Den Erfolg von Facebook Seiten und Posts richtig ermitteln

Ein paar Dinge sind wohl jedem klar, der sich ein bisschen mit Statistik auskennt bzw. diese anwendet.

  • Reichweite sagt aus, wie viele individuelle Fans den Inhalt gesehen haben.
  • Impressionen sagen, wie häufig ein Inhalt gesehen wurde. Auch wenn der Fan den Beitrag öfter sieht, wird dieser aufkummuliert.
  • Seitenreichweite: Zählt die Fans, die Inhalte – nicht nur aus der Timelime –  gesehen haben. Das können auch Fotos in den Alben oder geschaltete Werbeanzeigen sein.
  • Postreicheweite: Hier wird nur die Anzahl der Fans gezählt, die einen bestimmten Beitrag/Post gesehen haben.

Neben der reichweite in bestimmten Zeitabständen, gibt es weiterhin unterschiedliche Arten von Reichweite:

  • Organische Reichweite

Beschreibt die Anzahl der Fans, welche eine Page besuchen und diese Seite oder einen ihrer Posts gesehen haben. Ausgeschlossen bei der Zählung werden gesponserte Inhalte und Werbung.

  • Virale Reichweite

Das sind die Fans, die Beiträge in einer Story (also “X gefällt Y”)  gesehen haben.

  • Bezahlte Reichweite
  • Unbezahlte Reichweite

Wichtig zu wissen: „…entspricht die unbezahlte Reichweite der Gesamtreichweite minus der bezahlten Reichweite. Die Summe der organischen und der viralen Reichweite ist immer mindestens genauso groß, wie die unbezahlte Reichweite, da ein und der selbe Nutzer sowohl selbst auf einer Seite einen bestimmten Inhalt sehen und denselben durch eine Story eines Freundes betrachten kann. Jedoch schließt Facebook den beschriebenen Nutzer nur einmal in der generell angezeigten Reichweite ein.“

allthefacebook kennt sich aus

Das ist doch alles das Gleiche

Die sozialen Netzwerke ähneln sich in ihren Funktionen immer mehr. Wer das eine nicht mag, findet eine Alternative.

Soziale Netzwerke ähneln sich

 

 

 

 

 

 

[via recode.net]

Wenn sich die Netzwerke angleichen, dann kommt das den Werbetreibenden zugute. Immerhin hat Facebook inzwischen mehr als 5 Millionen Werbekunden [via Horizont]. Der Nutzer kann Gelerntes von einer Plattform bei der nächsten anwenden. Gerade Video- und Bildmaterial erhöht die Verweildauer und das Geld fließt den Playern in die Taschen. Andersherum ist das auch eine Chance für Nischen.

Hier gibt es noch ein paar Infos, wer welchen Kanal lieber nutzt – Facebook vs. Instagram.

Videobeiträge versprechen mehr Reichweite in den sozialen Medien

Wobei es darauf ankommt? Eine Studie von Social Bakers zeigt, dass Besonderheiten der Plattformen optimal genutzt werden sollten und Videoinhalte auf die dortigen Zielgruppen angepasst werden müssen.

Facebook:

  • nutze native Facebook-Videos
  • mit emotionalem Storytelling den Fan begeistern

Twitter:

  • Videos sowohl auf organische als auch auf bezahlte Reichweite ausrichten
  • Die Videolänge wurde von 30 auf 140sec angehoben. User sehen aber nur 30-Sekünder bis zu Ende.

youtube:

  • Nutzer wollen hier ausführliche Inhalte
  • für Video-Content sollte das die bevorzugte Plattform sein

 

Ausführliche Infos dazu finden sich bei onlinemarketing.de.

So kommuniziert man heute

„Beste Grüsse aus dem Bauch des trojanischen Pferdes..“ In der Agenturwelt kennt man das Pferd auch als Jung von Matt.  So grüsste die Agentur die Mitbewerber mittels Facebook Places. Ein Hackerangriff kleiner technischer Trick umging die Sperre für den vorläufig nur für die USA nutzbaren Dienst. Somit brauchten nicht alle Deutschen Werber Facebook-User ihre Standorte einpflegen. Den Job hatte schon jemand übernommen.

Und so ganz nebenbei wollte man Personal abwerben. Und promt kam die Antwort.