Frau B.
19.02.2010
19.02.2010
Doch keine 2-nullige Mediaplanung?
Kaum sind die Thesen raus, schon gibt es die ersten Widersprüche. Der Gründer von nugg.ad meint:
“Diese Thesen gehen an der Realität der Mediaplanung – bei aller Begeisterung für Social Media – in mehrfacher Hinsicht grob vorbei”
Weil:
- In aller Regel wird Werbung für große Reichweiten geplant – nur wenige Produkte mit nennenswerten Budgets richten sich an wirklich spitze Zielgruppen. So beeindruckend die Reichweiten der Social Communities sind – für eine typische Werbekampagne sind diese Zahlen nicht einmal annähernd ausreichend!
- Die aufregenden Web2.0 Beispiele werden meist mit Marken illustriert, die von Natur aus ein hohes Involvement erzeugen. Die Realität ist aber, dass Werbung häufig für typische Low-Involvement-Produkte gemacht wird, die Menschen eben beiläufig im Supermarkt kaufen.
- Zielgruppenmodelle sind – das sollte man nicht vergessen – auch immer Modelle gewesen, um skalierbar große Mengen von potenziellen Konsumenten anzusprechen.






