Archiv für die Kategorie 'E-Mail Marketing'

Das bewegt die Brache: Videos im Newsletter abspielen lassen. Marken und Produkte könnten viel besser transportiert werden. Das Problem: Die Streamingmöglichkeiten.

Die Amerikaner sind dabei Lösungen zu finden. Entwickelt wurde das neue Sicherheitszertifikat “CertifiedVideo”. Vorraussetzung für die Funktionalität ist die Zusammenarbeit mit allen Providern. Da hinkt Deutschland noch hinterher. Die Zukunft wird wohl noch warten müssen.

Eine Alternative zur Video-E-Mail:  In das E-Mail wird ein Standbild vom Video mit einem play-Symbol abgebildet. Diese Aufforderung zum Klick leitet den Leser auf eine Landingpage, wo dann das Video tatsächlich abläuft.

STUDIE

Social-Networking wächst und wächst. E-Mails sind immer noch ein Kommunikationsmittel, aber weniger akzeptiert, wenn es um Werbebotschaften geht. 

Silverpop hat nun eine Benchmark-Studie “E-Mails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance” rausgegeben, die Verbindungen zwischen beiden Disziplinen aufzeigt.

  • Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
  • Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen.  Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
  • Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
  • Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.

[via E-Mail-Marketing]

Frau B.

Nicht unbedingt Spam

Wenn die Öffnungsrate sinkt, ist nicht immer Spam schuld. Welches mögliche Faktoren sein können, wurde hier zusammengetragen.

Frau B.

Montag ist News-Tag

STUDIE

Es gibt was Neues von dialog-Mail. Die Analyse von ca. 2.000.000 E-Mailings und Newslettern ergab u.a. das:

  • Der beste Versandzeitpunkt ist Montag Abend (48% durchschnittliche Öffnungsrate).
  • Ein Mailing am Donnerstag Abend wird doppelt so häufig (+94%!) geöffnet wie nachmittags!
  • Personalisierte Betreffzeilen erzielen eine um 64% höhere Öffnungsrate als nicht-personalisierte Betreffzeilen.
  • Sachliche Betreffzeilen haben eine deutlich höhere Chance, geöffnet zu werden (+28%), als Mailings mit werblichem Betreff.
  • Für die Länge der Betreffzeile gilt eindeutig: Je kürzer, desto besser.
  • Männer öffnen deutlich mehr Mailings als Frauen.
Frau B.

Web 2.0-Newsletter

Was bereichert einen Newsletter, animiert die Empfänger zum Mitmachen und weiterleiten? Natürlich Ein Software-Anbieter hat ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Videoclips, die relvant für die Zielgruppe sind
  • Umfragen, die für ein Mitbestimmungsgefühl sorgen
  • Flash, die via Link eingebunden sind
  • RSS-Feeds, die neue Inhalte präsentieren

Nähere Infos dazu, können hier nachgelesen werden.

Passend im Oktober 2007 startete Germanwings die “Oktoberrevolution”.

flugrevolution.jpgKunden konnten über eine eignes eingerichtete Microsite eine eigene Web 2.0- Revoluzzer-Community gründen, ihr einen Namen geben, eigene Fotos hochladen und diese mit Accessoires namhafter Revoluzzer wie Che Guevara, Karl Marx oder Lenin aufhübschen. Wer ein eigenes Profil anlegte, konnte fünf weitere Freunde über die Kampagne informieren und wer die größte Gruppe zusammenstellte, konnte Freiflüge der Fluggesellschaft gewinnen.

Ziel war es, Kunden und Newsletter-Empfänger zu motivieren, ihre Freunde auf die Website zu lotsen und zum Abonnement des Newsletters zu bringen.

Marketingsherpa präsentiert die erfolgreiche Kampagne und das Ergebnis.

Frau B.

Und: Action!

Konkrete Handlungsanweisungen als Weblinks sorgen für bessere Klickraten. Das belegt eine Studie von Marketing Sherpa. Getestet wurde die Wirkung von vier Linktexten beim E-Mail-Marketing. Zur Auswahl standen “Continue here”, “Click to continue”, “Continue to article” und “Read more”.

Das Ergebnis: Die Aufforderung “Click to continue” erzielte ein Plus bei der Click-Through-Rate von 8,53 Prozent gegenüber dem häufig gebrauchten “Continue here” (oder: “mehr” im Deutschen). Am schlechtesten schnitt “Read more” ab: Der Text performte um 1,8 Prozent schlechter als das gebräuchliche “Continue here”.

STUDIE: Alle wissen es. Die wenigsten tun es.

Viele Landing-Pages in E-Mail-Marketing-Kampagnen verwirren den Nutzer mehr als ihn zum Kauf zu motivieren, so eine aktuelle Studie von silverPOP. Demnach entscheiden über fünfzig Prozent aller Nutzer nach den ersten acht Sekunden, ob sie auf einer Landig-Page verweilen oder nicht.

Typische Fehlerquellen:
- nicht dasselbe Design und dieselbe Tonalität wie die E-Mail
- keine Wiederholung der starken Verkaufsaussage der E-Mail
- Link direkt auf die  Homepage statt auf eine eigene Landing-Page
- kein Angebot zur Newsletter-Registrierung anbieten

Fazit: Besser machen und Erfolg einheimsen!

Frau B.

Der ideale Newsletter

STUDIE:

Eine Studie analysiert erstmalig Kennwerte deutschsprachiger E-Mailings.
Untersucht wurden Newsletter von 473 Versendern, die im Archiv deutschsprachiger Newsletter bei Absolit registriert sind. Analysiert wurde eine repräsentative Stichprobe, die im August 2005 gezogen wurde. Ausgewertet wurden 40421 Newsletter.

Insgesamt lagen 29 Prozent der HTML-Newsletter bei einer Gesamtgröße über einhundert Kilobyte. „Eine HTML-Serien-E-Mail sollte nie 70 kB Gesamtgröße überschreiten“ lautet die Standard-Empfehlung des E-Mail-Experten Torsten Schwarz. Die meisten Versender wälzen dabei den Großteil der Kosten auf die Empfänger ab: Über den Rechner des Absenders wird oft nur der Quellcode verschickt. Die Bandbreite fressenden Bilder dagegen lädt sich der Nutzer dann selbst vom Server. Bei professionellen Newslettern ist das Verhältnis Text zu Bild meist 1:3.

  • 27 Prozent der deutschsprachigen Versender nutzen das einfache Textformat
  • 5Prozent versenden einfach formatierte HTML-Mails ohne Bilder
  • 64 Prozent der Newsletter kommen jedoch im HTML-Format mit Bildern
  • 4 Prozent der Unternehmen entscheiden sich für das PDF-Format. Dabei ist der Newsletter eine eigene PDF-Datei, die an eine E-Mail angehängt wird. Diese sind im Schnitt aber gleich 214 kB groß.
  • STUDIE:
    Kommen die E-Mails mit Filmbotschaften auch tatsächlich in der Inbox des Empfängers an oder landen sie im Spam-Ordner? Und wenn sie ankommen: Funktionieren sie überhaupt? Diese Fragen stellte emarsys.

    Die besten Zustellraten hat demnach die E-Mail mit Flash-Video, sie kommt in etwa an die Raten für normale E-Mails ohne Video-File heran.
    Die Clipstream-Variante schneidet dagegen am schlechtesten ab.

    Bei der Darstellung funktioniert keine der getesteten Varianten optimal. Die besten Resultate erzielte hierbei die Variante mit AVI-Format: Hier starten 58 Prozent der Videos automatisch beim Öffnen der Mail.

    Die Studienmacher weisen jedoch darauf hin, dass die Resultate der Studie nur bedingt die Realität widerspiegeln würden. Es sei lediglich eine begrenzte Anzahl an E-Mail-Clients getestet worden, bei denen allen die Standard-Einstellungen belassen worden seien. In der Realität habe die korrekte Darstellung von Video-E-Mails viel mehr Hürden zu überspringen, etwa Firewalls, Antivirus-Anwendungen, Spam-Schutz und andere!

    Die 20-seitige Studie kann man kostenlos downloaden.
    Kurzzusammenfassung und Abbildungen gibt es bei wuv.

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