Ja es ist ein iPad – der 680 Gramm coole “Luxus-E-Book-Reader”. Zum surfen, mailen, Videos ansehen, Musik hören und spielen.
Apple zielt schon lange nicht mehr primär auf die featureberauschte Geek-Population, sondern auf den Massenmarkt. Die Geeks dürfen die erste Gerätegeneration kaufen und für den Wirbel sorgen, aber die eigentliche Zielgruppe sind ganz normale Leute, die ein simples, problemloses Unterhaltungsgerät wollen. Und genau danach sieht das iPad aus.
Solche und andere Meinungen sind neuerdings hier zu lesen. Doch Ap*le ist der Geldregen sicher. Bestimmt.
Den Marketing-Ansatz der anderen Art stellt die Grafik wunderbar dar. Nachzulesen hier >>>
Gruselig dagegen der Beitrag in der FAZ über die Methoden, wie solch technischen Geräte produziert werden: Fast 250.000 Menschen arbeiten auf dem Werksgelände, heißt es. Arbeiter schlafen in Sälen mit bis zu hundert Menschen in Etagenbetten. Sechs Tage in der Woche arbeiten sie, ein Monatslohn von rund 200 Euro gilt als üblich.
Die USA ist im Hinblick auf Social Media klar ein Vorreiter. Doch was tut sich in Deutschland? Die Universität Oldenburg und die construktiv-Agentur analysierte die 100 größten deutschen Marken auf ihre Social Media Aktivitäten.
Die Mehrheit der 100 größten deutschen Marken nutzt mindestens einen der untersuchten Social Media-Dienste YouTube, Facebook, Twitter oder Corporate Blogs.
Die Niederlassungen von AOL Deutschland (Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München), Frankreich, Spanien und Schweden sollen weitgehend aufgelöst werden.
AOL Advertising wird neu aufgeteilt. Das Netzwerk liegt bei der AGOF auf dem fünften Platz des Vermarkter-Rankings.
Der Titel erschien spannend. “Facebook, YouTube, Xing & Co – Gewinnen mit Social Technologies”.
Carl Hanser Verlag 2009. 294 Seiten. 24,90 EUR
Machen wir uns nichts vor. Gerade im Zeitalter des rasanten Wandels sind Bücher dieser Art schneller überholt, als das sie übersetzt sind. Dennoch liefert es Einblicke in die Prozesse der Veränderungen im sogenannten Web 2.0. Ein bisher unbekanntes Stichwort dazu: Groundswell,
“ein sozialer Trend, bei dem die Leute Technologien benutzen, um das, was sie brauchen, voneinander zu bekommen statt von traditionellen Institutionen wie Unternehmen”.
Handlungsempfehlungen sollte man hier nicht erwarten. Auch , dass die Autoren – ehemalige und immer noch Mitarbeiter bei Forrester Research – eher den amerikanischen Markt betrachten, sollte einen nicht stören.
Unkompliziert und locker zu lesen. Denkanstösse inklusive.