Trotz Werbeverbot in Schulen ließ es sich die Holtzbrinck-Tocher “SchülerVZ” nicht nehmen, illegal Werbung auf den Schulweg und Schulhof zu machen. Straßen”malereien”, Flyer und Post-It´s wiesen auf die Community hin.
Lehrer und Eltern waren darüber nicht sonderlich erfreut. Es soll wohl Anzeige erstattet werden. RTL regional zeigt die Nacht-und-Nebel-Aktion und berichtet: “Mit Kosten für Reinigung und Entsorgung hat das Internetportal schon gerechnet und Geld zurückgelegt…”
An dieser Stelle ein Danke für die Bildausleihe beim Live-Miterleber Wonko.
“Ich mag Werbespots, die diese kleinen geilen Geschichten erzählen…”.
Na wenn das mal keine Aussage ist. Sie stammt von Schauspieler Jürgen Vogel, dem neuen Testimonial für Axe, einer Marke von Unilever.
Im aktuellen TV-Spot bewirbt er ein Paket, das neben zwei Bodysprays auch Boxershorts enthält – den “Axe-Effekt” zum Anziehen.
dass Axe für eine Werbekampagne eine Alibi-Hotline eingerichtet hatte, die eine maßgeschneiderte Notlüge für den Morgen nach dem One-Night-Stand lieferte.
dass sogar Prinz Harry sich auf den Axe Effect verlässt.
dass die Axe-Düfte von einer Frau kreiert werden. Und mit Ann Gottlieb sogar von einer der berühmtesten Duft-Designerinnen der Welt.
Um mehr über Prototyping und die Sicht des Konsumenten auf die Marke zu erfahren, hat der Brausehersteller Coca-Cola eine vernetzte Web-2.0-Kampagne gestartet. Internet-Nutzer sind aufgerufen, in der 3D-Welt Second Life einen virtuellen Getränkeautomaten zu kreieren.
Einsendeschluss ist der 25.Mai 2007
Für die aktuelle Werbekampagne werden Second Life, YouTube, Myspace und der eigene Webauftritt miteinander vernetzt. In den Communities sind erste Beispiele zu sehen.
Mittels scharfer Pepperoni – die ein Teil des Logos ist – wirbt Redcoon, ein Onlineshop für Consumer Electronics, Haushaltsgeräte, Foto- und Computerprodukte viral.
Die drei viralen Spots der “scharfen Preise” wurden von McCann Erickson Frankfurt entwickelt. Realisiert hat sie The Shack GmbH Hamburg unter der Regie von Mike Beims. Der Komponist ist Konrad Peschmann/Wohlklang.
Google versucht ja schon seit längerem im Radiomarkt Fuss zu fassen. Anfang 2006 hat Google die Radio-Werbefirma dMarc – die bis dato in Privatbesitz war – übernommen. Sie verbanden über eine automatisierte Plattform Werbungtreibende direkt mit den Radiosendern. Die dMarc-Technologie wurde mit der von Google-Technologie AdWords kombiniert.
Nun hat Google mit Clear Channel Radio ein Abkommen geschlossen: Ein garantierter Teil der Werbeplätze (5%) für 30-Sekünder auf den mehr als 675 der UKW- und MW-Sender von Clear Channel darf nun vermarktet werden.
Google erhält für seine AudioAds damit eine US-weite Distributionsmöglichkeit und kann einzelne Zielgruppen örtlich und zeitlich getrennt erreichen. Clear Channel erhält dadurch eine weitere Möglichkeit, Werbeplätze zu füllen.
Google will sich bei der Vermarktung auf Werbetreibende konzentrieren, die bisher nur Online-Werbung betreiben und im Radio nicht aktiv sind, während sich Clear Channel Radio weiterhin um klassische Radio-Werbekunden kümmern will.
Affiliate der anderen Art: Bei BlogPay gelangen Werbetreibende mit wenigen Klicks an thematisch passende Blogs, deren Betreiber nun auch fernab von Google Adsense und Partnerprogrammen mit ihrer Arbeit Geld verdienen können.”
BlogPay, eine deutschsprachige Plattform zur Vermarktung von Blogs, hat im März nach Ansicht des Betreibers, der Kasseler Agentur WebEbene, einen guten Start hingelegt. “Sowohl die Blogosphäre als auch die Werbetreibenden haben BlogPay sehr positiv angenommen”, teilte Max Klinger, Geschäftsführer von WebEbene, mit. Erste Werbetreibende, die BlogPay nutzen, hätten sich schon gefunden. Um mehr Kundschaft anzulocken, will BlogPay in diesem Monat das erste deutsche Print-Magazin für Blogger auf den Markt bringen. Weitere crossmediale Werbemaßnahmen sind geplant. Mit BlogPay können Werbetreibende thematisch passende Blogs für ihre Produkte finden
War es vorauszusehen? Google hatte mit einem Preis von 3,1 Milliarden Dollar Microsoft und Yahoo! im Kampf um DoubleClick ausgestochen.
Mit dem Spezialisten für gezielt platzierte Online-Werbung will der Suchmaschinenprimus seine Anzeigen-Vermarktung weniger aufdringlich gestalten, so die offizielle Erklärung. Doch geht es wohl eher um eine bessere Positionierung bei Display-Werbung mit Bildern und Videos.
Mit dem bislang größten Zukauf in der Geschichte des Erfolgsunternehmens will Google die Werbeauslieferung im Web optimieren. “Es war schon immer unsere Vision, die Internet-Werbung besser und weniger aufdringlich, effektiver und nützlicher zu machen”, sagte Google-Mitgründer Sergey Brin.
Allerdings ist die Konkurrenz besorgt und will die US-Kartellbehörden zu einer harten Prüfung des Kaufs bewegen.
Jean-Remy von Matt – Seit seinem Statement über die “Klowände des Internet”, die Reizfigur in der Blogosphäre.
Interviews dazu lehnte er bislang ab. Nun bricht der Top-Werber sein Schweigen. Mit Off the record spricht er erstmals über die damalige Debatte und erklärt, warum Klowände weiter aktuell sind. Darüber hinaus äußert er sich zur Rolle von Blogs für die Werbung und kritisiert Youtube als “Massengrab des Marketing”.
Der Suchmaschinenbetreiber Google vermarktet jetzt auch TV-Werbung. Partner für einen ersten Test ist EchoStar.
Mit dem neuen Geschäftsmodell will der Konzern seine finanzielle Abhängigkeit vom Erfolg der Internet-Anzeigen verringern.
Das neue “TV Ads”-Angebot baut auf dem Online-Werbesystem AdSense auf. Die Werbeeinbuchung funktioniert ganz in Google-Manier per Auktion. Kunden und Agenturen müssen die Werbezeiten ersteigern und bekommen binnen 24 Stunden mitgeteilt, ob sie den Zuschlag erhalten haben.
Um die Sender von EchoStar empfangen zu können müssen die Zuschauer eine SetTopBox – die bei den Kunden vorhanden ist – an ihren Fernseher anschließen. Diese Box wird als Rückkanal zur Auswertung und für Statistiken genutzt. Anders als bisher erwartet wird es aber nicht möglich sein jedem Zuschauer unterschiedliche Werbung zu präsentieren – es wird auch weiterhin der gleiche Spot für alle Zuseher ausgestrahlt.
Durch den Rückkanal kann Google sekundengenau feststellen wie ein TV-Spot bei den Zusehern ankommt und den Werbeagenturen damit wichtige Daten liefern. Den Erfolg einer Kampagne kann man damit zwar auch nicht genau feststellen, aber die aufgestellten Statistiken geben Aufschlüsse über den einzelnen Werbespot.
Die Werbe-Clips sollen im Schnitt 30 Sekunden lang sein und je nach der Anzahl der Zuschauer bepreist werden. Die beiden Partner wollen sich die Einnahmen teilen. Der Einstieg in den TV-Werbemarkt hat nach Schätzungen von Experten ein Gesamtvolumen von rund 50 Mrd. US-Dollar.