STUDIE
Es gibt eine aktuelle W3B-Studie in der Fittkau & Maaß die tatsächliche Verbreitung von Mikro-Blogs und Twitter untersucht haben. Das Ergebnis scheint nicht überraschend, wenn man älteren Berichten schon Glauben geschenkt hat: Das 140-Zeichen-Gezwitscher ist nicht so verbreitet, wie vielfach angenommen.

Die Studie zeigt weiterhin: Eine hohe Bekanntheit (70%) und doch nur geringe Nutzung (16%) von Twitter. Das Profil der Mikro-Blogger wird so beschrieben:
- Die Nutzer von Mikro-Blogs sind im Vergleich zum Internet-Durchschnitt recht jung.
- Sie fallen durch eine ausgesprochen hohe Computer- sowie Web 2.0-Affinität auf.
- Die meisten Mikro-Blogger sind wesentlich trendorientierter und kommunikativer als der typische Internet-Nutzer.
Es ist nicht irgendjemand der da gegangen ist. Schienen seine Zeiten von Skeptikern schon lange vorbei, so lebt er nach seinem Tod wieder auf: Michael Jackson.

Es schlägt Wellen im Netz: Twitter brach unter der Last der Anfragen zusammen und nahm sogar zeitweise die Suchfunktion von der Site.
Für Fans mitreißend wie eh und je: eine Probe zu seiner “This Is It“-Tour.
So oder auch anders wird Twitter beschrieben. Sehr unterhaltsam in Szene gesetzt von Sixtus vs. Lobo.


Internet-Marktforscher Innofact und deutsche-startups.de planen Studien um Trends und Entwicklungstendenzen im Internet. Schwerpunkttehmen sollen Twitter, Meta Communities, Mobile Shopping, Mobile Usability, Datenschutz, Open ID & Co sowie Social Bookmarking sein.
Im vergangenen Jahr erschien erstmalig zwei.null trends im PDF-Format. Dafür wurden im August 2008 in einer internet-repräsentative Online-Umfrage über 1.000 Internetnutzer sowie 297 Besuchern von deutsche-startups.de in einer On-Site-Befragung (aus Sicht von Internet-Professionals) zu Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt.
Aktuell erschienen sind die Ergebnisse zum Thema Twitter. Fazit: Obwohl Twitter von den meisten Befragten als neu und innovativ angesehen wird und die Microblog-Nutzung unter den Web-Professionals bislang wächst, ist es nicht „the next big thing“ – wie schon so häufig publiziert. Nur 15 Prozent der Befragten haben diesen Anspruch an Twitter. So ist zu erwarten, dass zukünftig der Anteil an inaktiven Twitter-Nutzern, die keine Meldungen verfassen (liegt derzeit bei 10 Prozent) oder keine Meldungen (mehr) lesen (4 Prozent), zunehmen wird.
Die Webevangelisten haben gezählt: Im April 2009 gab es etwa 62.000 aktive deutschsprachige Twitternutzer.
Erstaunliche Daten kommen dazu aus den US: Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter ist zwischen Februar 2008 und Februar 2009 in den USA um 1382 Prozent gewachsen (7,038,000 Member). Das geht aus einer Nielsen-Untersuchung hervor, in der das Marktforschungsinstitut die fünf am schnellsten wachsenden Web-2.0-Plattformen listet.
Aber: Trotz des rasanten Wachstums kehren 60 Prozent der Nutzer im Folgemonat nicht wieder zurück. So steht es hier und hier.
Weiter rauscht es im Twitterwald…