Einsatzbereich Twitter

Auch wenn Unternehmen eher auf Facebook zu finden sind, sollten sie Twitter nicht unterschätzen. Der Kanal kann eine sinnvolle Ergänzung in der Kommunikation sein. Doch auch hier gilt es, „Spielregeln“ für den Erfolg zu beachten:

11-Punkte-Checkliste

  • Zu den Zielen des Unternehmens passende Strategie entwickeln
  • Für Transparenz und Vertrauensbildung eigenes Twitter-Team mit Bild und Namen abbilden
  • Inhaltlich nur echte Mehrwerte mit Vorteilen bieten, Fragen beantworten, Probleme lösen
  • Thematisch passenden Redaktionsplan entwickeln und konsequent anwenden
  • Auf optisch hochwertige Präsentation des Twitter-Accounts achten
  • Twitter-Account überall dort verlinken, wo es sinnvoll ist
  • Überflüssige Inhalte ohne konkreten Follower-Nutzen vermeiden
  • Schnell auf Anfragen reagieren und wenn möglich sofort helfen
  • Die eigenen Follower bevorzugt behandeln und erreichbar sein
  • Auf Social Timing achten und nur dann twittern, wenn möglichst viele Follower online sind
  • Diskussionen moderieren und sofern nötig einschreiten und lenken

 

[via tn3]

 

 

Werbungsgezwitscher

„Create Tweets that align with what mobile users need: real-time information that helps them make decisions as they go about their daily lives.“ So lautet der Tipp von Twitter-Werbern für noch mehr Interaktion mit Marken.

Festgestellt wurde in einer Studie, dass

  • Twitterer vorrangig mobil online gehen
  • am liebsten Tablets nutzen
  • die meisten Interaktionen auf dem Weg zur/von der Arbeit passieren
  • mobile Twitterer folgen 11 und mehr Marken

Was das für die Werbung bedeutet, wird im Blogbeitrag erklärt.

Die neue Suche bei Twitter

TameMit Fame gibt es nun einen neuen Dienst zur üblichen Suche bei Twitter. Dieser soll genauere Ergebnisse liefern. Derzeit noch in der Beta-Phase.

Man meldet sich im eigenen Twitter-Account an und findet im Dashboard eine Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse auf der persönlichen Twitter-Timeline. Sie besteht aus den zehn am meisten verwendeten Hashtags, den zehn am häufigsten erwähnten Twitter-Konten sowie den zehn am häufigsten getwitterten URLs der eigenen gefolgten Twitterern.

Bei netzwertig gibts nähere Informationen.

Entscheidend: Die Anzahl der Worte

Wie sieht der ideale Tweet aus, um sie weiterzuverbreiten? DK New Mediahat hat zusammen mit der Content Marketing Plattform Compendium mal nachgefragt.

  • 1 bis 5 Worte für Tweets im B-to-C-Bereich
  • 11 bis 15 Wörter für Tweets im B-to-B-Bereich
  • zwischen 10 und 11 Uhr morgens sowie mittags zwischen 12 und 14 Uhr werden viele Empfänger erreicht
  • vor allem zur vollen und halben Stunde werden die meisten Tweets gelesen und geteilt

Erstaunlich:  Soll der allgemeine Nutzer erreicht werden, zahlt sich der Hashtag sogar sehr aus (bei Twitter plus 193 Prozent). Im B-to-C-Bereich rät die Studie auf Twitter sogar von Hashtags ab.

Faktoren für einen perfekten Tweet

[Grafik via tn3]

Zeig dich!

Auf Twitter konnte man es sich bisher schön machen mit einem Hintergrundbild. Jetzt kann man sich auch auf den mobilen Geräten sehen lassen. Einfach im Account unter „Profil bearbeiten“ das Headerbild aus dem eigenen Archiv nutzen oder ein neues knipsen. Speichern. Fertig.

Hier noch ein paar Tipps via t3n:

„Der Header kann zugeschnitten werden und wird mit 520x260px hochgeladen. Wie bei Facebook wird das Profilbild über der Kopfgrafik platziert – allerdings nicht vergleichsweise dezent unten links, sondern oben mittig. Das sollte bei der Wahl der Grafik ebenso beachtet werden wie die Tatsache, dass Accountname und -beschreibung den Header als Hintergrund nutzen. Die Schriftfarbe (weiß) kann – noch – nicht angepasst werden, womit helle oder weiße Hintergründe derzeit praktisch ausscheiden.“

 

Alles neu macht Twitter

Es gibt mehr Funktionen für Privatnutzer und Unternehmen. Fotos und Videos können künftig direkt in die Meldungen eingebettet werden.

Im neuen Layout befindet der Info-Block sich links in einer schmalen Spalte, rechts daneben ist die Spalte mit den Hauptaktivitäten: Das sind je nach Rubrik Tweets von Leuten, denen man folgt („Startseite“), Erwähungen („@Verbinde“) und Tweets mit bestimmten Schlagworten („#Entdecke“). Das Profil zeigt eigene Tweets.

Zudem haben Unternehmen mehr Raum, sich darzustellen. Im Seitenkopf ist nun Platz für ein großes Banner. Unternehmen können zudem bestimmen, welcher Tweet zuoberst angezeigt wird.

[via kress]

Hier zu sehen:

Zeig mir den Weg

Jedes Zeichen zählt. Gerade beim Zwitscherdienst Twitter mit seinen 140 Zeichen ist der Fingerzeig auf einen Beitrag per Link reine Platzverschwendung. Also wurde gekürzt was das Zeug hielt. Sehr zum Gefallen von zwielichtigen „Freunden„.

Damit ist nun Schluß. Der twittereigene Dienst kürzt URLs nun automatisch nach 19 Zeichen. Das Gute daran: Aus der Kurz-URL ist immer noch erkennbar, wohin der Link führt.