Die meisten Urlauber telefonieren während ihres Urlaubs mit daheim gebliebenen Verwandten oder Freunden. Nach der Rückkehr kommt dann beim Blick auf die Telefonrechnung das böse Erwachen. Diese Tatsache griff der Telekommunikationsanbieter T-Mobile im vergangenen Jahr in einer gelungenen Guerilla-Marketing-Aktion auf: Auf ausgewählten Flügen lagen auf jedem Flugzeugsitz T-Shirts mit dem magentaroten Aufdruck „Weltklasse“. Auf einer Banderole, die um jedes T-Shirt gewickelt war, wurde die Werbebotschaft vermittelt. Unter dem Motto „Sie sind ein Mensch von Welt – das finden wir klasse“ wurden die Roaming-Tarife vorgestellt, mit denen weltweit zu einheitlichen Preisen telefoniert werden kann. Da die T-Shirts in unterschiedlichen Größen ausgelegt worden waren, wurden die Fluggäste gebeten, doch einfach untereinander zu tauschen, falls das T-Shirt nicht passt.Im Rahmen der Aktion wurden mehr als 11.000 T-Shirts verteilt. Während des Fluges und an der Gepäckausgabe sorgte die T-Mobile-Idee für reichlich Gesprächsstoff unter den Reisenden. Da die Botschaft – weltweit zum gleichen Preis telefonieren – direkt vor einer Urlaubsreise kommuniziert wurde, traf sie auf fruchtbaren Boden und griff genau zum richtigen Zeitpunkt einen wichtigen Kundenwunsch auf – und bot eine attraktive Lösung an.
gelesen im Beratungsnewsletter für Marketing- und Trendinformationen
gelesen im Beratungsnewsletter für Marketing- und Trendinformationen
Eine Kombination aus Weblog, Podcast und E-Book. Und das Ganze gratis zum Download
Online, Mobile & Crossmedia (148 Seiten; 1,6 MB; PDF) oder zum anhören
Der Gedanke der dahinter steckt: “…Wissen zu teilen, Lust auf mehr Guerilla und Crossmedia Marketing zu wecken und die Diskussion rund um diese Themen weiter anzuheizen…”
Tolle Idee. Frau B. sagt Danke.
Exilio, die Heilsarmee und die Aktion Canchanabury machen Werbung in eigener Sache. Guerilla-Marketing-Aktionen in der Münchner Innenstadt.
Mit ihren ironisch-ernsten Anspielungen machten die drei Organisationen deutlich, dass es noch mehr gibt als die Freude an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006: soziale Themen, die Dauerbrenner unserer Gesellschaft.
Ideengeber und Durchführer der Aktionen sind die Webguerillas.

Bisher nur in New York: Folgers. The best part of waking up.

Entwickelt von Saatchi & Saatchi New York. Gefunden hat es der Sloganmaker.
Mehr Aufmerksamkeit und Kontakte für Promotion-Aktionen.

wie:comic wirkt wie die Sprechblasen eines Comics. Aber in der Realität. Aus der Valentinsaktion für Mae B (Erotikshop für Frauen und Paare) wurde ein neues buchbares Werbeformat.
Die Sprechblasen schweben scheinbar über dem Kopf des Promoters und wecken so, für alle sichtbar, die Aufmerksamkeit. Da sich die Werbefläche über den Köpfen befindet, ist diese Werbeform auch für Personen sichtbar, die sich z. B. auf der anderen Straßenseite aufhalten.
Bekannt wie ein bunter Hund

Das Special-Ads-Portfolio der Ströer Gruppe wird um eine weitere innovative Werbeform ergänzt.

“Swing Ad”. Sie ersetzt die althergebrachten Halteschlaufen, die bisher nur als Ausstattungs- bzw. Sicherheitsartikel im Einsatz waren. Durch die aufgedruckte Werbung wird aus der Schlaufe ein Werbemittel, das permanent im Blickfeld des Fahrgastes steht und damit besonders aufmerksamkeitsstark ist.
Das IKEA-Maßband, trotz der eher sparsamen Gestaltung auf den ersten Blick als solches erkennbar, ist Premieren-Kunde.
Die Mediakosten pro „Swing Ad“ sind 8 Euro im Monat, die Produktion beläuft sich ebenfalls auf 8 Euro, die Anbringung und Entfernung beträgt 5 Euro.
Betreuende Agentur für Ikea ist Magic Moments GmbH, Düsseldorf (zugehörig zur Mediacom-Gruppe).
Die Agentur hatte sich mit der Idee -Dekoration des Bahnhofes Alexanderplatz mit Hunderten von Lampen des Möbelhauses für Ikea- für den Deutschen Mediapreis 2005 beworben.
Immer häufiger setzen deutsche Marketingmanager auf Werbeformen jenseits des klassischen Mainstreams, auf alternative Werbeformen. Ob Guerilla, Ambient oder Virales Marketing, immer mehr werden sie akzeptiert als effiziente Unterstützer klassischer Werbung. Das größte Interesse gilt dabei Guerilla Marketing und Viralem Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Robert & Horst Agenturgruppe, der zur Gruppe gehörenden Spezialagentur webguerillas und des Marktforschungsinstituts GfK.
Zentrale Ergebnisse der Studie:
Zunahme der Nutzung alternativer Werbeformen wie Guerilla Marketing oder Virales Marketing. Jedoch zu Lasten von Funk und Direktmarketing.
In alternative Werbeformen wird von den Marketingverantwortlichen als kostengünstige und zielgruppen-affine Ergänzung (zusätzlich) investiert. Die Budgetvorstellungen liegen eher unterhalb von 10% des Gesamtetats.
Guerilla Marketing oder Virales Marketing wird eher in der Schaffung von Reichweite und Markenbekanntheit gesehen.
Als problematisch stellt sich die mangelnde Messbarkeit der Werbewirkung dar.
Beim Deutschen Patentamt ist vor kurzem eine Lösung für die Berliner Firma DOCdata eingetragen worden: Dabei handelt es sich um in Bierdeckel eingelegte CDs oder DVDs. Danach ist der klassische Bierdeckel an der Oberseite ausgespart, darin befinden sich die Silberscheiben. Fachleute sprechen von Mini-CDs, DOCdata hat sie unter dem Markennamen Piccolo-CDs eintragen lassen. Mit einer Klarsichtfolie wird einerseits dafür gesorgt, dass die CD nicht beschädigt oder nass wird, auf der anderen Seite ist sie dadurch auch für den Transport gesichert.
DOCdata-Geschäftsführer Volker Weiß: “Dieses Produkt eignet sich natürlich in erster Linie für die werbetreibende Industrie und Events. Erste Gespräche in dieser Richtung laufen auch schon.” Aber auch für Musikproduktionen und auffällige Softwarelösungen bietet es sich an. Ferner ist daran gedacht, das neue Produkt innerhalb der Serie ganz individueller Verpackungen zu vermarkten. Bereits heute gehören zum DOCdata-Lieferumfang CD-Hülen aus Leder, Folie, Metall oder Kunststoff.
Der Bierdeckel mit CD hat in der jetzigen Form einen Durchmesser von 110 Millimetern und ist rund zwei Millimeter hoch. Er besteht aus zwei Schichten: Einmal der klassische Pappdeckel in seiner bekannten Form. Darauf wird ein zweiter Pappring geklebt, in dem die CD Platz findet.
Die Formen sind in Größe und Vielfalt unbegrenzt, sie können sowohl quadratisch als dreieckig sein. “Wir können alle Formen anbieten, die sich unsere Kunden wünschen. Einzige Voraussetzung ist eine freie Prägung von 80 Millimetern in der Mitte, selbst die CD kann in den unterschiedlichsten Formen hergestellt werden”, verspricht Volker Weiß.
Bilder