Monatsarchiv für Dezember 2007

Frau B.

Let me rock you

Internet World verabschiedet sich vom alten Jahr mit einem Tänzchen.

Und dann gibt es noch den monatlichen Jahresrückblick: Wer mit wem, wer doch nicht und was gab es neben den Social Communities noch bemerkenswertes. Sie haben es zusammengetragen >>>

Optimierung der internen Verlinkung, Auswerten von AdWords-Kampagnen und Analysieren der Konkurrenz-Verlinkungen. Das könnten Vorsätze sein. Der “Suchradar”, ein Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung liefert zehn konkrete Anregungen.

Kostenlos zum Download in der aktuellen Ausgabe.

Frau B.

Da kam keiner dran vorbei

Die aktualisierte Deutschland-Kampagne ” Du bist Deutschland” startet am 15.12.2007 mit einem zweiminütigen TV-Spot. Er wurde zwischen 19.56 Uhr und 20.13 Uhr beinahe zeitgleich von zwölf Fernsehsendern ausgestrahlt und erreichte damit wahrscheinlich 17 Millionen Bundesbürger.

Der zweite Teil der Mega-Kampagne stellt Kinder in den Mittelpunkt. 150 Kinder machten mit beim aktuellen Spot.
Und es gibt wieder Promi-Testimonials wie Reinhold Beckmann, Johannes B. Kerner, Florian Langenscheidt, Frauke Ludowig, Peter Maffay, Henry Maske, Ralf Moeller, Nina Ruge, Eva Padberg und Michael Stich.

“Du machst uns wahnsinnig.
Du schreist die ganze Nacht.
Du machst ins Bett.
Du bekommst erst Zähne…
…und dann noch die Windpocken.
Du hasst erst den Kindergarten…
…dann die Schule…
…und mit 15 hasst Du uns.
Ja, du machst uns wahnsinnig…
…vor Glück.

Wir brauchen mehr von Deiner Sorte.
Weil ohne Dich die Gegenwart keinen Spaß bringt.
Und die Zukunft bereits vergangen ist.”

Mir gefällts.

 

Edit: 19.12.2007 Burda Media steigt aus. “…wir können nicht alles machen…” ist das offizielle Statement. Damit fällt u.a. Focus und Bunte weg.

Frau B.

Go viral

GoViral, amerikanischer Viral-Marketing-Dienstleister, ermittelte: Welcher virale Videoclip wurden in diesem Jahr am häufigsten bei Youtube abgerufen?

  1. Cadbury’s “Gorilla Drummer” (über 5 Mio. Abrufe)
  2. Smirnoff “Green Tea Partay” (3,4 Mio. Abrufe)
  3. Ray Ban “Catch Sunglasses” (3,2 Mio. Abrufe)
  4. BlendTec “Will it blend”
  5. Lynx/Axe “Bom Chicka Wah Wah”
  6. Wilkinson “Fight for Kisses”
  7. Quicksilver “Dynamite Silver”
  8. Mentos and Carlsberg “Experiment”
  9. Snickers “Get some nuts”
  10. Dove “Campaign for real beauty onslaught”

 

Frau B.

weitere Erhebungen

STUDIEN: 

Eine kurze Ergebnisübersicht:

Vertrauen 2.0: Auf wen sich die Konsumenten in Zukunft verlassen (Summary vom Gottlieb Duttweiler Institut)

Die meisten Verbraucher suchen ausgefallene Produkte um sich von der Masse abzusetzen. Nischen sind daher nicht nur akzeptiert, sondern auch gewünscht. Die sachlichen Überlegungen fallen dabei schnell beiseite, die Verbraucher entscheiden sich zunehmend emotional und suchen Rat bei Dritten. Familien oder Freunde dienen als Berater auf gleicher Stufe wie Fachkräfte oder Experten von beispielsweise Stiftung Warentest. Meinungen aus Foren im Internet beeinflussen deutlicher das Konsumverhalten. Der Austausch mit anderen Verbraucher in diesen “Social Networks” legt weitgehend die nächsten Einkäufe fest. 

 

Media in Mind 2007: Medien werden zunehmend parallel genutzt (von Universal McCann)

Die “Media-Uhr” tickt in jeder Zielgruppe anders. Gerade in jüngeren Zielgruppen geht der Trend klar zum Multitasking. Medien nehmen hier zeitlich immer mehr Raum ein.

TV ist ein “Gute Laune”-Medium. Die TV-Nutzung wird überwiegend von positiver Stimmung begleitet. Dennoch hat in der jüngeren Zielgruppe der 20- bis 29-Jährigen die Aufmerksamkeit beim Fernsehen deutlich abgenommen.

Radio oder die Tageszeitung gelten als “Arbeitsbegleiter”.

Frau B.

Jugendliche lieben das Internet

STUDIE:

Suche, E-Mail (81%), Social Network (42%), Instant Messaging (37%), Musik Download (31%) sind die beliebtesten Aktivitäten, die Internetnutzer in Europa betreiben.

Insgesamt wurden für die Studie “Mediascope Europe 2007″ 7008 Internetnutzern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Spanien befragungt.  en von statt

Die Ergebnisse zeigen u.a.:

  • bei den Europäern zwischen 16 und 24 Jahren ist das Internet (82%) das meist genutzte Medium, noch vor TV (77%)
  • in Europa sind 169 Millionen Menschen online (+ 6% innerhalb eines Jahres)
  • die Zielgruppen mit der größten Zunahme sind Frauen (plus acht Prozent) und die über 55-Jährigen (plus zwölf Prozent)
  • fast ein Drittel nutzt das Internet mehr als 16 Stunden wöchentlich
  • im Durchschnitt sind die Nutzer zwölf Stunden pro Woche online

Alle Infos gibt es zum kostenlosen Download bei der European Interactive Advertising Association.

Frau B.

virales wird beobachtet

Mit Nielsens BuzzMetrics lässt sich Online-Content durchsuchen, strukturieren und analysieren. Neben der rein quantitativen Analyse, z.B. zur Anzahl der Nennungen einer Marke, werden ebenfalls qualitative Analysen zu den am häufigsten diskutierten Themen und deren positiver oder negativer Kommentierung durchgeführt. Produkteinführungen werden beobachtet, Kaufgründe im Wettbewerbsvergleich werden ermittelt, 
Krisenmanagement wird frühzeitig unterstützt.

Dieser in den USA und UK sehr erfolgreiche Service wird ab sofort auf dem deutschsprachigen Markt eingeführt. Zielsetzung ist dabei die Beobachtung und Analyse von sogenannten Consumer Generated Media (CGM), wie z.B. Blogs, Internetforen und Plattformen. Die gewonnenen Daten bieten eine perfekte Ergänzung zu den traditionellen Marktforschungs- und Mediaplanungsdaten von The Nielsen Company.

Robert Basic fragte in seinem Weblog im April erstmalig seine Leser

“ab welcher Summe kann ich ein Blogposting bei euch kaufen?”

mit einem vielleicht nicht ganz verwunderlichen Ergebnis: 91% würden Geld annehmen (ohne Disclosure) und 60% der Blogger geben sich mit einem Betrag zwischen 500-5.000 Euro zufrieden.

 

Etwas mehr als ein halbes Jahr später, eine erneute Umfrage:

“was kostet ein versteckter Bezahlartikel bei Euch?”.

Dabei kam heraus, dass von den 604 Abstimmenden, 46% erst ab 5.000 Euro (und mehr) ein schlechten Produkt anpreisen würden und bei einem guten Produkt würden 22% erst ab 5.000 Euro (und mehr) positiv schwurbeln.

 

Diskussionen darüber sind in beiden Beiträgen ausreichend zu finden. Denn all das sind – wie Robert Basic selbst schreibt – keine wissenschaftlich fundierte Aussagen. Das sind Ergebnisse einer Umfrage, die sicherlich interessant ist, aber auch repräsentativ?

Frau B.

verdichtet?

“Verdichtetet Intensität”, so lautet der neue Claim zur Einführung des 1er BMW Coupés für die Zielgruppe Mitte 30.

BMW 1er CoupeNicht nur in TV-Spots, Print- (Cover Wraps; sprachverkürzte Titelseite des “Stern” und der “Park Avenue”) und Plakatmotiven, sondern auch sprachverkürzt eben beim surfen entdeckt.

 

Ich meine, das gab es doch schon mal. Buchstabenklau.

Ganz Web 2.0-like: “Und dann bringen Sie mit der 360° Ansicht das 1ntensity Feeling auf Ihre Website oder Ihren Blog.” Da werden Wünsche wahr.