Jeder kennt sie: Kaufe drei mal ein und das vierte mal gibt es Rabatt. Die Kunden-Treue-Karte. Eine Karte erhalten auch die Besucher des Coffeeshops von Gwilym Davies. Allerdings mit der Aufforderung: “Trinke acht Tassen Kaffee in acht unterschiedlichen Coffeeshops in London, hole dir überall einen Stempel – dann bekommst du einen Gratis-Kaffee bei mir.” Warum das funktionieren kann, ist hier erläutert.
Wer kein Syfy sieht, sieht es möglicherweise nicht. Wer kein Smartphone hat, sieht es sicherlich auch nicht. Die neuen Out-of-Home-Flächen des TV-Senders.
Mysteriöse Motive, rätselhafte Symbole, überblendeter Hintergrund. Zückt man sein Smartphone und hält die Kamera vors Bild, so zeigen sich Monster und Galaxien aus den TV-Serien. Denn codierte Werbemittel erzeugen eine 3D-Welt mit Bild- und Videomaterial direkt auf dem Display.
“Augmented Reality”-Angebote für den TV-Sender kreiert von Serviceplan Campaign und umgesetzt von Plan.Net Mobile.
L’Oréal sucht im Social Web nach dem neuen jungen Gesicht für eine Haarkoloration. Die Facebook-User dürfen abstimmen. Ob die aktuelle Favoritin noch vom Thron gestürzt wird, ist eher unwahrscheinlich: Renate, 71. Sie kommt dann in den Auswahlkreis für die Fach-Jury. Ob sie dann eine der fünf – für jede Haarfrabe eine – Finalistinnen wird, entscheiden im März wieder die Facebook-User.
Aus der Erfahrung vom Otto-Contest – Siegerin war “Brigitte”, ein männlicher 22 Student, der im realen Leben auf den Namen Sacha hört – wurden hier Männer ausgeschlossen.
Die koffeinhaltige Brause lässt es wieder weihnachtlich klingen. Und das nicht nur mit Jingels und den jährlich tourenden Trucks. Dies Jahr wird jeder Weihnachtswunsch mit einem Euro für “Ein Herz für Kinder” versilbert. Also mitmachen: Wunsch per E-Card versenden und Gutes tun.
Nach Lust und Laune kann jeder seine eigene Schneekugel kreieren. Mit allem drum und dran wie Accessoires, Musik und Freunden.
Natürlich ist es provozierend. Natürlich gefällt das nicht jedem. Aber kann in der heutigen Zeit, bei der Reizüberflutung, nicht nur mit solchen Mitteln die Aufmerksamkeit erzeugt werden?
Aktion Mensch ist mutig. Facebook konnte damit nicht umgehen.
So kennt es jeder aus dem TV: Kinder erklären Begriffe – das Dingsda. Jetzt versuchen das auch Grundschüler mit “Internet”. Eine Kampagne von Interoute prima umgesetzt von n3 medialab.
Spieler in Social Networks kommen häufiger wieder und bleiben länger als andere Nutzer. Dabei schliesst das Wachstum nicht nur die Entwicklung von Social Games ein, sondern es lässt sich auch der Fluss von enormen Geldmengen in Form von virtuellen Gütern verzeichnen. So die Meinung von Mark Gazecki – Gründer von MegaZebra. Sie entwickeln und vertreiben Gamesfür MySpace, Facebook und Co..
Mücke, Sturm & Company haben mal geschätzt: Der Umsatz, der durch den Verkauf virtueller Güter in Spielen auf Facebook erreichbar ist, beläuft sich auf mindestens 680 Millionen Euro in diesem Jahr.
Das Geheimnis des Erfolges ist das so genannte Freemium-Konzept: Während die Mehrzahl der User kostenlos spielt, ist ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Content auszugeben. Durch diese zusätzlichen kostenpflichtigen Spielinhalte wird das Aufsteigen in höhere Level beschleunigt. Rund 90 Prozent der Umsätze von Social Gaming werden dadurch generiert.
Profitieren können von dieser Entwicklung die Game-Branche, die soziale Netzwerke als auch Payment Service Provider und das In-Game-Advertising.