So heisst es bei Yahoo. Denn der Internet-Pionier integriert neben Facebook (Ende 2009) nun auch Twitter in sein Angebot. Via Mail oder Homepage können Y!-Nutzer eigene Tweets aktualisieren und auch die Tweets von Freunden und Bekannten lesen.
Die Idee, die dahinter steckt ist, den Yahoo-Nutzern Zugang zu populären Online-Netzwerken zu gewähren, ohne dass sie dafür die Yahoo-Websites verlassen müssten.
Kaum sind die Thesen raus, schon gibt es die ersten Widersprüche. Der Gründer von nugg.ad meint:
“Diese Thesen gehen an der Realität der Mediaplanung – bei aller Begeisterung für Social Media – in mehrfacher Hinsicht grob vorbei”
Weil:
In aller Regel wird Werbung für große Reichweiten geplant – nur wenige Produkte mit nennenswerten Budgets richten sich an wirklich spitze Zielgruppen. So beeindruckend die Reichweiten der Social Communities sind – für eine typische Werbekampagne sind diese Zahlen nicht einmal annähernd ausreichend!
Die aufregenden Web2.0 Beispiele werden meist mit Marken illustriert, die von Natur aus ein hohes Involvement erzeugen. Die Realität ist aber, dass Werbung häufig für typische Low-Involvement-Produkte gemacht wird, die Menschen eben beiläufig im Supermarkt kaufen.
Zielgruppenmodelle sind – das sollte man nicht vergessen – auch immer Modelle gewesen, um skalierbar große Mengen von potenziellen Konsumenten anzusprechen.
Was ist ein Fan auf Facebook wert? Und wie misst man die Bedeutung eines Retweets auf Twitter? Der Chef der webguerillas antwortet im Interview.
Um es vorweg zu nehmen: Eine konkrete Antwort bleibt er schuldig. Aber er 12 Thesen zur zukünftigen Mediaplanung zusammengetragen und diese sogar kommentierbar gemacht, um eine Dikussion über Messgrößen in der neue n Mediaplanung anzuregen.
”Wir brauchen ein Umrechnungsmodell zwischen den klassischen Mediawährungen und neuen Formen wie zum Beispiel Kontakte in sozialen Medien. Erst dann können wir zum Beispiel die Wirkung einer bestimmten Anzahl von Ad Impressions zu der von Twitter-Followern in Beziehung setzen.”
Wie immer visuell toll umgesetzt. Auch wenn es dafür berechtigte Kritik in den Kommentaren zu lesen gab.
Die koffeinhaltige Brause macht Freude mit der aktuellen Kampagne. Konzipiert als Social-Media-Auftritt zielt sie vorrangig auf Facebook und die VZ-Portale. Hier kann man seinen Freunden mitteilen, ob man gerade “happy”, “zappelig”, ”angenervt” oder “irgendwie komisch” drauf ist. Darauf abgestimmt kann man Musik aus den Genres z.B. Pop, Hip Hop, Alternative oder auch Schlager hören.
Nicht zu vergessen: Herr Dose hat zu jeder Stimmung die passende Klamotte.
Kann man sich merkern: LLR – Lukas Lindemann Rosinski.
Im Ranking Digitale Kreation erlangte die Agentur Platz 1 – ohne im Vorjahr überhaupt gelistet zu sein.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt die Liste aufgrund von Ergebnissen von wichtigen nationalen und internationalen Award-Shows. Je nach Bedeutung fliessen sie gewichtet in die Beurteilung ein.
Die Website der drei Herren ist absolut einen Besuch wert. So schön verspielt >>>
Hier wir mit Millionen jongliert: 13 Millionen Artikel in Wikipedia. 350 Millionen Nutzer hat Facebook weltweit. 100 Millionen Videos bei YouTube täglich.
Jeder Menge Zahlenmaterial liefert Daniel Peters. In den 112 Folien fand sich dann auch noch Platz für Beispiele.
“geshared”. Nicht via Facebook, wie im Artikel angesprochen, sondern über einen Blogeintrag, der wiederum auf diesen interessanten Blogeintrag “Was soll denn das mit Facebook? Viralität, Freunde, gute Musik…” hinwies. Eigentlich geht es ja um die Musik, die man einfach per Facebook an seine Freunde verteilen kann. Einfacher als per Twitter. Und beinahe nebenbei wird im Kommentar Artikel auf den Unterschied zwischen beiden Medien eingegangen.
Sie las Science-Fiction-Bücher und obskure Übersetzungen russischer Bücher. Sie studierte Asienwissenschaften und Jura. Mitchell Baker – “Mrs. Mozilla”.
Sie arbeitete bei Netscape und später nach der Übernahme bei AOL. Während der New-Economy-Krise der Jahre 2000 bis 2003 wurden im Silicon Valley viele Leute entlassen, auch sie. Vom Internet-Virus angesteckt ging Mitchell Baker einfach nach Hause und arbeitete dort an ihrem alten Projekt weiter: Sie koordinierte das Mozilla-Projekt von dort aus.
Für ihren Glauben an die Idee und die Stärke sie durchzusetzen wurde sie 2010 mit dem Aenne-Burda-Award ausgezeichnet.
Die Geschichte von “Mrs. Mozilla” und dem Firefox-Browser steht in der FAZ.
Doch wie bringt man es den Menschen näher. Keine einfache Aufgabe. Eine kreative Kampagne hat sich Saatchi & Saatchi überlegt: 3 Damen im Alter von über 80 Jahren wurden auf die Frankfurter Straßen geschickt, um die Hilfsbereitschaft der Frankfurter auf die Probe zu stellen und gleichzeitig auf das Ehrenamt bei der Diakonie aufmerksam machen.
Dazu haben sie eine liebevoll gestalteten Website bekommen, die u.a. mit Filmmaterial Informationen sowohl über die Protagonisten als auch zum Ehrenamt bei der Diakonie liefert.
Heute startet ein interessantes Projekt: Fünf Journalisten sind abgeschottet von jeglichen Informationen. Lediglich Twitter und Facebook stehen ihnen zur Verfügung. Daraus sollen sie täglich Nachrichten via hauseigenem Radiosender und Twitter publizieren.
Nach fünf Tagen dann die Abrechnung: Wie wird die Welt wahr genommen bzw. welche Qualität haben Informationen, wenn man sich nur auf Aussagen von Twitter und Facebook verlassen kann?