Es gibt eine Alternative zu Facebook.
Aus den gaplanten 10.000 Doller sind mal locker 200.000 geworden. Das sollte als Startkapital für Diaspora reichen. Sogar der geplante Start kann eingehalten werden.
Neben den gleichen Funktionen, die es auf Facebook gibt, gibt es doch einen Unterschied. Einen technischen. Das als Open-Source-Projekt entwickelte Soziale Netzwerk Diaspora verbindet die Teilnehmer direkt miteinander. Sie sind per Internet verbunden und betreiben die Software jeweils auf dem eigenen Rechner. Alle Daten bleiben also im eigenen Besitz.
Start ist der 15. September. Da Facebook in letzter Zeit immer mal wieder in die Kritik der Datenschützer geriet, ein guter Zeitpunkt, was Neues anzubieten. Sehen wir mal, ob die Versprechen der vier Jungs ihre Versprechen halten können.
STUDIE
ARD und ZDF haben sich die Web 2.0-Nutzung von 1.252 deutschsprachigen Usern mal angesehen.
Der meist genutzte Web2.0-Dienst ist Wikipedia, das zumindest 73% der Befragten gelegentlich, 31% mindestens wöchentlich nutzen. Videoportale wie z.B. Youtube werden immerhin von 58% genutzt. 2007 waren das nur 34%.
In privaten sozialen Netzwerken hatten 34% der Befragten ein eigenes Profil, das sie auch mindestens wöchentlich nutzen. Hier kann man den Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Webwelt sehen: Für Frauen (43%) sind Netzwerke interessanter als für Männer. Ebenso sind Fotosammlungen bei Frauen beliebter. Abgeschlagen liegen sowohl Blogs als auch Twitter.
Mehr Details zur Web 2.0-Nutzung stehen hier >>>
Immer wieder zu hören: Alle machen social. Aber was bringt es?
Erfolge von Social Media Marketing zu belegen fällt schwer. Nutzerzahlen oder Verweildauer sind hier wenig aussagekräftig. Bei der Messung von Social Media geht es neben Quantität auch um Qualität: Wer spricht wo, wie, was und wie viel über die Marke oder das Produkt.
Wichtige Messgrößen zeigt die Grafik von denkwerk.
Mittels Selektion und sinnvoller Zusammensetzung von verschiedenen Messgrößen erhält man ein individuelles geegnetes Setup für Social Media Monitoring.
Mehr Infos stehen bei Adzine. Gegen Registrierung kann man sich im denkwerk-Blog einen Leitfaden zum Social Media Monitoring kostenfrei herunterladen.
“Du bist Sven” – mit diesen Worten ist ein junger Mann um 10.000 Euro reicher. Dabei hatte er sich gar nicht aktiv an der Internetsuche. Sven selbst war so unvorsichtig, sich ohne Verkleidung in einer Tankstelle blicken zu lassen.
Damit hat Herr Kerner nun kein Futter mehr für seine Sendung im Quotentief. Und die Aussage, dass jeder mit seinen digitalen Spuren im Internet auffindbar ist, kann auch nicht mehr nachgeprüft werden. Möglicherweise gibt es einen neuen Versuch.
Die 9,4 Mio Besucher, die StudiVZ (-2,60 Mio.), MySpace (-2,40 Mio.), SchülerVZ (-2,10 Mio.), wer-kennt-wen.de (-1,20 Mio.) und Flickr (-1,10 Mio.) verloren haben, sind möglicherweise zu Facebook gewandert. Ein Plus von 10,60 Mio. bzw. 143,2% hat Facebook.com laut Ad Planner im Verlauf der vergangenen 12 Monate in Deutschland hinzugewonnen.
Die Zahlen stammen vom Google-Research-Tools Ad Planner.
via Meedia
Flattr ist raus aus der geschlossenen Betaphase. Von nun an kann jeder seine Beiträge im Netz in Geld umwandeln.
Und so gehts: Um bei Flattr mitzumachen, muss man sich registrieren und einen größeren Geldbetrag an Flattr überweisen. Dann legt man fest, wie viel Geld man im Monat ausgeben will. Von nun an braucht man nichts anderes zu tun, als auf die Flattr-Buttons zu klicken (wie zum Beispiel unter diesem Artikel), falls einem ein Artikel gefallen hat. Flattr zählt, wie oft man geklickt hat und überweist am Monatsende, den monatlichen Betrag geteilt durch die Zahl der Klicks an jeden so bezahlten Urheber. [via taz]
Den Besuchern auf taz.de waren verschiedene Beiträge im Juni 1.420 Euro wert. Welche das waren, ist hier nachzulesen.
Image? Geld? Warum präsentieren sich Unternehmen und Marken auf Facebook und Co? Nicht repräsentativ, dennoch eine erste Einschätzung liefert die Umfrage von Internetworld.
Doch warum werden Facebook-User Fans von Marken oder Unternehmen? Google analysierte und WebProNews dokumentierte: Die Hoffnung auf Rabatte und Sonderangebote ist der wichtigste Grund. 55 Prozent der Befragten sind von keinem Unternehmen Fan, 18 Prozent von ein oder zwei Marken.

Empfehlen und entdecken - Musik, Filme, Bücher. All dies verbindet die Plattform welike.com. Über Vernetzung verbindet das “Navigationssystem” persönliche Lieblingsprodukte mit Menschen ähnlicher Interessen und schlägt mit einem Klick Musik, Filme und Bücher vor, die zum eigenen Geschmack passen.
Die VZ-Netzwerke haben diese App als Entertainment-WG in ihr Angebot integriert.
Neben “i like” nun auch “we like”. Persönliche Interessen. Was Worte nicht beschreiben können, sagen Bücher, Filme oder Musikgeschmack über den User aus. Ein Eldorado für die Werbung?
Bleibt Sven das in den nächsten drei Wochen, so bleibt das Geld beim Sender.
Kerner startet aus der Sommerpause mit einem “Spiel”. Hat aber seiner Quote nichts gebracht.
Einer seiner Redakteue – Sven - reist drei Wochen kreuz und quer durch Deutschland und hinterlässt dabei Spuren sowohl online als offline – mit seiner EC-Karte, mit seinem Handy, schießt Fotos, dreht Videos. Vor dem Hintergrund der Diskussion, dass heute alles aufgezeichnet und nachverfolgt wird, stellt sich die Frage, ob Abtauchen in Deutschland möglich ist. Dem, der Sven aufspürt und ein Foto von sich mit ihm macht, winken 10.000 Euro.
Hinweise über seinen aktuellen Aufenthaltsort stehen hier: wo-ist-sven? Sowas ähnliches gab es doch schon mal. Und stiess auf wenig Interesse.