Was ist denn nun mit dem Lesen?

E-Book ReaderDie Versprechungen nach tollen und handhabbaren Geräten waren auf der letzten Buchmesse groß. Jetzt hat SpOn mal die Geräte von Acer, Aluratek, Amazon und Thalia unter die Lupe genommen. Zwischen benutzerfreundlich , durchdacht und nur guter Ansatz ist die Spanne groß.

Zumindest gibt es inzwischen einige mehr deutschsprachige Bücher – sogar Bestseller – im Angebot.

E-Paper kommt nicht von Papier

Während auf gedruckte Presseerzeugnisse eine ermäßigte Umsatzsteuer erhoben wird, muss derzeit für inhaltlich identische elektronische Zeitschriften, die im Internet heruntergeladen werden, der volle Steuersatz von 19 Prozent entrichtet werden; so berichtet der SpOn.

Seit E-Reader, Tablet-PCs, Smartphones und Konsorten fristen die digitalen Dokumente kein Hinterwäldlerleben mehr. Seit 2009 soll dieser Vorgang geklärt werden.

2600 Fachtitel im Angebot

Mal eben schnell im Buch stöbern. Und wenn es mir wirklich zusagt, dann gegen einen Seitenpreis die Infos herunterladen, speichern und drucken. Das alles ist in der virtuellen Bibliothek von PaperC möglich.

PaperC, die Plattform zum kostenfreien Lesen von Fachbüchern im Netz, ist „Start-up des Jahres 2009“. Das junge Unternehmen aus Leipzig bietet Fachbücher im Internet zum kostenfreien Lesen an. Ein halbes Jahr nach dem Online-Start hat PaperC bereits über 2600 Titel von 26 Fachverlagen im Angebot.

Was es sein kann und was es doch nicht ist

Spielzeug für GroßeJa es ist ein iPad – der 680 Gramm coole “Luxus-E-Book-Reader”. Zum surfen, mailen, Videos ansehen, Musik hören und spielen.

Apple zielt schon lange nicht mehr primär auf die featureberauschte Geek-Population, sondern auf den Massenmarkt. Die Geeks dürfen die erste Gerätegeneration kaufen und für den Wirbel sorgen, aber die eigentliche Zielgruppe sind ganz normale Leute, die ein simples, problemloses Unterhaltungsgerät wollen. Und genau danach sieht das iPad aus.

Solche und andere Meinungen sind neuerdings hier zu lesen. Doch Ap*le ist der Geldregen sicher. Bestimmt.

erfolgreiches MarketingDen Marketing-Ansatz der anderen Art stellt die Grafik wunderbar dar. Nachzulesen hier >>>

Gruselig dagegen der Beitrag in der FAZ über die Methoden, wie solch technischen Geräte produziert werden: Fast 250.000 Menschen arbeiten auf dem Werksgelände, heißt es. Arbeiter schlafen in Sälen mit bis zu hundert Menschen in Etagenbetten. Sechs Tage in der Woche arbeiten sie, ein Monatslohn von rund 200 Euro gilt als üblich.

Social Media wird deutsch?

STUDIE:

Die USA ist im Hinblick auf Social Media klar ein Vorreiter. Doch was tut sich in Deutschland? Die Universität Oldenburg und die construktiv-Agentur analysierte die 100 größten deutschen Marken auf ihre Social Media Aktivitäten.

Nutzung von Social MediaDie Mehrheit der 100 größten deutschen Marken nutzt mindestens einen der untersuchten Social Media-Dienste YouTube, Facebook, Twitter oder Corporate Blogs.

Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Interessante Zahlen und Fakten hat der socialmedia-blog zusammengestellt:

View more documents from Daniel Hoffmann.

Noch nicht mal da und schon veraltet

Statt E-Book-Reader gelten die ultraflachen Tablet-Computer als das Werkzeug für E-Books.

Handicap der Reader ist die Technik. Noch gibt es kein allgemeines System. Je nachdem bei welchem Anbieter man kauft, ist man denen ausgeliefert kann man die Bücher der Konkurrenz nicht lesen.

Nun sollen Anfang 2010 die kleinen schwarzen flachen Bildschirme auf den Markt kommen. Ähnlich wie beim iPhone kann man per Fingerbewegung blättern oder vergrößern oder verkleinern. Designcrack Apple ist am werkeln. Eine animierte Version ist hier zu sehen >>> 

Die Süddeutsche meint, dass die Ära des E-Book vorbei ist.

Ist das die Alternative?

Das Schöne an E-Books ist doch, dass man sie immer und überall lesen kann. Muss man jetzt den Compi mit sich rumschleppen?

Amazon als die meist bekannteste Online-Buchplattform bringt jetzt eine Applikation “Kindle for PC” auf den Markt. Bücher können damit auf den PC heruntergeladen und gelesen werden. Sie steht kostenlos den Lesern in aller Welt zur Verfügung. Bislang steht das Lesegerät hier in Deutschland nicht zur Verfügung.

Features sind z.B. die Auswahl von verschiedenen Schriftarten, die automatische Markierung der zuletzt gelesenen Seiten oder auch die Zoom-Möglichkeit.

Nach dem Buch kommt das eBook

Nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse. Und dort wurden elektronische Bücher und dazugehörige Lesegeräte vorgestellt. Die Branche scheint aber aus den Startlöchern nicht herauszukommen. War es doch schon DIE Ankündigung im letzten Jahr. 

In Deutschland werden E-Books einem neuen Publizierungs-Standard, sog. Epub-Format, angeboten. Dabei passt sich  die Textgröße automatisch an jeden beliebigen Bildschirm an.  Die Bücher sind außerdem mit einem Kopierschutz versehen. Gekaufte Titel können auf fünf weiteren Lesegeräten genutzt werden, für die mane sich vorab registrieren muss.

Kirchner+Robrecht haben sich die Mühe gemacht und über den Markt der eBook-Lesegeräte recherchiert. 39 eReader, die bereits auf dem Markt sind oder angekündigt wurden. Neben den Gerätedaten gibt das Papier einen Einblick in die Marktentwicklung und berichtet von den Erfahrungen, die zwei Zeitungsverlage mit ihrem eReader-Abonnement gemacht haben.

Nach Registrierung kann man der PDF kostenfrei downloaden.