So heisst es bei Yahoo. Denn der Internet-Pionier integriert neben Facebook (Ende 2009) nun auch Twitter in sein Angebot. Via Mail oder Homepage können Y!-Nutzer eigene Tweets aktualisieren und auch die Tweets von Freunden und Bekannten lesen.
Die Idee, die dahinter steckt ist, den Yahoo-Nutzern Zugang zu populären Online-Netzwerken zu gewähren, ohne dass sie dafür die Yahoo-Websites verlassen müssten.
Welchen Wert haben Informationen?

Heute startet ein interessantes Projekt: Fünf Journalisten sind abgeschottet von jeglichen Informationen. Lediglich Twitter und Facebook stehen ihnen zur Verfügung. Daraus sollen sie täglich Nachrichten via hauseigenem Radiosender und Twitter publizieren.
Nach fünf Tagen dann die Abrechnung: Wie wird die Welt wahr genommen bzw. welche Qualität haben Informationen, wenn man sich nur auf Aussagen von Twitter und Facebook verlassen kann?
“Er hasste seinen Job. Die lange Fahrerei. Das ewige Packen. All das hatte er satt. Mürrisch nahm er Platz und grummelte: Fahr los, Ruprecht!”
Cooler Advents-Twitter vom Denkwerk. Unbedingt folgen >>>
Wer kennt wen und wie kennen sich diese Personen untereinander? Da kann man schon mal in Erklärungs- bzw. Verständnisnot geraten, wenn man dieses Beziehungsgeflecht Dritten näher bringen möchte. Dem schafft der Zwitscherdienst jetzt Abhilfe. Die Beziehungen werden bunt. Hier gibt es was zu sehen >>>
„Twttr has married Short Code Messaging, SMS, with a way to create social groups.” Das war die Geburtsidee von Jack Dorsey und Noah Glass.
Wie das mit dem Twitter war wird hier erzählt.
William wurde von einer Gruppe Vögel verschleppt, die damit den vermeintlichen Mord an einem Artgenossen rächen wollen. Hans soll ihn retten. So lautet der Auftakt der Londoner Royal Opera House.
Jetzt kann jeder an diesem Stück mitschreiben. Jeder der bei Twitter einen Tweet mit #youropera beginnt. Das bisherige Geschehen lässt sich im Blog des Opernhauses nachlesen.
Alison Duthie, Head of ROH2 erklärt das Experiment: “Es ist eine Art Volksoper und damit der beste Weg, um die Leute für die Oper als ultimative Erzählform zu begeistern. Niemand weiß, wie sich die Geschichte entwickeln wird, aber jeder kann mit einem Tweet Teil der Oper werden.”
STUDIE
Es gibt eine aktuelle W3B-Studie in der Fittkau & Maaß die tatsächliche Verbreitung von Mikro-Blogs und Twitter untersucht haben. Das Ergebnis scheint nicht überraschend, wenn man älteren Berichten schon Glauben geschenkt hat: Das 140-Zeichen-Gezwitscher ist nicht so verbreitet, wie vielfach angenommen.

Die Studie zeigt weiterhin: Eine hohe Bekanntheit (70%) und doch nur geringe Nutzung (16%) von Twitter. Das Profil der Mikro-Blogger wird so beschrieben:
- Die Nutzer von Mikro-Blogs sind im Vergleich zum Internet-Durchschnitt recht jung.
- Sie fallen durch eine ausgesprochen hohe Computer- sowie Web 2.0-Affinität auf.
- Die meisten Mikro-Blogger sind wesentlich trendorientierter und kommunikativer als der typische Internet-Nutzer.
Es ist nicht irgendjemand der da gegangen ist. Schienen seine Zeiten von Skeptikern schon lange vorbei, so lebt er nach seinem Tod wieder auf: Michael Jackson.

Es schlägt Wellen im Netz: Twitter brach unter der Last der Anfragen zusammen und nahm sogar zeitweise die Suchfunktion von der Site.
Für Fans mitreißend wie eh und je: eine Probe zu seiner “This Is It“-Tour.
So oder auch anders wird Twitter beschrieben. Sehr unterhaltsam in Szene gesetzt von Sixtus vs. Lobo.


Internet-Marktforscher Innofact und deutsche-startups.de planen Studien um Trends und Entwicklungstendenzen im Internet. Schwerpunkttehmen sollen Twitter, Meta Communities, Mobile Shopping, Mobile Usability, Datenschutz, Open ID & Co sowie Social Bookmarking sein.
Im vergangenen Jahr erschien erstmalig zwei.null trends im PDF-Format. Dafür wurden im August 2008 in einer internet-repräsentative Online-Umfrage über 1.000 Internetnutzer sowie 297 Besuchern von deutsche-startups.de in einer On-Site-Befragung (aus Sicht von Internet-Professionals) zu Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt.
Aktuell erschienen sind die Ergebnisse zum Thema Twitter. Fazit: Obwohl Twitter von den meisten Befragten als neu und innovativ angesehen wird und die Microblog-Nutzung unter den Web-Professionals bislang wächst, ist es nicht „the next big thing“ – wie schon so häufig publiziert. Nur 15 Prozent der Befragten haben diesen Anspruch an Twitter. So ist zu erwarten, dass zukünftig der Anteil an inaktiven Twitter-Nutzern, die keine Meldungen verfassen (liegt derzeit bei 10 Prozent) oder keine Meldungen (mehr) lesen (4 Prozent), zunehmen wird.
Die Webevangelisten haben gezählt: Im April 2009 gab es etwa 62.000 aktive deutschsprachige Twitternutzer.
Erstaunliche Daten kommen dazu aus den US: Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter ist zwischen Februar 2008 und Februar 2009 in den USA um 1382 Prozent gewachsen (7,038,000 Member). Das geht aus einer Nielsen-Untersuchung hervor, in der das Marktforschungsinstitut die fünf am schnellsten wachsenden Web-2.0-Plattformen listet.
Aber: Trotz des rasanten Wachstums kehren 60 Prozent der Nutzer im Folgemonat nicht wieder zurück. So steht es hier und hier.
Weiter rauscht es im Twitterwald…