Monatsarchiv für Juni 2007

Frau B.

Ambient wird riesig

Der Gratispostkarten-Verleger Edgar und Ambient-Media-Marktführer Boomerang schließen sich zur United Ambient Media AG zusammen. Die Fusion gilt rückwirkend ab 1. Januar.
Die United Ambient Media AG will das vielseitigste Distributionsnetz in Deutschland anbieten. Das Angebot umfasst Freecards in Kneipen und Kinos, Poster in Schulen und Fitnessstudios, Aufkleber in Toiletten, Plakate  in Indoor-Spielplätzen und Werbespots im Mediamarkt.

BoomerangBoomerang ist ein führender Anbieter von Ambient Medien in Deutschland. Sie sind auf Medien wie Freecards und Plakate in allen Bereichen des täglichen Lebens spezialisiert.

 

EdgarEdgar führte 1992 die Gratispostkarte (Freecard) als One-to-One-Werbemedium in der deutschen Szenegastronomie ein. Heute haben sie sich auf Kommunikation mit jungen  Zielgruppen spezialisiert, und zwar dort, wo sie sich treffen, nach Entertainment suchen, wo sie empfehlen oder entscheiden.

Frau B.

Google schwächelt

Wer unlautere Methoden bei der Optimierung von Webseiten einsetzt, muss immer häufiger mit einer Abstrafung durch die Suchdienste rechnen.

Bis dahin: Guter Ansatz.

Doch die Abläufe speziell bei Google sind noch nicht ganz ausgereift. Wer mit unlauteren Tricks arbeitet, abgemahnt und aus dem Suchindex gestrichen wurde, war schon wenige Tage nach Absenden des Wiederaufnahmeantrags bereits über Google wieder auffindbar. Teilweise mit derselben Platzierung. Unseriöse Webseitenbetreiber oder Optimierer nehmen eine kurzfristige Abstrafung bewusst in Kauf, um somit Top-Positionierungen zu erreichen, und damit kräftig Geschäfte zu machen.

Zur Zeit sind Webmaster nervös. Trudeln gefälschte E-Mails (Hoaxes) im Postfach ein, die mit Auslistung drohen. Absolute Sicherheit hat man nach spätestens zwei Tagen. So lange dauert es nämlich maximal, bis Google eine Website aus dem Index entfernt. Zudem kann man im Ernstfall die Auslistung sowieso nicht verhindern; die einmal von Google eingeleitete Entfernung aus dem Index lässt sich nicht mehr stoppen.

Also: Ruhe bewahren und beobachten.

Frau B.

Selbstironische Penner

Holger Jung und Jean-Remy von Matt sitzen in abgewetzer Kleidung auf der Straße:

“Damit Sie noch günstigere Autos mieten können, haben wir unsere Werbeleute im Preis gedrückt.”

 

Dazu trägt Jean-Remy von Matt noch ein Schild, dass auf den Verlust des Großkunden Saturn anspielt: “Geiz ist doch nicht geil”. Allerdings bestreitet der Werber dieses.
 

 Bildquelle: wuv

Der neue Axe DuftNahezu lebensgroße Models, bewaffnet mit Fotohandy, Maßband und Brillengläsern lauern überm Pissoir und fällen mit einem mal mehr, mal weniger anerkennenden “Bom Chicka Wahwah” ihr lautstarkes Urteil.

Im Rahmen der “Bom Chicka WahWah”-Kampagne von Axe werden bis 19. Juli Männer in ca. 100 Toiletten von deutschen Top-Diskotheken und Szene-Clubs streng beobachtet. Das erste Ambient Medium mit Sound und Animation begleitet aufs Stille Örtchen.

Was einem sonst noch mit dem neuen Axe-Duft passieren kann, wird anschaulich präsentiert.

Frau B.

Wer braucht wen?

Yahoo hat Schwierigkeiten, vor allem bei den lukrativen Online-Werbeumsätzen mit dem Suchmaschinen-Marktführer Google Schritt zu halten.
Medien-Zar Murdoch sucht einen weit größeren Zugang zum Internetgeschäft.

Die Lösung scheint einfach: Beide dealen. 

Hat Rupert Murdoch genug von seinem Spaßportal MySpace? Offenbar will er die Kontaktbörse gegen ein Viertel der Anteil am Internetportal Yahoo eintauschen. Daneben sei er (bzw. die News Corp.) auch bereit andere Internet-Aktivitäten wie die Computerspiele-Website IGN, die mit 650 Mio. Dollar bewertet werde, für Yahoo anzubieten.

Das entspricht allerdings auch nur einem Gegenwert von knapp über einer Milliarde Dollar, während der Anteil an Yahoo, den Rupert Murdoch im Gegenzug erwerben will, über elf Milliarden Dollar wert wäre.

Nach dem Führungswechsel (der Rücktritt von Yahoo-CEO Terry Semel und die Rückkehr von Yahoo-Mitgründer Jerry Yang) ist wohl wieder alles offen.

 

Heise spekuliert an dieser Stelle in verschiedene Richtungen. Spon kennt den Kontoauszug und verrät ein paar der Einkäufe.

Frau B.

Regionale Werbung die wirkt

Ströer bietet ab sofort in seinem Regionalportal eine Übersicht über die Außenwerbemöglichkeiten in deutschen Städten. Mit der Eingabe des Städtenamens und der jeweiligen Postleitzahl in die Suchmaske unter Stroeer.de/regional/ können Werbungtreibende geeignete Standorte suchen und ihre Kampagne planen.
 
Der Online-Service arbeitet mit der Google-Maps-Technologie, die eine Satellitenansicht der Standorte liefert. Abgerundet wird das Informationsangebot durch einen Leitfaden mit Tipps zur Gestaltung von Plakaten.

Frau B.

Eine Lösung mit Tücken

Die Pageviews gehen. Der Durchschnitt kommt. 

Der Internet-Marktforscher Nielsen//NetRatings will in naher Zukunft in seinen Internet-Nutzungsdaten auch Gesamtminuten, Gesamtsessions und Gesamt-Pageviews von Online-Medien ausweisen.
Mit den neuen Zahlen will das Institut unter anderem die Pageview-Problematik lösen, die sich ergibt, weil Internet-Nutzer dank Ajax inzwischen neue Webinhalte abrufen können, ohne dafür auf eine neue Seite zu klicken. Auch Flash-Inhalte, digitale Videos und Instant Messaging sorgen für Probleme, da Pageviews nur statische Seiten messen können. 

comScore weist seit einer Weile auch durchschnittliche Minuten pro Visit, durchschnittliche Visits pro Besucher und durchschnittliche Visits pro Nutzungstag aus.

Und doch: Statt einer einheitlichen Währung, veröffentlichen beide jeden Monat unterschiedliche Daten, die erheblich voneinander abweichen.

Frau B.

Englische Coke?

Faithless sind eine britische Musikergruppe, deren Musik von einem Bandmitglied als Kreuzung zwischen Trip Hop und Dance beschrieben wird und auch Einflüsse von Trance aufweist.

Und die trinken auch Coca Cola?

Zumindest wollen uns das die Argonauten aus Berlin so verkaufen. Für Ihren Kunden Coca-Cola haben sie die neue Website für dessen Flaschenkollektion “M5″ entwickelt.

Faithless + Coca ColaDie Aluminiumflaschen werden jedes Jahr von Coca Cola in einer limitierten Anzahl in ausgewählten Märkten herausgegeben. Dort werden sie hauptsächlich auf gesponserten Events und Promotion-Aktionen verteilt. Vor rund zwei Jahren entwickelten sie das Projekt Magnificent Five (M5). Kreative und Konsumenten wurden dazu aufgefordert, mit Hilfe von Videos und verschiedenen Design-Varianten der Flaschen die Marke aufzuladen. Bisher gab es schon mehrere derartige Projekte aus verschiedenen Ländern.

Faithless + Coca ColaIn diesem Jahr stammt die Konzeption und Umsetzung der international eingesetzten Website erstmals aus Deutschland. Die Argonauten entwickelten eine Internetseite, auf der User mittels Tastatur, Webcam, Mikrofon sowie über die Maus eine virtuelle Alu-Cola-Flasche gestalten können. Die Impulse der Kamera oder des Mikrofons werden in Muster, Farben und Anstriche umgewandelt. Für eine virale Verbreitung der Aktion lässt sich das entstandene Kunstwerk per E-Card verschicken.

 

Faithless + Coca Cola  “Faithless” zeigt den Ladestatus an.

 

Coole Idee von den Argonauten.

Frau B.

Wer findet was

STUDIE: 

In der McAfee-Studie wurden die Ergebnisse von Suchmaschinen für 2.300 beliebte Schlüsselwörter unter die Lupe genommen.

Im Vergleich mit Google, MSN, AOL und Ask liefert Yahoo! die meisten Links zu gefährlichen oder risikoreichen Seiten zurück. Insgesamt 5,4 Prozent der Ergebnisse von Yahoo führen auf Seiten, die in Verbindung mit Spam, Malware, E-Mail-Harvesting und dergleichen stehen.

Ob man auf einer dubiosen Seite landet, hängt allerdings auch vom Suchbegriff ab. McAfee fand heraus, dass etwa die Google-Zeitgeist-Kategorie “Digital Music” mit 19 Prozent die höchste Wahrscheinlich besaß, Ergebnisse mit risikoreichen Links angezeigt zu bekommen.

Insgesamt seien Suchmaschinen sicherer geworden, so die Studienautoren. Etwa vier Prozent aller Suchergebnisse bergen ein Risiko für den eigenen Computer.

Frau B.

Ansprechend

gefunden:

MAX traut sich nicht, seine AMICA einzuladen. Deshalb geht er zu EDGAR. Dessen FREUNDIN kennt über zwei Ecken JOLIE. Und deren Schwester ELLE sagt es seinem Traum-MÄDCHEN.
Puh. Wieso nicht gleich TOMORROW FOCUS?”

Anzeige für Websites von Tomorrow Focus.

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