Monatsarchiv für Mai 2007

Frau B.

Stichwort: Mobile Outlook

STUDIE: 

Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft veröffentlicht in seiner Studie “Mobile Outlook” die Entwicklung der Branche in den Jahren 2007 und 2008.

Teil I: Trends des Jahres im Mobile-Business 

Die Experten sind sich weitgehend einig, dass Verbraucher wie Geschäftsleute mit ihrem Endgerät zunehmend mobile Anwendungen nutzen werden. Eng damit im Zusammenhang steht die Einschätzung, dass “mobile Suchmaschinen die Nutzung des Internet via Handy stark fördern werden”.  Ebenso wird nach Meinung der Fachleute Mobile Music den MP3 Player und den PC in der Gunst der Verbraucher verdrängen. 

Die wichtigsten Player in Deutschland sind die Mobilfunkbetreiber. Aber auch Internetunternehmen wie Google, Yahoo oder eBay werden nicht untätig sein. Interessant in diesem Zusammenhang: Immerhin vierzig Prozent der Experten sehen in der Aussage, dass “die Marktdurchdringung von Google, Yahoo und Co. das Ende der Mobilfunkbetreiber bedeutet”, eine ernst zu nehmende Behauptung.

[Auszug via portal.de]

Teil II: Geschäftsmodelle

[via eco]

 

Teil III: Neue Wege im Marketing

Den befragten Experten zu Folge stehen noch immer bewährte Methoden wie SMS oder MMS an der Spitze. Gerade junge Menschen hätten kein Problem damit, Werbekurznachrichten gesendet zu bekommen – wenn ihnen das im Gegenzug auch konkrete Vorteile wie die Reduzierung ihrer Rechnung oder die Gutschrift von Frei-SMS einbringe. An solchen Geschäftsmodellen wird in der Branche fieberhaft gearbeitet.

Ganz neu in der Diskussion steht das so genannte Mobile Advertisement. Darunter fallen Banner und Sponsored Links, Einblendungen bei Videostreams oder Musik-Downloads und Produkt-Platzierungen im Handy-TV sowie Advertisement in Spielen. Das Modell steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen und leidet an zu hohen Kommunikationskosten, ist aber eine sehr gute Möglichkeit, Kunden gezielt und teilweise personalisiert anzusprechen. Mit deutlichem Abstand folgen die Einblendungen bei Video- oder Music-Downloads.

In-Game-Advertisment und Produkt-Platzierungen in Kurzfilmen spielen momentan noch eine eher untergeordnete Rolle.

[via eco]

Frau B.

Mainz wie es sauber werden will

Dumpfbacke So sieht also eine Mainzer “Dumpf-Backe” aus.

“Gummi-Luder”, “Dumpf-Backe”, “Wieder-Käuer” und “Blase-Balg”. So nennen sich die provokanten Visuals der aktuellen Anti-Kaugummi-Kampagne. Der Mainzer Entsorgungsbetrieb macht auf Litfasssäulen, City-Lights, Groundpostern, in den Mainzer Stadtbussen sowie auf den Fahrzeugen des städtischen Entsorgungsbetriebes aufmerksam.

Anpacken, Saubermachen, Wohlfühlen

 

[Bild via Mainz online]

Frau B.

Wer ist Durschnitt

STUDIE:

Das hatten wir doch schon einmal: Blogger sind also nicht nur extrovertiert sondern laut neuester Umfragen auch jung und gebildet.

Das ist das Ergebniss der Focus-Studie “Communications Networks (CN) 10.1 Trend“.

Die CN wird künftig zweimal im Jahr veröffentlicht. Im September auf Basis von 25.000 Interviews und als Trend im Frühjahr auf Basis von 20.000 Interviews. Die aktuelle Studie basiert auf 20.711 repräsentativ Befragten von 14 bis 69 Jahren.

Ich muss ja gestehen, dass sich mir die dazu gehörende Abkürzung “TeNo” nicht erschließt, aber bei Kreativen muss das wohl nicht sein.

TeNo-Blog-ShirtDafür ist mir die Aktion um so klarer:
Shirt gegen Foto. So einfach kann es sein.

Das TeNo-Blog zieht Blogger an. Dort stehen die ”Spielregeln“.

Bis 29. Mai anmelden und Shirt kassieren.

Frau B.

Aus David wurde Davida

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer wird von Henkel zensiert? David Eicher, einer der Blogger von Robert & Horst, wurde es.

Der virtuelle Spiegel von Henkel USA promotet “Tone”, ein Produkt aus der Hautpflegeserie. Die User können ein Bild hochladen und mit Sprüchen versehen. Das gewählte und zugegebenermaßen manipulierte Schönheitsideal von David Eicher fand bei den Machern keinen Anklang. Und so wurde aus David ungefragt Davida.

Frau B.

Informieren anderes

Infoscreen in S-Bahn-StationDigitale Großbildflächen an U- und S-Bahnhöfen erzielen gute Leistungswerte. Das ist das Ergebnis einer Studie von Infoscreen zusammen mit TNS Infratest Media Research. Insgesamt wurden 1950 Personen in Telefon-Interviews befragt.
 
Die Großbildflächen erreichen 32,2 Prozent der Grundgesamtheit und erzielen 12,1 Millionen Kontakte pro Woche. Besonders gut werden die 14- bis 29-Jährigen mit einer Reichweite von 45,3 Prozent pro Woche erreicht, ebenso Personen in Ausbildung mit einer Reichweite von 46,7 Prozent pro Woche.
 
Auf der Werbemittelebene erreicht ein Infoscreen-Spot pro Woche 20,6 Prozent der Wohnbevölkerung zwischen 14 und 75 Jahren und erzielt mehr als 5,7 Millionen Kontakte.
 
Laut Befragung erreicht das Medium besonders “viele modebewusste Menschen, die mehr als einmal pro Woche zum Einkaufen in die Stadt gehen”. Überdurchschnittlich viele Zuschauer sind kulturell interessiert, gehen häufig ins Kino, verreisen gerne und haben großes Interesse an Handys, Digitalkameras und MP3-Playern. Das Angebot von Infoscreen umfasst insgesamt 230 Bildflächen in 19 Großstädten bundesweit.

- via Horizont -

So letztens geschehen: Frau B. steht an der S-Bahn-Haltestelle und sieht Infoscreen. Plötzlich steht dort: “Achtung, der Zug fährt ein!” Na wenn das kein Service ist.

Frau B.

B.Dankt

So sieht es aus, wenn aus [virtuellen] Verlinkungen [reale] Kontakte werden.

Kartengrüsse

 

DANKE!

Frau B.

Doch nicht

Es ist nicht das erste Mal, dass über einen Zusammenschluss der beiden US-Giganten Microsoft und Yahoo! spekuliert wird. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu informellen Gespräche.

Nun gibt es doch [wieder] keinen Deal.

Von einem Preis von etwa 50 Mrd. US-Dollar war die Rede. Yahoo-Aktien legten daraufhin an der Wall Street um knapp zehn Prozent zu. Nachdem das “Wall Street Journal” berichtete, die Gespräche seien “nicht mehr aktiv”, gaben die Papiere nachbörslich 1,8 Prozent nach. Aktien von Microsoft gingen mit einem Minus von 1,3 Prozent aus dem Handel.

Frau B.

Von 0 auf 300 in 6 Monaten

David Rittner setzt auf Google Adwords zur Traffic-Generierung und Affiliate-Marketing zum Geldverdienen. Der Versuch den Lebensunterhalt zu verdienen ist online 6 Monate lang nachzuverfolgen.

Von seinen großen Plänen erzählt er im Blog.

Frau B.

Es wächst zusammen

Erst schnappt Google sich Doubleclick und nun zieht Yahoo! in Punkto Technik nach. Zu den bisherigen 20 Prozent an Right Media gesellen sich nun die 80 Prozent dazu. Das Online-Portal hat damit den Anzeigenmarktplatz RightMedia komplett übernommen. Die “New York Times” beziffert die Kaufsumme auf 680 Millionen Dollar. Der Markwert der Werbegraphik-Spezialisten beträgt etwa 200 Millionen Dollar.

Neben dem Erwerb von Right Media hat Yahoo auch eine Kooperation mit Comcast vereinbart, um die eigene Reichweite zu erhöhen. Der US-Kabelriese lässt seine gut besuchte Online-Präsenz künftig von Yahoo! vermarkten. Über die finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Auch die Laufzeit ist unbekannt, den Angaben zufolge handelt es sich um einen mehrjährigen Kontrakt. Comcast verweist auf 2,5 Milliarden Pageviews von 15 Millionen Besuchern, die zudem etwa 80 Millionen Videos monatlich laden.

Nachdem Google sich Doubleclick geschnappt hat und Yahoo bei RightMedia alle Anteile übernommen hat, musste Microsoft zweimal zusehen. Bei Doubleclick war das Interesse am Kauf ebenfalls groß. Nun offenbart sich der Grund, warum Microsoft bei Doubleclick nicht mitgeboten hat, als Google ein enormes Geldangebot abgegeben hatte. Microsoft dürfte sein Glück bei 24/7 Realmedia gefunden haben und dort eine Milliarden-Dollar-Übernahme vorbereitet haben.
Inzwischen wird von einer Yahoo!-Übernahme durch Microsoft gemunkelt.

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