Mal eben schnell im Buch stöbern. Und wenn es mir wirklich zusagt, dann gegen einen Seitenpreis die Infos herunterladen, speichern und drucken. Das alles ist in der virtuellen Bibliothek von PaperC möglich.
PaperC, die Plattform zum kostenfreien Lesen von Fachbüchern im Netz, ist „Start-up des Jahres 2009“. Das junge Unternehmen aus Leipzig bietet Fachbücher im Internet zum kostenfreien Lesen an. Ein halbes Jahr nach dem Online-Start hat PaperC bereits über 2600 Titel von 26 Fachverlagen im Angebot.
Ja es ist ein iPad – der 680 Gramm coole “Luxus-E-Book-Reader”. Zum surfen, mailen, Videos ansehen, Musik hören und spielen.
Apple zielt schon lange nicht mehr primär auf die featureberauschte Geek-Population, sondern auf den Massenmarkt. Die Geeks dürfen die erste Gerätegeneration kaufen und für den Wirbel sorgen, aber die eigentliche Zielgruppe sind ganz normale Leute, die ein simples, problemloses Unterhaltungsgerät wollen. Und genau danach sieht das iPad aus.
Solche und andere Meinungen sind neuerdings hier zu lesen. Doch Ap*le ist der Geldregen sicher. Bestimmt.
Den Marketing-Ansatz der anderen Art stellt die Grafik wunderbar dar. Nachzulesen hier >>>
Gruselig dagegen der Beitrag in der FAZ über die Methoden, wie solch technischen Geräte produziert werden: Fast 250.000 Menschen arbeiten auf dem Werksgelände, heißt es. Arbeiter schlafen in Sälen mit bis zu hundert Menschen in Etagenbetten. Sechs Tage in der Woche arbeiten sie, ein Monatslohn von rund 200 Euro gilt als üblich.
Die USA ist im Hinblick auf Social Media klar ein Vorreiter. Doch was tut sich in Deutschland? Die Universität Oldenburg und die construktiv-Agentur analysierte die 100 größten deutschen Marken auf ihre Social Media Aktivitäten.
Die Mehrheit der 100 größten deutschen Marken nutzt mindestens einen der untersuchten Social Media-Dienste YouTube, Facebook, Twitter oder Corporate Blogs.
Statt E-Book-Reader gelten die ultraflachen Tablet-Computer als das Werkzeug für E-Books.
Handicap der Reader ist die Technik. Noch gibt es kein allgemeines System. Je nachdem bei welchem Anbieter man kauft, ist man denen ausgeliefert kann man die Bücher der Konkurrenz nicht lesen.
Nun sollen Anfang 2010 die kleinen schwarzen flachen Bildschirme auf den Markt kommen. Ähnlich wie beim iPhone kann man per Fingerbewegung blättern oder vergrößern oder verkleinern. Designcrack Apple ist am werkeln. Eine animierte Version ist hier zu sehen >>>
Die Süddeutsche meint, dass die Ära des E-Book vorbei ist.
Das Schöne an E-Books ist doch, dass man sie immer und überall lesen kann. Muss man jetzt den Compi mit sich rumschleppen?
Amazon als die meist bekannteste Online-Buchplattform bringt jetzt eine Applikation “Kindle for PC” auf den Markt. Bücher können damit auf den PC heruntergeladen und gelesen werden. Sie steht kostenlos den Lesern in aller Welt zur Verfügung. Bislang steht das Lesegerät hier in Deutschland nicht zur Verfügung.
Features sind z.B. die Auswahl von verschiedenen Schriftarten, die automatische Markierung der zuletzt gelesenen Seiten oder auch die Zoom-Möglichkeit.
Nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse. Und dort wurden elektronische Bücher und dazugehörige Lesegeräte vorgestellt. Die Branche scheint aber aus den Startlöchern nicht herauszukommen. War es doch schon DIE Ankündigung im letzten Jahr.
In Deutschland werden E-Books einem neuen Publizierungs-Standard, sog. Epub-Format, angeboten. Dabei passt sich die Textgröße automatisch an jeden beliebigen Bildschirm an. Die Bücher sind außerdem mit einem Kopierschutz versehen. Gekaufte Titel können auf fünf weiteren Lesegeräten genutzt werden, für die mane sich vorab registrieren muss.
Kirchner+Robrecht haben sich die Mühe gemacht und über den Markt der eBook-Lesegeräte recherchiert. 39 eReader, die bereits auf dem Markt sind oder angekündigt wurden. Neben den Gerätedaten gibt das Papier einen Einblick in die Marktentwicklung und berichtet von den Erfahrungen, die zwei Zeitungsverlage mit ihrem eReader-Abonnement gemacht haben.
Bereits seit 2005 digitalisiert der Suchmaschinengigant Bücher für eine weltweite Großbibliothek. Der bisherigen Vertrag (aus Oktober 2008) lässt weitgehende Verwertungsrechte für Bücher aus US-Bibliotheken zu.
Gegen eine Zahlung von 125 Millionen US-Dollar soll Google nun das Recht erhalten, Bücher aus Universitäten und Bibliotheken zu scannen und sie dann im Internet zu veröffentlichen ohne die Inhaber der Rechte an den Werken zuvor einzeln um Erlaubnis zu fragen. Diese hätten dafür Anspruch auf Gewinnbeteiligung.
Diese Vereinbarung zwischen dem Giganten und den Verlagen liegt in der endgültigen Fassung noch nicht vor. Zudem steckt Google in Prozessen mit französische Verband SNE und der Schriftstellerverband SGDL wegen unrechtmäßiger Veröffentlichung.
Früher entspannte man sich beim Rascheln vom Bücherseiten. Heute lesen wir am Computer. Nicht nur Newsletter und Blogs sondern auch ganze Bücher.
Im Sony-Store werden aus Googles Buchprojekt mehr als eine Million kostenlose E-Books angeboten.
Um die kostenlosen Bücher nutzen zu können, muss zunächst eine kostenlose Software installiert werden, über die nach den Büchern gesucht werden kann. Das Lesen über den E-Book-Reader klappt wohl nicht ganz reibungslos.
“Big Brother ist watching you”. Ein Ausspruch aus dem Roman 1984 – veröffentlich im Juni 1949 – von George Orwell. Jetzt hat Amazon den George beobachtet und einfach aus dem Kindle gelöscht.
Dieser Titel über den zentralen Überwachungsstaat als auch Orwells Roman „Farm der Tiere“ sind vom E-Book-Reader einfach verschwunden. Mittels der Synchronisierungsfunktion wurden die Bücher gelöscht, da der Anbieter diese bei Amazon eingestellt hat, ohne die Rechte an den Titeln zu besitzen. Mit den digitalen Büchern verschwanden auch sämtliche Notizen und Markierungen, die möglicherweise von den Lesern in den Text eingefügt worden waren.
Bedenklich und wahrscheinlich von den wenigsten gewusst, dass Amazon über diese Verbindung auch direkten Zugriff auf die bereits gekauften Titel hat.
Auch wenn der Kaufpreis des E-Books zurückerstattet wurde, bleibt die ganze Aktion mehr als fragwürdig.