Sie las Science-Fiction-Bücher und obskure Übersetzungen russischer Bücher. Sie studierte Asienwissenschaften und Jura. Mitchell Baker – “Mrs. Mozilla”.
Sie arbeitete bei Netscape und später nach der Übernahme bei AOL. Während der New-Economy-Krise der Jahre 2000 bis 2003 wurden im Silicon Valley viele Leute entlassen, auch sie. Vom Internet-Virus angesteckt ging Mitchell Baker einfach nach Hause und arbeitete dort an ihrem alten Projekt weiter: Sie koordinierte das Mozilla-Projekt von dort aus.
Für ihren Glauben an die Idee und die Stärke sie durchzusetzen wurde sie 2010 mit dem Aenne-Burda-Award ausgezeichnet.
Die Geschichte von “Mrs. Mozilla” und dem Firefox-Browser steht in der FAZ.
Doch wie bringt man es den Menschen näher. Keine einfache Aufgabe. Eine kreative Kampagne hat sich Saatchi & Saatchi überlegt: 3 Damen im Alter von über 80 Jahren wurden auf die Frankfurter Straßen geschickt, um die Hilfsbereitschaft der Frankfurter auf die Probe zu stellen und gleichzeitig auf das Ehrenamt bei der Diakonie aufmerksam machen.
Dazu haben sie eine liebevoll gestalteten Website bekommen, die u.a. mit Filmmaterial Informationen sowohl über die Protagonisten als auch zum Ehrenamt bei der Diakonie liefert.
Ja es ist ein iPad – der 680 Gramm coole “Luxus-E-Book-Reader”. Zum surfen, mailen, Videos ansehen, Musik hören und spielen.
Apple zielt schon lange nicht mehr primär auf die featureberauschte Geek-Population, sondern auf den Massenmarkt. Die Geeks dürfen die erste Gerätegeneration kaufen und für den Wirbel sorgen, aber die eigentliche Zielgruppe sind ganz normale Leute, die ein simples, problemloses Unterhaltungsgerät wollen. Und genau danach sieht das iPad aus.
Solche und andere Meinungen sind neuerdings hier zu lesen. Doch Ap*le ist der Geldregen sicher. Bestimmt.
Den Marketing-Ansatz der anderen Art stellt die Grafik wunderbar dar. Nachzulesen hier >>>
Gruselig dagegen der Beitrag in der FAZ über die Methoden, wie solch technischen Geräte produziert werden: Fast 250.000 Menschen arbeiten auf dem Werksgelände, heißt es. Arbeiter schlafen in Sälen mit bis zu hundert Menschen in Etagenbetten. Sechs Tage in der Woche arbeiten sie, ein Monatslohn von rund 200 Euro gilt als üblich.
Werden sogenannte Captcha eingesetzt, so soll überprüft werden, ob es sich beim Gegenüber um einen Menschen oder eine Maschine handelt. Dazu werden kleine Aufgaben gestellt, die für Menschen einfach zu lösen sind. Für den Computer sind diese Aufgaben hingegen unlösbar.
Captcha steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”. Diese finden sich meist in Form eines kleinen Kästchens, in das Ziffern oder Buchstaben, die durch einen Bildfilter verzerrt werden, eingetragen werden müssen. Manchmal sind das auch einfache Rechenaufgaben.
Google übernimmt nun den 2007 gestarteten Captcha-Entwickler recaptcha. Das Unternehmen soll bei Google zum einen das eigene, eher simple Captcha-System ersetzen und zum anderen bei Googles Buchprojekt helfen.
ReCaptcha, einst als Projekt der School of Computer Science der Carnegie Mellon University gestartet, wählt für seine Text-Captchas Wörter aus, an denen sich zuvor schon ein gutes OCR-Programm (Optical Character Recognition) die Zähne ausgebissen hat. Dem Internetnutzer, der eine Webseite mit einem ReCaptcha-Plug-in besucht, werden immer zwei Wörter präsentiert, die überlappende Buchstaben aufweisen und zusätzlich durch Deformationen verzerrt sind. Das Besondere an der ReCaptcha-Methode ist nun, dass der Nutzer nur ein Wort richtig erkennen und in das Kästchen eintragen muss – und dass er beim zweiten Wort eigentlich schreiben könnte, was er will. Das weiß der Nutzer aber in der Regel nicht, sondern tut, was ihm aufgetragen wurde, nämlich beide Wörter korrekt in das Kästchen einzutragen.
Vor 11 Jahren als Suchmaschine gestartet und mit immer weiteren Services ausgestattet, hat es letzten Endes doch nicht gereicht. Und dann sieht die Internetwelt von heute auf morgen das:
Das einst größte europäische Internetportal wird teilweise abgewickelt, das Domaingeschäft, das Geschäft mit Internetshopping sowie das dänische Portal sollen verkauft werden.
Nicht nur die IT-Welt besucht ihn gern; auf seinem Blog: Robert Basic. Ein Blogger der ersten Stunde der übers Internet, die Blogosphäre und den Web 2.0-Kram schreibt. Damit soll nun Schluss sein. Mit dem Basic Thinking Blog. Und was macht man mit Dingen, an denen man hängt, die man aber aufgibt, um sich neuen Projekten zu widmen? Man verkauft es. Aber nicht bei den einschlägigen Portalen, sondern dort wo jeder bei 3,2,1 vielleicht Meins sagen kann.
Interessant die quantitativen Aussagen zu seinem Blog. Viel Erfolg.