Früher ließ der Süßwarenhersteller Katjes Fassin seine Bonbons in Italien und Finnland herstellen. Doch diese Werke wurden Mitte des vergangenen Jahres dichtgemacht. Das Unternehmen hat die Arbeitsplätze verlagert – nach Deutschland.
Das Unternehmen hatte Mitte Oktober eine gläserne Produktion für Besichtigungen und einen Fabrikverkauf in Potsdam eröffnet.
Nach der Übernahme mehrerer Bonbonmarken verfüge man über die ausreichende Kapazität für eine eigene Fertigung in Deutschland, erklärt Katjes-Sprecher Heiner Wolters. “Hier haben wir auch die Qualität besser unter Kontrolle.” Inzwischen produziert Katjes ausschließlich in Deutschland.
Der Kampf um die Bio-Kundschaft greift auf die Süßigkeitenbranche über. Katjes hat bereits seine Null-Fett-Produkte erfolgreich am Markt platziert. Die “Null-Fett”-Kommunikation spülte 20 Prozent mehr Umsatz in die Kassen. Die gute Nachricht auf der Süsswarenmesse in Köln: Heidi Klum hat ihren Werbevertrag bei Katjes um zwei Jahre verlängert.
Jetzt geht es weiter: Ab Anfang Februar sollen die Katjes-Fruchtgummis ausschließlich mit natürlichen statt mit naturidentischen Aromen in den Handel kommen. Nach Low Fat-Testimonial Heidi Klum soll jetzt nämlich Tim Mälzer für Katjes werben. Mit Hilfe des TV-Kochs wollen sich die Rheinländer als Fruchtgummianbieter mit Sinn für natürlichen Genuss positionieren.
[Update 03.02.2007: Timm Mälzer stellt die neue S-Klasse vor....]
Zu Katjes gehören die Marken Katjes, Dr. Hillers, Villosa, Frigeo, Ahoj-Brause, Gletscher Eis und Granini Fruchtbonbons.
Yahoo! kündigte bereits an, besseres Suchmaschinenmarketing zu ermöglichen.
Es ist da: “Yahoo! Behavioral Targeting Shoppers”. Ein Tool zum Aussteuern von Online-Werbeanzeigen anhand des Klickverhaltens der Nutzer.
Untersucht wurde in über 60 Produktgruppen das Kaufverhalten und der Kaufzyklus des Nutzers. Zur Individualisierung des Nutzerprofils bedient sich Yahoo! der drei Komponenten “benutzte Suchwörter”, “besuchte Web-Seiten” und “angeklickte Kampagnen”. Diese drei Komponenten werden dann einer Markt-Kategorisierung zugeordnet. Das Aussteuern der Werbeanzeigen anhand dieser Daten erfolgt dann in Echtzeit. 47 Profile sind bereits buchbar, die Kategorisierung soll weiter verfeinert werden.
Martina Bruder (ehemalige Sales Director Yahoo! Media Sales) führte auf der OMD 2006 dazu aus: “Das neue Behavioral Targeting Tool, dass wir 2007 in Deutschland einführen werden, ist absolut identisch mit dem aus den Vereinigten Staaten. Wir profitieren damit nicht nur von einer über dreijährigen Erfahrung, sondern nutzen auch die Ingenieursleistung eines großen Teams, das sich rund um den Globus mit Daten beschäftigt. (…) Entscheidend ist aber aus meiner Sicht, was am deutschen Markt geschieht. Hier sehe ich einen klaren Wettbewerbsvorteil für Yahoo!. Während sich viele unserer Wettbewerber nur auf das Surfverhalten des Nutzers auf den eigenen Seiten konzentrieren können, sind wir in der Lage, die eingegebenen Suchwörter, die besuchten Websites und die angeklickten Kampagnen miteinander zu kombinieren und dieses Verhalten den buchbaren Kategorien zuzuordnen. (…) Wir wollen nicht mit bloßen Wahrscheinlichkeiten arbeiten, sondern das tatsächliche Kaufinteresse des Users ermitteln. Daher nennen wir unser System übrigens auch “Yahoo! Behavioral Targeting Shoppers.”
STUDIE: “Welche Marke hatte 2006 den größten Einfluss auf ihr Leben?”
Diese Frage stellte der Brandchannel 3.625 Personen. Das Markenportal hat die einflussreichsten Marken gesucht.
Überraschungen gab es nicht:

In der Nacht wurde man auf der Suche nach Informationen kurzzeitig falsch verbunden. Google.de hatte sich verändert: “Für diese Domain wurden keine Inhalte hinterlegt”.
Der Tagesspiegel, das Handelsblatt, der Spiegel und viele andere berichteten.
Es reichte ein Online-Formular mit der Behauptung, jemand wäre der Eigentümer der Website um ein automatisiertes Domainwechselverfahren einzuleiten, an dessem Ende google.de kurzzeitig auf eine beim deutschen Provider Goneo gehostete Seite verlinkte. Doch damit nicht genug. In der kurzen Zeit, in der die Adresse “google.de” von Denic für den Wechsel zurück zu Google beziehungsweise dessen Provider freigegeben worden war, ließ sich ein Anderer als neuer Domaininhaber registrieren. Eine pannenreiche Nacht. Gegen zwei Uhr dann wurde das Wechselchaos endgültig behoben. Google Inc. in den USA war wieder Eigentümer und auch der ursprüngliche Provider wieder im Einsatz.
“So einfach ist das.” Der Werbeslogan des Mindener Internet-Dienstleisters Goneo dürfte gestern für den Star unter den Suchmaschinen zum Inbegriff für den Super-Gau im Web geworden sein.
Pirelli geht in die zweite Runde.
Mitte Februar stellen die Italiener in Dubai ihren neuen Reifen P Zero vor. Zeitgleich zündet eine spektakuläre Multimedia-Kampagne. Das zentrale Element: Ein achtminütiger Spielfilm, der nur im Internet zu sehen ist.
rules zero – hope zero – way out zero

Der Streifen mit dem Titel Mission Zero wird wohl gerade in Los Angeles gedreht. Eine der Hauptrollen übernimmt die durch “Pulp Fiction” und “Kill Bill” berühmt gewordene Uma Thurman – was Pirelli aber nicht bestätigt.
Wir dürfen gespannt sein.
Das Netz verändert sich: “Mitmachen” lautet die Devise beim “Web 2.0″. Verleger Tim O’Reilly prägte den Begriff und sprach vom “Web als Plattform”.
Wikipedia sagt: Hauptaspekt aus organisatorischer Sicht: Benutzer erstellen und/oder bearbeiten im Internet bereitgestellte Inhalte in zunehmendem Maße selbst. Typische Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs sowie Bild- und Video-Sharing-Portale.
Online-Lexika und Bewertungsportale stehen laut der “Sonderauswertung Social Web” der Studienreihe “Deutschland online” bei Web-2.0-Anwendungen ganz oben.
Die Interaktion zwischen den Unternehmen und den Verbrauchern wird künftig mit Social-Web-Anwendungen leichter werden. Damit erfahren Unternehmen mehr über ihre Kunden, um bessere Produkte oder Services anzubieten oder um gezielter zu werben.
Auch nach möglichen Finanzierungsmöglichkeiten von Social-Web-Angeboten wurden die Experten befragt: Leistungsbasierte Werbung eigne sich hier am besten, meinen sie, gefolgt von Provisionen, Display-Werbung und Kleinanzeigen. Geringes Potenzial haben dagegen Nutzergebühren.
Für die Studie wurden 115 Experten und 6.347 Konsumenten befragt.
Chancen und Risiken in viralen Kampagnen. Die “Hornbach-Story”. Tops und Flops. Weblinks zu den wichtigsten Video-Plattformen.
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Die wohl nicht ganz repräsentative Umfrage von 100partnerprogramme.de zeigte es:
Eine nach wie vor starke Präsenz von affilinet und Zanox auf dem deutschen Markt. Diese Affiliate-Netzwerke wurden von 73 % bzw. 69 % am häufigsten von den Umfrageteilnehmern genannt.
Die Plätze drei und vier belegen adbutler (48 %) und TradeDoubler (41 %). Etwa auf Augenhöhe finden sich belboon (30 %), SuperClix und Commission Junction (jeweils 29 %) auf den Plätzen fünf bis sieben wieder. Am Ende der Auswertung landen adcatch (14 %), vitrado (12 %) und webgains (9 %).
Die Kommentare einiger Teilnehmer sind interessant zu lesen.
DJ-Darstellungen, Snowboards bis hin zu Emoticons. PepsiCo will 2007 alle paar Wochen die Verpackung von Pepsi-Cola ändern.
Das neue Design ist nur ein Teil einer breiter angelegten Marketingneuausrichtung (die begleitende Promotion betreut BBDO, New York). Der aktualisierte Auftritt soll mehr Spaß und Optimismus zeigen und sich deutlicher auf Jugendliche ausrichten.
Die neuen Getränkedosen wird es auch international geben. In Europa dürfte die Einführung kurz bevorstehen.
Bisher hat Pepsi innerhalb von 109 Jahren seit Gründung des Unternehmens sein Erscheinungsbild nur zehn Mal verändert. Den größten Schritt wagte der Getränkehersteller im Jahr 1998 als die Coladosen von weiß auf blau wechselten.
Unabhängig von den Risiken für Pepsi (verwirrte Konsumenten, fehlende Wiedererkennung, termingerechte Händlerbelieferung…) werde ich drauf achten.
Hier gibt es die kommende Pepsi-Gallerie und die hinter dem Motiv steckende Idee.

“International Travel” “Amusement Park” “Guitar Rock”