STUDIE
Social-Networking wächst und wächst. E-Mails sind immer noch ein Kommunikationsmittel, aber weniger akzeptiert, wenn es um Werbebotschaften geht.
Silverpop hat nun eine Benchmark-Studie “E-Mails Gone Viral: Measuring ‘Share-to-Social’ Performance” rausgegeben, die Verbindungen zwischen beiden Disziplinen aufzeigt.
- Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent – diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten.
- Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Orginal-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen. Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger.
- Während “kreative” Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben – deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
- Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen.
[via E-Mail-Marketing]
Ohne Hände kommt man mit den Füssen nicht weiter.
Für die Schuhmarke softinos mit dem Claim “Happy Feet” wurde sich etwas besonderes ausgedacht: Ein mit den Füßen gesteuertes Online-Spiel. Im Foot-Camp gilt es Bälle zu jonglieren, gefährlichem Fußpilz auszuweichen und einen Geschicklichkeitsparcour zu durchqueren.
Damit Schummeln ausgeschlossen ist, müssen während des Spiels die Tasten “Q” und “Enter” gleichzeitig gedrückt gehalten werden.
Clevere Idee von Scholz&Volkmer für flinke Füsse.
Ein 27 jähriger Amerikaner weiß schon jetzt, was er an jedem einzelnen Tag bis Juli 2010 anziehen wird. Und er weiss, dass er bis Jahresende 70.000 Doller verdient haben wird. Mit seinem Oberkörper!
T-Shirts als reine Werbegeschenke sind out. Der American Guy bietet Unternehmen und auch privaten Kunden seinen Oberkörper für 24 Stunden zur Miete an. Dort können sie ihre Werbebotschaft platzieren.
Und noch etwas ist für Firmen interessant: Für jeden Kunden wird das Produkt in den höchsten Tönen betanzt, bereimt, besungen und auf verschiedenen Plattformen im Internet präsentiert. Leichter kann man eine Community in Social Media nicht erreichen.
[via Süddeutsche]
Bereits seit 2005 digitalisiert der Suchmaschinengigant Bücher für eine weltweite Großbibliothek. Der bisherigen Vertrag (aus Oktober 2008) lässt weitgehende Verwertungsrechte für Bücher aus US-Bibliotheken zu.
Gegen eine Zahlung von 125 Millionen US-Dollar soll Google nun das Recht erhalten, Bücher aus Universitäten und Bibliotheken zu scannen und sie dann im Internet zu veröffentlichen ohne die Inhaber der Rechte an den Werken zuvor einzeln um Erlaubnis zu fragen. Diese hätten dafür Anspruch auf Gewinnbeteiligung.
Diese Vereinbarung zwischen dem Giganten und den Verlagen liegt in der endgültigen Fassung noch nicht vor. Zudem steckt Google in Prozessen mit französische Verband SNE und der Schriftstellerverband SGDL wegen unrechtmäßiger Veröffentlichung.
Der Ideal Observer verglich und bewertete 230 Kriterien aus den Bereichen Dashboards, Segmentierung, Tests und Surveys, Datenerfassung, Systemflexibilität und Datensicherheit. Für eine Gesamtbewertung wurden diese gewichtet zusammengefasst. Der aktuelle Einkaufsführer Web Analytics zeigt, was die aktuellen Webanalysesysteme leisten und wo sie scheitern.
Wurde bisher der Schwerpunkt auf eine attraktive Auswertungsdarstellung und eine Verbesserung von Zielgruppen und Besucherströmen gelegt, so geht es jetzt immer mehr um die Erfassung von Interaktionen mit der Webseite, um die Personalisierbarkeit der Reportings und um den Ausbau von Test- und Umfragefunktionen.

[via Internetworld]
STUDIE
Nielsen hat gesucht und herausgefunden: In den USA wächst Microsofts neue Suchmaschine achtmal schneller als ihr Konkurrent Google.
Rund 11 Prozent der US-Suchanfragen innerhalb eines Monats werden über bing gestartet. Dagegen laufen 65 Prozent über Google. Trotz eines bing-Wachstums von 22 Prozent bleibt `der Große` weiterhin auf Platz 1.

Nach einem Jahr hat es den Erfolg gebracht: Sieg im Gründerwettbewerb – Chorci. Hier dreht sich alles um Schokolade. Der Name ergibt sich als Wortschöpfung aus Schokolade und kreieren.
Ähnlich wie die Müsli-Jungs kann man hier mit Früchten, Gewürzen, Nüssen und vielen Extras seinen eigenen Schokoladengeschmack zusammensuchen und ganz bestimmt finden.
Wichtiges Detail: Es handelt sich ausschliesslich um fair gehandelte Schokolade als Basis.
Fünf Sekunden entscheiden über hot oder flop. Wie macht man als Website-Betreiber nun den besten Eindruck?
Sekunde 1 – Eindruck: Der erste Eindruck entsteht auf Grund dessen, was und wie Website-Elemente geladen werden. Wenn nun schon das Design langweilt, was ist dann erst mit dem Angebot?
Sekunde 2 – Definition: Der Besucher braucht eine Vorstellung dessen, was Sinn und Zweck der Website und welches das Alleinstellungsmerkmal ist.
Sekunde 3 – Relevanz: Findet der Besucher auf der Landingpage das, wonach er gesucht hat?
Sekunde 4 – Der Köder: Jetzt nur den Besucher nicht verlieren! Jeder Typ – vom Schnäppchenjäger bis hin zu den Schnellentscheidern - sollte sich nun angesprochen fühlen.
Sekunde 5 – und Action: Jetzt ist es kein Besucher mehr sondern ein Interessent! Starke Handlungsaufrufe sind jetzt entscheidend.
[via Internetworld]
Werden sogenannte Captcha eingesetzt, so soll überprüft werden, ob es sich beim Gegenüber um einen Menschen oder eine Maschine handelt. Dazu werden kleine Aufgaben gestellt, die für Menschen einfach zu lösen sind. Für den Computer sind diese Aufgaben hingegen unlösbar.
Captcha steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”. Diese finden sich meist in Form eines kleinen Kästchens, in das Ziffern oder Buchstaben, die durch einen Bildfilter verzerrt werden, eingetragen werden müssen. Manchmal sind das auch einfache Rechenaufgaben.
Google übernimmt nun den 2007 gestarteten Captcha-Entwickler recaptcha. Das Unternehmen soll bei Google zum einen das eigene, eher simple Captcha-System ersetzen und zum anderen bei Googles Buchprojekt helfen.
ReCaptcha, einst als Projekt der School of Computer Science der Carnegie Mellon University gestartet, wählt für seine Text-Captchas Wörter aus, an denen sich zuvor schon ein gutes OCR-Programm (Optical Character Recognition) die Zähne ausgebissen hat. Dem Internetnutzer, der eine Webseite mit einem ReCaptcha-Plug-in besucht, werden immer zwei Wörter präsentiert, die überlappende Buchstaben aufweisen und zusätzlich durch Deformationen verzerrt sind. Das Besondere an der ReCaptcha-Methode ist nun, dass der Nutzer nur ein Wort richtig erkennen und in das Kästchen eintragen muss – und dass er beim zweiten Wort eigentlich schreiben könnte, was er will. Das weiß der Nutzer aber in der Regel nicht, sondern tut, was ihm aufgetragen wurde, nämlich beide Wörter korrekt in das Kästchen einzutragen.
[via heise]
Es gab eine Zeit, da wurde von und über `Klowände` gesprochen, diskutiert und zerissen. Jetzt heisst es `Manifest` und erhitzt erneut die Gemüter. Dabei werden 17 Thesen aufgestellt, wie Online-Journalismus funktioniert.
Hier die Kurzfassung:

[create with wordle.net]