Der Entertainer Stefan Raab hat es mal wieder geschafft: Er wurde bei den kress awards 2010 als “kress-Kopf des Jahres” gefeiert. Und wie er sich selbst feiert, ist hier zu sehen:
Der Mediendienst kress hat am Dienstag in Hamburg erstmals Menschen und Innovationen in Medien und Marketing ausgezeichnet.
Beim Stöbern im Business-Netzwerk fiel mir die Personenbeschreibung ins Auge: “Weltumsegler”. Und dann habe ich den dazugehörgen Blog gefunden: Endless-Voyage
Mit dem Segelboot einmal um die Welt bitte mit der “Suche nach dem Frieden in mir selbst”.
Aktuell mitten in der Südsee, hat die Crew mit anderen Dingen zu kämpfen als wir hier “nur” mit der aktuellen Regenwetterlage. Absolut spannend. Einfach reinklicken und sich verzaubern lassen.
Empfehlen und entdecken - Musik, Filme, Bücher. All dies verbindet die Plattform welike.com. Über Vernetzung verbindet das “Navigationssystem” persönliche Lieblingsprodukte mit Menschen ähnlicher Interessen und schlägt mit einem Klick Musik, Filme und Bücher vor, die zum eigenen Geschmack passen.
Die VZ-Netzwerke haben diese App als Entertainment-WG in ihr Angebot integriert.
Neben “i like” nun auch “we like”. Persönliche Interessen. Was Worte nicht beschreiben können, sagen Bücher, Filme oder Musikgeschmack über den User aus. Ein Eldorado für die Werbung?
“Social Media ist keine Tupperparty die der Verkaufsmaximierung dient. Im social web reden Menschen miteinander, kommentieren gegenseitig ihre Aussagen, hören sich zu, diskutieren und bilden sich eine Meinung. Genau wie bei einem Networking-dinner.”
Ein spannendes Filmprojekt: Jeder filmt einen Moment vom 24. Juli, der zeigt, wie man lebt, wie man liebt oder wovor man Angst hat. Alles was beim berühmten Filmportal bis 30. Juli hochgeladen wird, wird gesammelt, gesichtet und von Ridley Scott zu einem 24/7 Dokumentarfilm verarbeitet.
Im ehemaligen Basic-Blog gibt es noch mehr Infos zum warum und wie genau.
Co-Working heisst das neue Zauberwort, dass von der Idee her schon lange praktiziert wird: eine Bürogemeinschaft, die sich die Kosten für Internetzugang, Telefon und Kaffeemaschine ein Büro teilt. Nicht nur für Unternehmensgrüner. Auch Freelancer können hier kreativ sein. Wer seinen Arbeitsplatz gern teilt und sich mit Anderen austauschen will, kann beim Hallenprojekt nachsehen, wo es Co-Worker gibt.
Aus so vielen Worten bestehen die AGBs von Facebook. Nachgezählt von der NYT und festgestellt, dass deren AGBs länger sind als die Verfassung. Das damit die Datenschutzbstimmungenvon Facebook nicht klarer sind, ist immer wieder Thema in den Medien. Nun wollen vier Studenten, so wie sie hier erklären, etwas “besseres” schaffen: Diaspora - statt die eigenen Daten einem zentralen Netzwerk zu übergeben, soll jeder Nutzer in Besitz seiner persönlichen Informationen bleiben.
Obwohl noch nicht eine einzige Codezeile geschrieben wurde, inzwischen mehr als 175.000 Dollar für die Anschubfinanzierung gesammelt wurden, soll im Herbst das Ding Projekt an das Start gehen.
Sie las Science-Fiction-Bücher und obskure Übersetzungen russischer Bücher. Sie studierte Asienwissenschaften und Jura. Mitchell Baker – “Mrs. Mozilla”.
Sie arbeitete bei Netscape und später nach der Übernahme bei AOL. Während der New-Economy-Krise der Jahre 2000 bis 2003 wurden im Silicon Valley viele Leute entlassen, auch sie. Vom Internet-Virus angesteckt ging Mitchell Baker einfach nach Hause und arbeitete dort an ihrem alten Projekt weiter: Sie koordinierte das Mozilla-Projekt von dort aus.
Für ihren Glauben an die Idee und die Stärke sie durchzusetzen wurde sie 2010 mit dem Aenne-Burda-Award ausgezeichnet.
Die Geschichte von “Mrs. Mozilla” und dem Firefox-Browser steht in der FAZ.
Doch wie bringt man es den Menschen näher. Keine einfache Aufgabe. Eine kreative Kampagne hat sich Saatchi & Saatchi überlegt: 3 Damen im Alter von über 80 Jahren wurden auf die Frankfurter Straßen geschickt, um die Hilfsbereitschaft der Frankfurter auf die Probe zu stellen und gleichzeitig auf das Ehrenamt bei der Diakonie aufmerksam machen.
Dazu haben sie eine liebevoll gestalteten Website bekommen, die u.a. mit Filmmaterial Informationen sowohl über die Protagonisten als auch zum Ehrenamt bei der Diakonie liefert.