Wer trifft sich auf welcher Social Media Plattform?

Nichts neues bzw. nicht anders zu erwarten ist die aktuelle Auswertung der Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke von Toluna und Faktenkontor. Dazu wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.

  • sehr junge Zielgruppe zwischen 14 und 19 Jahren

Instagram –> 71 Prozent

Snapchat –> nur 15 Prozent aller Onliner, allerdings fast so beliebt wie Instagram (62 Prozent).

Pinterest –> 37 Prozent

Tumblr –> 28 Prozent

  • 30- bis 39jährigen

Xing –> 30 Prozent

Linkedin –> 19 Prozent

Stayfriends –> 16 Prozent

  • 40- bis 49jährige

Stayfriends –> 16 Prozent

  • ü50

Stayfriends –> 15 Prozent

 

zusammengestellt von haufe.de

Entscheidend: Die Anzahl der Worte

Wie sieht der ideale Tweet aus, um sie weiterzuverbreiten? DK New Mediahat hat zusammen mit der Content Marketing Plattform Compendium mal nachgefragt.

  • 1 bis 5 Worte für Tweets im B-to-C-Bereich
  • 11 bis 15 Wörter für Tweets im B-to-B-Bereich
  • zwischen 10 und 11 Uhr morgens sowie mittags zwischen 12 und 14 Uhr werden viele Empfänger erreicht
  • vor allem zur vollen und halben Stunde werden die meisten Tweets gelesen und geteilt

Erstaunlich:  Soll der allgemeine Nutzer erreicht werden, zahlt sich der Hashtag sogar sehr aus (bei Twitter plus 193 Prozent). Im B-to-C-Bereich rät die Studie auf Twitter sogar von Hashtags ab.

Faktoren für einen perfekten Tweet

[Grafik via tn3]

Service 2.0

Die Social Media Akademie zeigt an einem Beispiel, wie Kundenbindung mit Service im Web 2.0 funktionieren kann.

„Für Unternehmen gibt es verschiedene Möglichkeiten, in Social Media präsent zu sein. Zum einen können sie auf unternehmenseigenen Plattformen wie einem Corporate Blog, einer Facebook-Fanpage oder einem Twitterkanal mit potenziellen und bestehenden Kunden kommunizieren, zum anderen können sie auch unternehmensfremde Seiten nutzen, um mit den Zielgruppen in Kontakt zu treten.
Gezeigt wird, dass ein Unternehmen auch beide Wege zugleich gehen kann und betreibt sowohl Onsite- als auch Offsite-Kommunikation.

Ein Offsite-Community-Management kann in zehn Schritten durchgeführt werden. Schritte 1 bis 5 setzen sich mit dem strategischen Aufbau eines Community Managements auseinander:

1. Strategie
2. Identifikation der relevanten Social-Media-Plattformen
3. Social-Media-Ansprache
4. Erstellung von Service Guidelines
5. Schulung der Servicemitarbeiter

 

während die Schritte 6 bis 10 sich dem operativen Part widmen:

6.    Anlegen der Accounts
7.    Aufgreifen und Annahme von Support-Fällen
8.    Beantwortung der Beiträge
9.    Nachverfolgen der Beiträge
10.  Messung der Reichweite/ Zielerreichung“

 

[via SMA]

Richtig Handeln für den Like-Button

Web 2.0 – Und alle wollen ständig Neues lesen.

Aber: Websites, die mit einer geringeren Publikationsfrequenz agieren, können mit besseren Conversion rechnen. Denn die neuen Posts schieben die alten nicht so schnell nach unten. Ebenso erfolgsversprechend für Likes sind Infografiken.

So werden und bleiben Beiträge attraktiv und regen zum sharen an:

  • Gute Stories brauchen Zeit und die entsprechenden Ressourcen. Also nicht daran geizen.
  • Selbst dann, wenn ein guter Beitrag nicht mehr topaktuell ist, kann es sich noch lohnen ihn zu bewerben.
  • Artikel, die kein Selbstläufer wie geschnitten Brot waren, im Detail analysieren und beim nächsten Mal besser machen.
  • Die aktuellen Themen und auch Wünsche der Nutzer erkennen bzw. in Erfahrung bringen und diese bedienen.
  • In die Social Media Optimization der Beiträge investieren und sie für ein „Like“ und somit auch Teilen aufpeppen.

[via social media akademie]

Freunde und Freunde

Schnell auf den Link bei Facebook, Twitter und Co. gedrückt. Schließlich ist man unter Freunden. Böse Falle hierbei sind die so beliebten Kurz-URLs. Hier ist auf den ersten Blick nicht sichtbar, wohin der Weg führt.

Spammer und Abzocker haben einen neuen Weg gefunden. Drum prüfe, wer sich Freund nennt.

Die Tücken der Social Communication

Vielen bekannt bewusst und deshalb nicht neu. Aber immer noch erschreckend:

  • 89 Prozent aller Nutzer-Einträge auf den Facebook-Seiten führender Marken bleiben unbeantwortet
  • die Pinnwand mit einem Filter versehen

Dies ist das Ergebnis der A.T. Kearny-Analyse von 50 internationalen Marken-Facebook-Auftrittet. Facebook als Einbahnstrasse?

Und dann kommt der Chef der Webguerillas und behauptet das:

  • Verknüpfung der realen mit der virtuellen Welt: Einbindung geobasierter Dienste wie Foursquare, Gowalla oder Facebook Places
  • Einbindung kompletter Microsites in die Facebook-Reiterstruktur: Inhalte zum User bringen, anstatt zu versuchen, ihn zur Website zu führen

So ändern sich die Jahrzehnte

Nach 500 Millionen aktiven Nutzern bei Facebook ist klar: „Nach dem Google-Jahrzehnt kommt jetzt das Facebook-Jahrzehnt… Facebook ist nicht ‘nur’ das nächste Google. Es ist ein Google, das seine eigene Hyperlink-Struktur gleich mitbringt.“

Ein interessante Artikel über Zahlen, Zentralität/Dezentralität, Markteintrittsbarrieren und Alternativen >>>.

Wissenswertes: Al Pacinos Kopf zierte anfänglich den Header. Hier gibt es neun weitere „secrets„.

Das Missverständnis von Social Networks

„Social Media ist keine Tupperparty die der Verkaufsmaximierung dient. Im social web reden Menschen miteinander, kommentieren gegenseitig ihre Aussagen, hören sich zu, diskutieren und bilden sich eine Meinung. Genau wie bei einem Networking-dinner.“

Interessanter Artikel über das was Social Media ist und was nicht.