Archiv für die Kategorie 'Viral Marketing'

Frau B.

Die Kehrseite des Web 2.0

Zugegeben, ich kannte sie nicht. Und dennoch spricht inzwischen die Internetwelt von ihr – der “Quotenmutti” Ute Hamelmann alias “Frau Schnutinger” aus der Kampagne eines großen Mobilfunkanbieters .

Seit 11. Juli ist der Spot zu sehen und seit Anfang Juli betreibt Voda*** auch ein eigenes Blog. Dort erzählt sie aus ihrem Leben und ganz nebenbei über diverse Online-Portale und eben auch ihr neues Handy. Der Aufschrei der Bloggerwelt nach unterschwelliger PR und Unglaubwürdigkeit als Testimonial wurde laut. Die Quotenmutti macht da nicht mehr mit und nimmt Seiten vom Netz und verabschiedet sich von der bunten Glitzerwelt. Die witzigen Cartoons von Frau Schnutinger bleiben aber noch erhalten.

Die Süddeutsche berichtet indessen von inzwischen kursierenden gefälschten Kampagnen-Plakaten.

Diese erzielt wohl nicht den erhofften positiven Effekt. Dennoch ist sie derzeit in aller Munde. Es gibt eben auch die andere Seite des Web 2.0 – Es ist nicht alles glitzernd, schillernd und bunt.

Frau B.

Social vs. Viral

Beide Formen des Marketing wollen letztlich das Gleiche: weiterempfohlen werden.  Zur Zeit ist Social Media Marketing in aller Munde.

Wie man virales Marketing optimal in den Media-Mix einbezieht oder auf was man unbedingt achten sollte, um Kampagnen in nachhaltigere Kommunikationserfolge einzubinden, erläutern zwei Experten. Gemeinsam haben beide eine Studie zur Bedeutung von Emotionen für die Viralität von Videokampagnen vorgelegt.

Emotionen in viralen Videos

Emotionen in viralen Videos

Zwei Fragen und Antworten aus dem Interview:

W&V Media: Womit kann VM punkten bzw. was macht “Virals viral”, was sind die Key Facts?

Nils Andres: Schnelligkeit, vergleichsweise geringere Kosten, weniger Aufwand qualitativer und quantitativer Mafotests (als in der klassischen Werbung) sowie eine authentischere, höhere Anreizbildung bei guter Ausführung.
Martin Dräger: Wenn ein Unternehmen initiiert durch eine VM-Kampagne siebenstellige Reichweiten und eine wochen- bis monatelange Markenpräsenz im Internet erreicht, wenn Menschen sich dazu hinreißen lassen, für ihre Marke aktiv zu werden, dann hinterlässt das Spuren in der Markenwahrnehmung. Für mich enthält VM eine ganz wichtige DNA, die für Planer von entscheidender Bedeutung ist: “Finde die realen Themen des Konsumenten, spiel eine Rolle in seinem Leben, sei Gastgeber, Impulsgeber, um Rat Fragender. Entwickle Produkte oder kommunikative Inhalte, die sich nahtlos in seinen Alltag einfügen.”

W&V Media: Sie haben eine Studie aufgesetzt zu VM – wie lauten die Haupt-Erkenntnisse?

Nils Andres: Die Ansprache von negativen Emotionen wie Angst, Groll und Zorn haben den größten Einfluss auf die Motivation, Inhalte weiterzuleiten. Angst steht dabei für Unsicherheitsreduzierung durch Austausch mit anderen, Aufdeckung der Wahrheit, den Abbau kognitiver Dissonanzen und die Reduzierung eines inneren Spannungszustandes. Groll bzw. Zorn stehen für Spannung durch Schadenfreude, die Gemeinsamkeit des Gönnens dieser Schadenfreude und auch hier die Solidarität zur Reduzierung eines inneren Spannungszustandes.
Martin Dräger: Die Studie betrachtet isoliert, welche Emotionen anteilig für die virale Verbreitung von “Videos” verantwortlich sind. Eine für mich sehr interessante Erkenntnis ist, dass der emotionale Moment der freiwilligen Weitergabe zu fast einem Drittel darüber entscheidet, ob ein Video erfolgreich seine Runde macht oder im Internet unentdeckt herumliegt. Angst sowie Groll und Zorn sind dabei der stärkste Motor für die Verbreitung, während Fröhlichkeit und Humor kollektiv deutlich weniger antreiben.

Frau B.

Trends

infectVormerken fürs nächste Jahr: infect 
Hier
gibt es Gedanken, wohin sich das Web entwickeln wird.

Einblicke in die Trends von morgen liefert auch das TrendBook2010. Kostenlos im PDF stöbern oder sich das Buch bestellen.

Frau B.

cross[X]ing

cross[X]ingDer Chef wechselt in den Aufsichtsrat der 6,5 Millionen Mitglieder-Plattform. Muss nun der Schilderwald umgerüstet werden?

Wird aus Xing Cross?

 

Groß angekündigt ist nun die Wahl gefallen.

Publikumsliebling mit den meisten Stimmen wurde der Film “Extreme Catapulting”.  Sieger der Fachjury war  der Film “Die Mantaverschwörung”.

Frau B.

Filme mit Botschaft

Auf den 24ten Internationalen Kurzfilmfestivals Interfilm Berlin gibt es in diesem Jahr eine neue Kategorie: “Virals”. Es wurden mehr als 500 virale Internetfilme aus 34 Ländern und 22 deutschen Städten eingereicht. Zusammen haben Interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation aus den 500 Filmen die besten 24 nominiert. Inzwischen ist das online-Voting angelaufen. Die Abstimmung läuft auf Viralvideoaward.com. Es gibt bekannte, weniger bekannte und andere mit anders als zu erwartendem Ende gezeigt. 

Es werden am 7. November zwei Preise, einer vom Publikum und parallel und unabhängig davon einer von einer Fachjury vergeben.

Frau B.

“Herbst ist Kuchenzeit”

Im Herbst gibt es \"kleine Torten\"So sehen es die Macher von YES-Torty. Für kurze Zeit sind im Oktober die Sorten Yes Cacao und Yes Caramel wieder in den Regalen zu finden. Leider schaffen sie es nur dorthin. Der Weg ins Standardsortiment ist unwegbar. Schade. Alle selbst getesteten Kopien kommen an das Original nicht heran.

Auf der Gedenkwebsite können Erinnerungen in Form von Grußkarten hinterlassen werden. Natürlich verbunden mit einem Gewinnspiel.

Frau B.

Bald schon ist September

Nils wartet auf September.

Wie er in seiner Wohnung lebt, wie er den Tag hinter sich bringt und wie man ihm die Lange Weile vertreiben kann (indem man z.B. Kontakt per Telefon, Mail oder Fax mit ihm aufnimmt; selbst twittern ist möglich), findet sich auf der Site. Ist ja klar, wer bei dieser spartanischen Einrichtung dahinter steckt… 
Ton anstellen.

Kreiert wurde die “Warte-Kampagne” von Nordpol/Hamburg.

Frau B.

“Online-Stars”

Oliver Voss interviewt (Vorstand Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe) die Macher der erfolgreichsten Viral-Kampagnen und fragt nach der Entstehungsgeschichte.

  • Stefan Olander (Nike, mit dem berühmten mehrfachen Lattenschuss mit Ronaldinho):
    YT-Views: 24,567,998
  • Ludwig Berndl und Stefan Schulte (Schlämmer für VW/DDB):
    YT-Views: 301,829
  • Wolf Heumann (Matthias Reim für Sixt/JvM):
    YT-Views: 113,411
  • Till Eckel (Ron Hammer für Hornbach/Heimat)
    YT-Views: 16,977

Eine wichtige Erkenntnis ist: Virales Marketing ist längst kein Billigersatz mehr für TV-Werbung. Es muss etwas Besonderes sein. Und natürlich hat die Umsetzung auch mit Kosten zu tun…

Frau B.

Viral richtig eingesetzt

Virales Marketing 2008Die New York Times berichtet: Laut Umfrage von Jupiter Research sehen Marketingagenturen in Facebook das größte Potenzial für virales Marketing. 25 Prozent von ihnen halten das Social Network für den bedeutendsten Ausgangspunkt. Google folgt in der Bewertung mit 21 Prozent. 14 Prozent der Werber sehen in YouTube als den wichtigsten Ausgangspunkt für virales Marketing. Weniger Bedeutung schreiben die Kommunikationsprofis MySpace, Yahoo und Open Social zu. MSN nennen nur drei Prozent als Nummer Eins für virale Kampagnen. Bei Facebook nutzen Werber vor allem die Fanseiten für virale Aktionen.

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