Am 1.11. startet das Projekt „OpenSocial“ – eine Reihe offener Software-Standards, mit deren Hilfe Programmierer Anwendungen erstellen können, die auf allen teilnehmenden Plattformen laufen. Dann braucht man z.B. nur ein Profil und kann es auf diesen Plattformen nutzen. Bisher sind das die Social-Networks Orkut, LinkedIn, hi5, Friendster, Plaxo und Ning, sowie die Business-Software-Anbieter Salesforce und Oracle. Ins Leben gerufen und um Facebook zu ärgern wurde die Initiative von Google.
Für Entwickler soll es dadurch unattraktiv werden, ihre Anstrengungen auf Facebook zu konzentrieren. Derzeit gibt es wohl über 5.000 kleine Facebook-Programme, die auf diese Weise entstanden sind.
Rupert Murdoch schließt sich nun auch an. Zur Mediengruppe gehört unter anderem das weltweit größte Social Network MySpace mit 200 Millionen Mitgliedern. Auch der britische Marktführer Bebo mit 39 Millionen Nutzern und Blog-Anbieter Six-Apart treten der Initiative bei.
Seit Jahresbeginn war es bereits auf City-Light-Postern zu sehen. Derzeit wird es in Mode- und Lifestyle-Titeln geschaltet – unter anderem in “Vogue”, “Cosmopolitan” und “Instyle”.
Dieser Song inspirierte den 18-jährigen Nick Haley einen schnell zusammengeschnittenen Youtube-Clip zu produzieren, nachdem er einen der begehrten Apple iPods gekauft hatte.
Und diesen YouTube-Clip inspirierte die Apple-Werbeagentur TBWA/Chiat/Day daraus einen TV-Spot zu produzieren. Dieser wurde bereits im US-Fernsehen gezeigt.
Der iPod dreht sich (im Profi-Clip wie in der Amateur-Version) im Takt des Songs “Music Is My Hot, Hot Sex”" einer brasilianischen Band namens CSS.
Der Spon erzählt die Geschichte dazu und der Fotograf Jon Moss hat ihn zufällig vor der Linse.
Die Geschichte zu CSS (Cansei de ser sexy = kein Bock mehr, sexy zu sein): Es war September 2003 in São Paulo, als fünf junge Frauen zwischen 19 und 25 Jahren und ein 31-jähriger Mann beschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Man kannte sich flüchtig, von Begegnungen in der Kunstszene oder dem Nachtleben São Paulos. Sie schliessen sich unter dem Vorwand zusammen, mit möglichst sympathischen Leuten möglichst viel zu trinken. Heisst es. Fünf der sechs Bandmitglieder hatten vorher noch nie ein Instrument gespielt… Lies mehr bei laut.de
Seit neuestem bemisst sich die Platzierung kommerzieller Sucheinträge bei Yahoo-Search-Marketing sowohl nach der Anzeigenqualität als auch nach dem Gebot für den entsprechenden Suchbegriff.
Zum einen werden Werbekunden im Verhältnis zu ihren Wettbewerbern mit der besten Position und dem besten Preis für die Qualität und Optimierung ihrer Anzeige belohnt. Zum anderen sorge die Markttransparenz für einen höheren Return-on-Investment der Werbeausgaben.
Feedback bekommt der Werbetreibende über ein von Yahoo erstellten Qualitätsindex, der die Anzeigen einordnet und bewertet.
Eingeführt wird das neue Gebotsmodell für die kommerzielle Suche in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Spanien.
Was den Deutschen ihr StudiVZ ist, ist den Amerikanern ihr Facebook.
Mitglieder von Facebook können ein Profil anlegen und Kontakte zu anderen Schülern bzw. Studenten pflegen. Unter anderem können Fotoalben angelegt, Gruppen gegründet und Nachrichten gesendet werden. Nach eigenen Angaben gab es im Oktober 2007 bereits 50 Millionen registrierte Nutzer.
StudiVZ wurde für eine nicht unerhebliche Summer verkauft.
Microsoft beteiligt sich an Facebook. Sie zahlen 240 Millionen Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent. Groß ist die Beteiligung des Windows-Herstellers nicht, aber sie bedeutet hochgerechnet, dass Facebook, vor drei Jahren von Studienabbrecher Mark Zuckerberg (23) gegründet, mit rund 15 Milliarden Dollar bewertet werden kann. Dabei wird der Gewinn in diesem Jahr die 30 Millionen Dollar (Umsatz von 150 Millionen) kaum überschreiten. Facebook ist also mit seinem 500-fachen Gewinn bewertet. Erkauft wurde mit dem Anteil auch die Abwicklung der Werbung auf der Community-Website. Microsoft “Musste” kaufen, um Google auszustechen und sich damit das Recht sichern, Werbeplätze auf Facebook-Seiten ausländischer Nutzer exklusiv zu vermarkten.
Noch vor Monaten weigerte Mark Zuckerberg sich, sein Unternehmen für eine Milliarde Dollar an Yahoo zu verkaufen. Und dann das: auf einen Schlag zum Multimilliardär. Rechnerisch zumindest. Sein 20-Prozent-Anteil an Facebook ist somit drei Milliarden Dollar wert. Warten lohnt sich.
Welt online spricht von Zuckerberg als “neuen Meister des Internets”.
Nach fünf Jahren wird aus “Geiz ist geil” das Motto: “Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!”
Emotion, Ästhetik, Technik – mit einer erweiterten Botschaft und ohne den alten Claim starten am 24.10.2007 bundesweit die TV-Spots der neuen Saturn-Kampagne. Musikalisch untermalt werden die Spots von dem Song “Ooh la la” von Goldfrapp.
Das Preisargument bleibt erhalten. Dennoch konzentriert man sich bei Saturn nun auch verstärkt auf Aspekte wie Marken, Einkaufserlebnis und Servicequalität. Für die Kampagne soll im laufenden Jahr eine halbe Milliarde Euro für Werbung ausgeben werden.
Schauspielerin Veronika Hugo ist das neue Gesicht. Sie soll sinnlich und trotzdem Technologie affin wirken.
Update 24.10.: Und schon gibt es erste Kritiken:
“kein eingängiger Slogan, sondern ein gestelzter Erklärungsversuch…”
“Die Antinomie von Liebe und Hass wirkt doch sehr gesucht.”
“Kunden interessieren sich für Ihre Marke, aber nicht für wir….”
“…muss man Positionierenderes tun als austauschbare Slogans erfinden.”
“Zwei Sätze in einem Claim, das ist einfach zu komplex.”
“Wer auf Alternative Werbeformen setzt, tut dies (mittlerweile) konsequent – die einzelne Disziplinen werden häufig gemeinsam angewendet. Extrem eng ist das Zusammenspiel von Viralem und Guerilla Marketing.”
Jede Menge ausführliche Informationen und Ergebnisse der 3. Studie zu alternativen Werbeformen inklusive Download ist bei Robert & Horst nachzulesen. Für die Analyse wurden zusammen mit der GfK 326 deutsche Marketingentscheider befragt.
Für eine bessere Betreuung von Werbekunden, Agenturen, Publishern und anderen Partnern hat Yahoo! eine neue Division, die für das Vertriebsmanagement, das Marketing- und die Geschäftsentwicklungsaktivitäten verantwortlich ist, eingerichtet.
Der Bereich wird alle von Yahoo! angebotenen Werbeformate betreuen, zu denen Suchmaschinenmarketing, Display-Werbung, Video- und Handyformate gehören. Darüber hinaus wird die Division alle Online-Marketingmaßnahmen ausschöpfen, einschließlich Markenbildung, Performance und Promotion.
Start des neuen Geschäftsbereiches soll der 1. Januar 2008 sein.
Das war ein kurzer Auftritt für das neue Bio-Erfrischungsgetränk Sinconade, das Sinalco präsentierte. Bereits vier Tage später musste der Limonadenhersteller seine Neuheit wieder vom Markt nehmen. Sinconade gab es in den Geschmacksrichtungen Holunder-Cranberry und Litschi.
Sinalco gehört zur Getränkegruppe Hövelmann (auch Rheinfelsquellen Hövelmann).
Der Grund für das kurze Auftreten: Ökobrausen-Pionier Bionade hat eine einstweilige Verfügung vor dem Kölner Landgericht erwirkt, weil die Produkte zu sehr der Bionade ähnelten.
Bionade war bereits gegen den Discounter Plus vorgegangen, der das Produkt Maltonade auf den Markt gebracht hatte. Hier hatte man sich außergerichtlich geeinigt und Plus wird ab November eine andere Verpackung auf den Markt bringen.