Die koffeinhaltige Brause macht Freude mit der aktuellen Kampagne. Konzipiert als Social-Media-Auftritt zielt sie vorrangig auf Facebook und die VZ-Portale. Hier kann man seinen Freunden mitteilen, ob man gerade “happy”, “zappelig”, ”angenervt” oder “irgendwie komisch” drauf ist. Darauf abgestimmt kann man Musik aus den Genres z.B. Pop, Hip Hop, Alternative oder auch Schlager hören.
Nicht zu vergessen: Herr Dose hat zu jeder Stimmung die passende Klamotte.
Hier wir mit Millionen jongliert: 13 Millionen Artikel in Wikipedia. 350 Millionen Nutzer hat Facebook weltweit. 100 Millionen Videos bei YouTube täglich.
Jeder Menge Zahlenmaterial liefert Daniel Peters. In den 112 Folien fand sich dann auch noch Platz für Beispiele.
Heute startet ein interessantes Projekt: Fünf Journalisten sind abgeschottet von jeglichen Informationen. Lediglich Twitter und Facebook stehen ihnen zur Verfügung. Daraus sollen sie täglich Nachrichten via hauseigenem Radiosender und Twitter publizieren.
Nach fünf Tagen dann die Abrechnung: Wie wird die Welt wahr genommen bzw. welche Qualität haben Informationen, wenn man sich nur auf Aussagen von Twitter und Facebook verlassen kann?
Die USA ist im Hinblick auf Social Media klar ein Vorreiter. Doch was tut sich in Deutschland? Die Universität Oldenburg und die construktiv-Agentur analysierte die 100 größten deutschen Marken auf ihre Social Media Aktivitäten.
Die Mehrheit der 100 größten deutschen Marken nutzt mindestens einen der untersuchten Social Media-Dienste YouTube, Facebook, Twitter oder Corporate Blogs.
Internetnutzer werden eine Online-Identität besitzen, die sie dank intelligenter Software automatisch von Netzwerk zu Netzwerk mitnehmen. Es wird globale Netzwerke geben, denen ähnlich „tickende“ Mitglieder angehören, ohne dass diese notwendig im selben Netzwerk agieren.
Die Welt beschreibt, wie Social Media in den kommenden Jahren aussehen könnte.
Social-Networking wächst und wächst. E-Mails sind immer noch ein Kommunikationsmittel, aber weniger akzeptiert, wenn es um Werbebotschaften geht.
Silverpop hat nun eine Benchmark-Studie “E-Mails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance” rausgegeben, die Verbindungen zwischen beiden Disziplinen aufzeigt.
Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen. Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.
Ein 27 jähriger Amerikaner weiß schon jetzt, was er an jedem einzelnen Tag bis Juli 2010 anziehen wird. Und er weiss, dass er bis Jahresende 70.000 Doller verdient haben wird. Mit seinem Oberkörper!
T-Shirts als reine Werbegeschenke sind out. Der American Guy bietet Unternehmen und auch privaten Kunden seinen Oberkörper für 24 Stunden zur Miete an. Dort können sie ihre Werbebotschaft platzieren.
Und noch etwas ist für Firmen interessant: Für jeden Kunden wird das Produkt in den höchsten Tönen betanzt, bereimt, besungen und auf verschiedenen Plattformen im Internet präsentiert. Leichter kann man eine Community in Social Media nicht erreichen.
Jemand der zählt: webmarkets-today will künftig Marktanteile verschiedener Player in definierten Onlinemärkten ermitteln und damit die Bewertung dieser Märkte optimieren. Fürs erste liegt das Augenmerk auf Social Networks, Frauenwebsites, deutsche Nachrichtenseiten, Kino- und Gesundheitsportalen.
Aktuell wurden die knapp 220 der derzeit aktiven Social Websites in Deutschland und erstmals auch deren Marktanteile erfasst. Von insgesamt rund 140 Milliarden monatlich in Deutschland generierten Seitenabrufen (Quelle: Google) entfallen der Studie zufolge knapp ein Viertel oder 33 Milliarden Abrufe auf Social Networks wie StudiVZ, wer-kennt-wen.de oder Facebook.
In welchen Nischen noch Marktlücken zu finden sind, ist in der kompletten Studie für 500 Euronen nachzulesen.