Ja es ist ein iPad – der 680 Gramm coole “Luxus-E-Book-Reader”. Zum surfen, mailen, Videos ansehen, Musik hören und spielen.
Apple zielt schon lange nicht mehr primär auf die featureberauschte Geek-Population, sondern auf den Massenmarkt. Die Geeks dürfen die erste Gerätegeneration kaufen und für den Wirbel sorgen, aber die eigentliche Zielgruppe sind ganz normale Leute, die ein simples, problemloses Unterhaltungsgerät wollen. Und genau danach sieht das iPad aus.
Solche und andere Meinungen sind neuerdings hier zu lesen. Doch Ap*le ist der Geldregen sicher. Bestimmt.
Den Marketing-Ansatz der anderen Art stellt die Grafik wunderbar dar. Nachzulesen hier >>>
Gruselig dagegen der Beitrag in der FAZ über die Methoden, wie solch technischen Geräte produziert werden: Fast 250.000 Menschen arbeiten auf dem Werksgelände, heißt es. Arbeiter schlafen in Sälen mit bis zu hundert Menschen in Etagenbetten. Sechs Tage in der Woche arbeiten sie, ein Monatslohn von rund 200 Euro gilt als üblich.
Statt E-Book-Reader gelten die ultraflachen Tablet-Computer als das Werkzeug für E-Books.
Handicap der Reader ist die Technik. Noch gibt es kein allgemeines System. Je nachdem bei welchem Anbieter man kauft, ist man denen ausgeliefert kann man die Bücher der Konkurrenz nicht lesen.
Nun sollen Anfang 2010 die kleinen schwarzen flachen Bildschirme auf den Markt kommen. Ähnlich wie beim iPhone kann man per Fingerbewegung blättern oder vergrößern oder verkleinern. Designcrack Apple ist am werkeln. Eine animierte Version ist hier zu sehen >>>
Die Süddeutsche meint, dass die Ära des E-Book vorbei ist.
Das Schöne an E-Books ist doch, dass man sie immer und überall lesen kann. Muss man jetzt den Compi mit sich rumschleppen?
Amazon als die meist bekannteste Online-Buchplattform bringt jetzt eine Applikation “Kindle for PC” auf den Markt. Bücher können damit auf den PC heruntergeladen und gelesen werden. Sie steht kostenlos den Lesern in aller Welt zur Verfügung. Bislang steht das Lesegerät hier in Deutschland nicht zur Verfügung.
Features sind z.B. die Auswahl von verschiedenen Schriftarten, die automatische Markierung der zuletzt gelesenen Seiten oder auch die Zoom-Möglichkeit.