Monatsarchiv für April 2010

Frau B.

Eine Antwort auf die Frage…

re:publica 2010 .. warum das Internet scheisse ist, findet Felix Schwenzel auf der re:publica nicht wirklich. Dennoch ist der lange und rhetorisch optimierungsfähige Vortrag spannend. Und belustigend. An der einen und anderen Stelle.

Im dctp.tv gibt es weitere Vorträge von der re:publica 2010.

Edit: Hier gibt es inzwischen alle Vortragsvideos >>>

Frau B.

Evolutionsstufe drei

Die von netzwertig haben ein paar interessante Gedanken niedergeschrieben:

Stufe 1: Walled Gardens
Die erste Evolutionsstufe dauerte ungefähr vom Beginn des neuen Jahrtausends bis 2006/2007. In dieser Phase entstanden die ersten nutzerstarken, globalen Netzwerke wie Friendster (Start 2002), MySpace (Start 2003), Netlog (Start 2003), Hi5 (Start 2003) oder Bebo (Start 2005). Auch Facebook wurde in dieser Zeit gegründet und ging anfänglich als Dienst ausschließlich für Studenten der Harvard University im Jahr 2004 online.

Stufe 2: Das Netzwerk als Plattform
Facebook gab den Startschuss für die zweite Evolutionsstufe von sozialen Netzwerken: Als erstes Social Network ermöglichte es der damals rund 25 Millionen Mitglieder zählende Dienst externen Websites, mit Applikationen innerhalb des Walled Gardens vertreten zu sein. Aus Walled Gardens wurden Plattformen – zwar nach wie vor mit teilweise schwer überwindbaren Mauern – aber immerhin durchlässiger als vorher, besonders für Anbieter, die hinein wollten.

Stufe 3: Das Web als Plattform
Geprägt ist diese Stufe von der Dominanz einiger weniger, führender Anbieter. Sie weiten ihre Präsenz auf das gesamte Web aus. Nun geht es nicht mehr darum, möglichst viele Applikationen externer Anbieter in den eigenen, löchrig gewordenen Walled Garden zu befördern, sondern stattdessen die Social-Networking-Funktionalität auf die Websites Dritter auszuweiten.

Dort gibt es noch ausführlichere Infos.

Frau B.

Facebook fischt im Netz

Unsere Kellner erzählen euren Gästen, was ihre Freunde hier schon mal gegessen haben, was ihnen gefallen hat. Unsere Kellner berichten jedem Gast, wer hier schon mal lautstark wegen der Muscheln gemosert hat. Und, ach ja: Wir verraten euch, wie alt eure Gäste sind, woher sie kommen und wie oft sie hier sind.

So könnte die Zukunft aussehen: Facebook verwaltet mehr und mehr Daten über das Verhalten seiner Nutzer. Und danach wird Facebook auch Daten über das Verhalten seiner Mitglieder auf anderen Web-Seiten verwalten.

Die Web-Herrschaft von Facebook und die Pläne auf der f8 Entwicklerkonferenz via SpOn

Frau B.

Erfolgreich mit Spielen

Spieler in Social Networks kommen häufiger wieder und bleiben länger als andere Nutzer. Dabei schliesst das Wachstum nicht nur die Entwicklung von Social Games ein, sondern es lässt sich auch der Fluss von enormen Geldmengen in Form von virtuellen Gütern verzeichnen. So die Meinung von Mark Gazecki – Gründer von MegaZebra. Sie entwickeln und vertreiben Gamesfür MySpace, Facebook und Co..

Mücke, Sturm & Company haben mal geschätzt: Der Umsatz, der durch den Verkauf virtueller Güter in Spielen auf Facebook erreichbar ist, beläuft sich auf mindestens 680 Millionen Euro in diesem Jahr.
Das Geheimnis des Erfolges ist das so genannte Freemium-Konzept: Während die Mehrzahl der User kostenlos spielt, ist ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Content auszugeben. Durch diese zusätzlichen kostenpflichtigen Spielinhalte wird das Aufsteigen in höhere Level beschleunigt. Rund 90 Prozent der Umsätze von Social Gaming werden dadurch generiert.

Profitieren können von dieser Entwicklung die Game-Branche, die soziale Netzwerke als auch Payment Service Provider und das In-Game-Advertising.

Frau B.

Das Ding mit der Nummer acht

Antarktis - Afrika - Europa - Asien - Australien - Nord- und Südamerika

Die digitale Faszination – Vom Leben auf dem achten Kontinent

Das Netz ist zum Inbegriff der Permanenz geworden. Ständig geht es vor sich, es aktualisiert sich, es vibriert vor Mitteilsamkeit. Früher gab es einen Zustand, dann kam eine Veränderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist Veränderung der Zustand. Früher hat der Große den Kleinen gefressen, dann fraß der Schnelle den Langsamen. Nun wird das Manchmal vom Immer verschluckt.

Interessanter langer Artikel von Peter Glaser auf der re:publica 2010.

Frau B.

Malerischer Zoobesuch

Sammeln, organisieren und teilen. Bilder, Videos, Dokumente und Links. Nichts Neues im Mit-Mach-Web.  Aber hier gibt es was Neues aufs Auge:

Zoologie>>> Zootool

Und das sagt der deutsche Entwickler Bastian Allgeier dazu:

Das Besondere an Zootool ist, dass es verschiedene Inhalte automatisch erkennt und kategorisiert. So kann man damit zum Beispiel neben Webseiten und Bildern, auch Videos von über 30 Video-Plattformen, Slideshare-Präsentationen, Wikipedia-Artikel und vieles mehr bookmarken und erhält passende Informationen und Vorschauen dazu… Bei Zootool geht es nicht darum, Originale abzugreifen, sondern interessante Fundstücke im Netz zu verlinken und darauf aufmerksam zu machen. Um das so visuell wie möglich tun zu können, werden zu jedem Eintrag Thumbnails generiert.

Damit die spielerische Komponente nicht zu kurz kommt, ist im Zoo so einiges los:

  • Mit dem Lasso kann der Jäger  Websites, Fotos, Videos, etc. eingefangen und in den Zoo schicken.
  • Im Aquarium hat man über die Suche von überall Zugriff auf seine Zoobewohner.
  • Das Vogelhaus dient dazu, über seine Tierchen zu zwitschern.

Fröhliches Jagen und Sammeln!

Frau B.

Dampfplauderer

Aufgeschnappt bei Cluetrain PR. Damit sind Social Media Berater gemeint.

Im Artikel “Das Maß ist voll” schreiben sie schmunzelnd wortgewandt über das Messen von Social Media Aktivitäten.  Zum Abschluss kommt man zu dem Ergebnis:

“Spitze Zielgruppen, denen sehr spezielle Services angetragen werden sollen, umfassen vielleicht nicht mehr als 200 Personen. Wer sie alle erreicht, ist jedoch erfolgreich, auch, wenn nicht die ganze Welt davon erfährt.”

Frau B.

Das Buch im Web

Buch WertZeichen setzenWertzeichen-bloggen.de veröffentlicht nach und nach alle Beiträge aus dem Buch „Wertzeichen setzen!“.

Die Idee und das Konzept des Projekts stammt von Journal International unter der Leitung von Stefan Endrös, einer der Herausgeber.

Frau B.

Monitoring im Web

“Netzwerke wie Facebook und Twitter sowie Videoportale wie Youtube und Vimeo seien von zentraler Bedeutung für die Markenwahrnehmung”

Dass das nicht alles ist, meinen die ReputationBlogger. Sie unterscheiden 19 verschiedene Online-Einflussfaktoren auf das Image einer Marke. Sehr schön mit Beispielen visualisert.

Markenreputation im Web