Die AGOF-Ausweisungen internet facts liefern zukünftig auch Daten zu Social Media für die Mediaplanung. Dazu präsentiert die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung ein Kategorisierungsmodell, das Social Media anhand von vier “Aktivitäts-Clustern” einteilt:
Networking - erfasst die Vernetzungsaktivitäten der Nutzer untereinander
Contribution - Produktion von Inhalten durch Nutzer (auch Kommentare und Bewertungen)
Sharing - Weiterleitung von Inhalten durch Empfehlungen, Verlinkungen und ähnliches
Messaging – direkte Kommunikation über Mail oder Messenger-Tools
“Sie haben neue Nachrichten”. So landete bisher die Info von Xing im Outlook-Postkasten. Umständlich musste man sich erst anmelden, um zu sehen, was so spannend sein könnte.
Wenn die neue Outlook-Version 2010 im Juni auf den Markt kommt, gibt es ein kostenloses Plugin. Das wurde auf der aktuellen Computermesse von Microsoft mitgeteilt. Neben den Nachrichten sollen komfortabel auch das Foto des Kontaktes angezeigt oder auch der Outlook-Adressbestand upgedatet werden.
Sie las Science-Fiction-Bücher und obskure Übersetzungen russischer Bücher. Sie studierte Asienwissenschaften und Jura. Mitchell Baker – “Mrs. Mozilla”.
Sie arbeitete bei Netscape und später nach der Übernahme bei AOL. Während der New-Economy-Krise der Jahre 2000 bis 2003 wurden im Silicon Valley viele Leute entlassen, auch sie. Vom Internet-Virus angesteckt ging Mitchell Baker einfach nach Hause und arbeitete dort an ihrem alten Projekt weiter: Sie koordinierte das Mozilla-Projekt von dort aus.
Für ihren Glauben an die Idee und die Stärke sie durchzusetzen wurde sie 2010 mit dem Aenne-Burda-Award ausgezeichnet.
Die Geschichte von “Mrs. Mozilla” und dem Firefox-Browser steht in der FAZ.
Die Niederlassungen von AOL Deutschland (Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München), Frankreich, Spanien und Schweden sollen weitgehend aufgelöst werden.
AOL Advertising wird neu aufgeteilt. Das Netzwerk liegt bei der AGOF auf dem fünften Platz des Vermarkter-Rankings.
Comscore hat sie unter die Lupe genommen, die Top 10 der Deutschen Online-Display-Publisher und ~Werber in Deutschland: Im September 2009 haben sie mehr als 50 Milliarden Displayanzeigen geschaltet, die von 43 Millionen Nutzern betrachtet wurden. Erfasst wurden statischen Banner, Rich Media und Videowerbung.
über 3.000 Werbebotschaften prasseln täglich auf einen Verbraucher ein, haben Werbeforscher beobachtet. Gemessen daran ist das Internet immer noch Entwicklungsland: ausgeliefert worden sein.
David Grollmann von Internetworld hat es nachgerechnet: 50 Milliarden Ad Impressions an 43 Millionen Nutzer machen “39 Banner pro Surfer und Tag – geradezu paradisische Zustände. Die schlechte Nachricht: Von 3.000 Botschaften werden nur 52 wahrgenommen. Macht 1,73 Prozent. Wendet man diesen Schnitt auf die 39 Banner an, bleiben unterm Strich noch 0,67 Banner pro Tag. Anders ausgedrückt: Nach drei Tagen hat ein Nutzer gerade einmal zwei Banner wirklich gesehen. Nach oben ist also noch viel Platz.”
Unternehmen, die sich ins Web-2.0-Geschäft stürzen, machen schon mal Fehler. Die Skandale des Jahres von Bahn, Vodafone und Konsorten wurden hier zusammengetragen >>>
Schon lange wurde drüber nachgedacht. Sind PIs die richtige Messgröße?
Seit Anfang Dezember etabliert die IVW nun die offizielle Online-Währung: Reichweite wird mit Visits gemessen. Das entspricht den Besuchen – der Summe der einzelnen zusammenhängenden Nutzungsvorgänge. Unterschieden wird lediglich nach Visits aus dem IN- oder Ausland.
“Die Nuller Jahre sind das Jahrzehnt, in dem das Internet in der Gesellschaft ankam. Der Anfang einer neuen Epoche. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger.”
Ein interessanter Beitrag von netzwertig über den Anfang der digitalen Ära.