-Media-Ansprache
4. Erstellung von Service Guidelines
5. Schulung der Servicemitarbeiter
6. Anlegen der Accounts
7. Aufgreifen und Annahme von Support-Fällen
8. Beantwortung der Beiträge
9. Nachverfolgen der Beiträge
10. Messung der Reichweite/ Zielerreichung”
Aber: Websites, die mit einer geringeren Publikationsfrequenz agieren, können mit besseren Conversion rechnen. Denn die neuen Posts schieben die alten nicht so schnell nach unten. Ebenso erfolgsversprechend für Likes sind Infografiken.
So werden und bleiben Beiträge attraktiv und regen zum sharen an:
Gute Stories brauchen Zeit und die entsprechenden Ressourcen. Also nicht daran geizen.
Selbst dann, wenn ein guter Beitrag nicht mehr topaktuell ist, kann es sich noch lohnen ihn zu bewerben.
Artikel, die kein Selbstläufer wie geschnitten Brot waren, im Detail analysieren und beim nächsten Mal besser machen.
Die aktuellen Themen und auch Wünsche der Nutzer erkennen bzw. in Erfahrung bringen und diese bedienen.
In die Social Media Optimization der Beiträge investieren und sie für ein “Like” und somit auch Teilen aufpeppen.
Schnell auf den Link bei Facebook, Twitter und Co. gedrückt. Schließlich ist man unter Freunden. Böse Falle hierbei sind die so beliebten Kurz-URLs. Hier ist auf den ersten Blick nicht sichtbar, wohin der Weg führt.
Spammer und Abzocker haben einen neuen Weg gefunden. Drum prüfe, wer sich Freund nennt.
Die Video-Plattform hat die Zeit zurückgedreht. Die, die allen anderen in diesem Jahr den Rang abliefen sind hier zusammengestellt.
Mein persönlicher Favorit: Eine neue Version einer der legendären MJ-Songs, die um Hilfen für Haiti bat – im Februar 2010 von YouTube-Musikern zusammengestellt.
Nach 500 Millionen aktiven Nutzern bei Facebook ist klar: “Nach dem Google-Jahrzehnt kommt jetzt das Facebook-Jahrzehnt… Facebook ist nicht ‘nur’ das nächste Google. Es ist ein Google, das seine eigene Hyperlink-Struktur gleich mitbringt.”
Ein interessante Artikel über Zahlen, Zentralität/Dezentralität, Markteintrittsbarrieren und Alternativen >>>.
Wissenswertes: Al Pacinos Kopf zierte anfänglich den Header. Hier gibt es neun weitere “secrets“.
“Social Media ist keine Tupperparty die der Verkaufsmaximierung dient. Im social web reden Menschen miteinander, kommentieren gegenseitig ihre Aussagen, hören sich zu, diskutieren und bilden sich eine Meinung. Genau wie bei einem Networking-dinner.”
Monitoring wird immer auch mit Handarbeit verbunden bleiben. Dann ist man jedoch sehr dicht am Puls der Konsumenten und kann beginnen, das volle Potential von Social Media zu erschließen.
Free-Tools zum Mithören, die für den Anfang geeignet sein können:
booshaka: durchsucht die öffentlich zugänglichen Facebook-Status-Updates
socialmention: kann in Blogs, Micro-Blogs, Kommentare, Bookmarks, Events, Bilder, Nachrichten und Videos nach den jeweiligen Suchbegriffen suchen. Vorteil hier, alle Suchergebnisse kann man auch als RSS-Feed abonnieren.
Für Social-Media-Arbeit gilt: erst zuhören, dann handeln. Weitere Infos zum Mithören gibt es hier >>>
Doch was bringt es den kleinen und mittelständischen Unternehmen? Testet mit den 140 Zeichen, was im 2-nulligen Web möglich ist und ob das was für euch ist. So die Reaktion von Nicole Simon zur Frage nach Twitter und Social Media für KMU. Sie gibt Ratschläge und Tipps.
Und das sagt der deutsche Entwickler Bastian Allgeier dazu:
Das Besondere an Zootool ist, dass es verschiedene Inhalte automatisch erkennt und kategorisiert. So kann man damit zum Beispiel neben Webseiten und Bildern, auch Videos von über 30 Video-Plattformen, Slideshare-Präsentationen, Wikipedia-Artikel und vieles mehr bookmarken und erhält passende Informationen und Vorschauen dazu… Bei Zootool geht es nicht darum, Originale abzugreifen, sondern interessante Fundstücke im Netz zu verlinken und darauf aufmerksam zu machen. Um das so visuell wie möglich tun zu können, werden zu jedem Eintrag Thumbnails generiert.
Damit die spielerische Komponente nicht zu kurz kommt, ist im Zoo so einiges los:
Mit dem Lasso kann der Jäger Websites, Fotos, Videos, etc. eingefangen und in den Zoo schicken.
Im Aquarium hat man über die Suche von überall Zugriff auf seine Zoobewohner.
Das Vogelhaus dient dazu, über seine Tierchen zu zwitschern.