22.05.2009
Online-Marketing wird europäisch
STUDIE
Online-Media ist in Europa fest etabliert und wird bereits ähnlich häufig genutzt wie die klassischen Medien. Selbst in Krisenzeiten planen mehr als drei Viertel aller befragten Media-Entscheider in 2009 mehr in Onlinemarketing zu investieren als 2008.
In 14 Ländern Europas (Türkei, Schweden, Portugal, Polen, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Belgien und Österreich) wurden Ende 2008/ Anfang 2009 873 Mediaplaner über den Status quo ihrer Investments, zukünftige Budget-Planung und ihre Einstellungen zu Online-Marketing befragt.
Neo@Ogilvy Düsseldorf hat gemeinsam mit dem Hürther Marktforschungsunternehmen SKOPOS die Befragung durchgeführt.
Ergebnisse der Digital Marketing Compass 06 sind:
1. Online-Media wird in Europa bereits ähnlich häufig genutzt wie die klassischen Medien.
2. Auch in Zeiten der Krise ändert sich die Verteilung der Budgets im Vergleich zu 2008 nur geringfügig. Insgesamt planen 79 Proeznt der Befragten in 2009 mehr ins Internet zu investieren als 2008.
3. Die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Marketings sind in der Regel bekannt und werden entsprechend genutzt. Die Nutzungshäufigkeit von Social Media steigt von sechs Prozent in 2008 auf sieben Prozent in 2009.
4. Insgesamt ist ein eindeutiger Trend zu Qualität und Professionalisierung zu erkennen. Die Instrumente des digitalen Marketingmixes, etwa SEO und SEM, werden zunehmend von spezialisierten Agenturen umgesetzt.
5. Insgesamt glaubt die Mehrheit der Befragten (75 %) an eine signifikante Änderung des Kommunikationsmixes, bedingt durch grundlegende Veränderungen beim Medienkonsum. Am stärksten werden Mobile Marketing, das Email-Marketing mit eigenen Adressen sowie Search (SEO und SEM) an Bedeutung gewinnen.
Die Mehrheit ist der Ansicht, dass ihr Unternehmen auch 2009 mehr oder deutlich mehr in das Internet investieren wird.
6. Im Ländervergleich zeigen sich deutliche Differenzen im Hinblick auf das digitale Marketing.
7. In einigen Ergebnissen zeigen sich bemerkenswerte Unterschiede zwischen Selbstplanern mit Budgets unter einer Million Euro und Nicht-Selbstplanern, die Agenturen einschalten.

