Ich mag Schokolade. Ich mag am liebsten die Dunkle. Doch muss ich meine Vorliebe aus dem Hause Green & Black’s mit der Welt teilen? Das ist möglich mit dem neuen Social Bookmark-Button “Like”. Daumen hoch für Facebook.
Äußerlich – per Klick auf den Knopf – möchte ich nicht das Werbemaskottchen bei meinen [realen und vor allem virtuellen] Freunden sein. Nicht meine Wege durchs Netz für jeden sichtbar `kommentieren`. Darum prüfe, was man mag.
Die von netzwertig haben ein paar interessante Gedanken niedergeschrieben:
Stufe 1: Walled Gardens
Die erste Evolutionsstufe dauerte ungefähr vom Beginn des neuen Jahrtausends bis 2006/2007. In dieser Phase entstanden die ersten nutzerstarken, globalen Netzwerke wie Friendster (Start 2002), MySpace (Start 2003), Netlog (Start 2003), Hi5 (Start 2003) oder Bebo (Start 2005). Auch Facebook wurde in dieser Zeit gegründet und ging anfänglich als Dienst ausschließlich für Studenten der Harvard University im Jahr 2004 online.
Stufe 2: Das Netzwerk als Plattform
Facebook gab den Startschuss für die zweite Evolutionsstufe von sozialen Netzwerken: Als erstes Social Network ermöglichte es der damals rund 25 Millionen Mitglieder zählende Dienst externen Websites, mit Applikationen innerhalb des Walled Gardens vertreten zu sein. Aus Walled Gardens wurden Plattformen – zwar nach wie vor mit teilweise schwer überwindbaren Mauern – aber immerhin durchlässiger als vorher, besonders für Anbieter, die hinein wollten.
Stufe 3: Das Web als Plattform
Geprägt ist diese Stufe von der Dominanz einiger weniger, führender Anbieter. Sie weiten ihre Präsenz auf das gesamte Web aus. Nun geht es nicht mehr darum, möglichst viele Applikationen externer Anbieter in den eigenen, löchrig gewordenen Walled Garden zu befördern, sondern stattdessen die Social-Networking-Funktionalität auf die Websites Dritter auszuweiten.
Dort gibt es noch ausführlichere Infos.
Unsere Kellner erzählen euren Gästen, was ihre Freunde hier schon mal gegessen haben, was ihnen gefallen hat. Unsere Kellner berichten jedem Gast, wer hier schon mal lautstark wegen der Muscheln gemosert hat. Und, ach ja: Wir verraten euch, wie alt eure Gäste sind, woher sie kommen und wie oft sie hier sind.
So könnte die Zukunft aussehen: Facebook verwaltet mehr und mehr Daten über das Verhalten seiner Nutzer. Und danach wird Facebook auch Daten über das Verhalten seiner Mitglieder auf anderen Web-Seiten verwalten.
Die Web-Herrschaft von Facebook und die Pläne auf der f8 Entwicklerkonferenz via SpOn
Spieler in Social Networks kommen häufiger wieder und bleiben länger als andere Nutzer. Dabei schliesst das Wachstum nicht nur die Entwicklung von Social Games ein, sondern es lässt sich auch der Fluss von enormen Geldmengen in Form von virtuellen Gütern verzeichnen. So die Meinung von Mark Gazecki – Gründer von MegaZebra. Sie entwickeln und vertreiben Gamesfür MySpace, Facebook und Co..
Mücke, Sturm & Company haben mal geschätzt: Der Umsatz, der durch den Verkauf virtueller Güter in Spielen auf Facebook erreichbar ist, beläuft sich auf mindestens 680 Millionen Euro in diesem Jahr.
Das Geheimnis des Erfolges ist das so genannte Freemium-Konzept: Während die Mehrzahl der User kostenlos spielt, ist ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Content auszugeben. Durch diese zusätzlichen kostenpflichtigen Spielinhalte wird das Aufsteigen in höhere Level beschleunigt. Rund 90 Prozent der Umsätze von Social Gaming werden dadurch generiert.
Profitieren können von dieser Entwicklung die Game-Branche, die soziale Netzwerke als auch Payment Service Provider und das In-Game-Advertising.
Internetnutzer werden eine Online-Identität besitzen, die sie dank intelligenter Software automatisch von Netzwerk zu Netzwerk mitnehmen. Es wird globale Netzwerke geben, denen ähnlich „tickende“ Mitglieder angehören, ohne dass diese notwendig im selben Netzwerk agieren.
Die Welt beschreibt, wie Social Media in den kommenden Jahren aussehen könnte.
STUDIE
Social-Networking wächst und wächst. E-Mails sind immer noch ein Kommunikationsmittel, aber weniger akzeptiert, wenn es um Werbebotschaften geht.
Silverpop hat nun eine Benchmark-Studie “E-Mails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance” rausgegeben, die Verbindungen zwischen beiden Disziplinen aufzeigt.
- Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
- Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen. Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
- Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
- Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.
[via E-Mail-Marketing]
Was wird bleiben? Was wird kommen? Auf der Affiliate Tactixx wurde mit Experten diskutiert und darüber berichtet:
- Click per Action-Modelle setzen sich durch
- Die Problematik des Grundsatzes “Last Cookie Wins” wird diskutiert
- Affiliates fordern mehr Transparenz
- Affiliates entwickeln innovative Werbeformen in den Bereichen Video und Social Media
- Die Zahl der Agenturen wächst, die Affiliatemarketing anbieten
- Agenturen gründen eigene Netzwerke
- Betrug wird weiterhin ein Problem darstellen
Zanox launcht den weltweit ersten Application Store (in der Beta Phase) und die Single Sign-On-Lösung zanox Connect , eine einfache und sichere Integration von Applikationen.
“Kellerkinder” Developer, die ihre eigenen Entwicklungen wie Widgets, Software oder Applikationen professionell zu Geld machen wollen, können dies ab sofort über den zanox Application Store tun.
Die, die diese Applikationen in ihr stationäres oder mobiles Web einbinden wollen, können das nach dem Einloggen mit einem einzigen Klick tun.
Der neue Store wird hier einfach erklärt >>>
Das Onlinemarketing-Magazin Adzine machte es vor. Das Magazin kann für alle zwei Monate abonniert werden.
Jetzt zieht die Fotocommunity nach. Es soll ein Magazin von Fotografen für Fotografen werden. Mit Tipps und Tricks. 100 Seiten stark. Vierteljährlicher Erscheinungstermin. 7,80 Euro. Passend dazu wird ein Cover-Contest ausgerufen. Noch schnell bis 25. Mai ein eindrucksvolles Tierportrait hochladen. Gibt es auch am Kiosk.