Monatsarchiv für November 2006

Die Zeitungsgruppe Welt entwickelt ihr Crossmedia-Werbeformat “Welt-Klasse weiter.

Am 6. Januar 2007 wird erstmals “Welt-Premiere” zu sehen sein. In einem auf den jeweiligen Kunden zugeschnittenen Werbeumfeld sollen unter diesem Aktionslabel künftig bis zu viermal im Jahr Produktneuheiten vorgestellt werden.

Bei “Welt-Klasse” und “Welt-Premiere” handelt es sich um redaktionell gestaltete Sonderbeilagen im Stil von Advertorials inklusive Online-Auftritt und optional TV-Präsenz. Beworben werden hierbei ausschließlich Premiumprodukte, wobei Marken aus Unterhaltungselektronik, Lifestyle, Reisen und Dienstleistungen im Fokus stehen.

Frau B.

Berlin geht nach Hamburg

Die Hamburger Kreativ-Agentur Jung von Matt/next wird die Berliner zanox bei der Markenpositionierung unterstützen, sowie die Markenbekanntheit national und international weiter ausbauen.

Die globale Ausrichtung soll im Mittelpunkt der Marketing-Aktivitäten stehen. Zu den Maßnahmen gehören die Überarbeitung der Website und der Kundenansprache.

Vor dem geplanten Börsengang wird noch mal investiert.

Frau B.

Allein mit 5000 EUR

Eine Nacht im Kaufhaus. Zum Lust-Shopping, Frust-Shopping, Spass-Shopping, Zeittotschlagen…

 

Als Schaufenster-Pantomime die Zuschauer erschrecken, eine Berg von Süssigkeiten über die Freundin leeren, dümmliche Lautsprecherdurchsagen durchgeben, eine Modeschau für lebensgrosse Teddys veranstalten…

Möglichkeiten für eine Nacht, die man allein im Berliner Galeria-Kaufhof am Alexanderplatz verbringen darf, begleitet von einem Budget in Höhe von 5000 Euro.

 

Allein im Kaufhaus

Die Frankfurter Saatchi & Saatchi haben für Visa Deutschland ein virales Web-Special konzipiert und umgesetzt. Die Website www.allein-im-kaufhaus.de soll die aktuelle Kampagne “Liebe jeden neuen Look” des Kreditkartenanbieters ergänzen.

 

 

Auch sehr schön gemacht: Die Sommerkampagne von Visa “Liebe jeden Remix” in Kooperation mit Robbie Williams.

 

 

Frau B.

Der Dauerpassagier

Der Kaffeebecher von StarbucksTaxis fahren Kaffeebecher von Starbucks spazieren. In Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt.

Für die verwunderten Passanten sieht es so aus, als wäre der Becher auf dem Dach vergessen worden. Wenn sie den Fahrer auf das “Missgeschick” hinweisen, so werden sie dafür belohnt: Sie erhalten dann nämlich einen Gutschein von Starbucks.

Die Aktion ist in der Starbucks-Heimat Tradition. Thomas Hawk war sogar live dabei.
Realisiert wurde die deutsche Variante von Ketchum, München. Enstanden sind sie aus einem Zusammenschluss der PR-Agentur Ketchum und TBWAPR und gehören zur Omnicom-Gruppe.

Frau B.

Marken von morgen III

Muji – ???? – Mujirushi Ryohin – keine Marke aber dennoch Qualitätsware

Muji CD-PlayerUnd genauso reduziert und funktional wie diese Definition sind denn auch die Produkte gehalten: Aufbewahrungs-Boxen aus opakem, milchweißem Kunststoff; zylindrische Teegläser, das Stück zu zwei Euro; holzkohlefarbene Flanell-Sofabetten; silbern blitzende Klappfahrräder; Acrylglas-Container für CDs; platzsparende Stapeldöschen für Kosmetika, Aktenordner-Regale aus brauner, ungefärbter Presspappe; ein Visitenkarten-Etui aus Aluminium (längst ein Muji-Klassiker und angeblich ein Muss in Manhattan) sowie der “Elastizität” dienliches Rosen-Badesalz im wiederverwendbaren Plastiktiegel zu 5,50 Euro.

Das Unternehmen wurde 1980 gegründet als ein Gegenmittel zu den Designermarken und dem Übermaß, das gleichzeitig modisch war.

Gefunden im Textarchiv.

 

Tatsächlich ist Muji so etwas wie die japanische Version von Ikea, allerdings ein wenig elitärer. Zu den Designern, die in der Kommunikation des Unternehmens kaum genannt werden, gehören Jasper Morrison und Konstantin Grcic (ehemaliger Assistent von Jasper Morrison). Dabei setzt Muji nicht auf riesige Märkte auf der grünen Wiese, sondern eher auf kleine Läden in Innenstadtlage.

Dem Schlichten verpflichtet.

 

An der Hochschule für Gestaltung in Offenbach wurde das Phänomen Muji sogar Gegenstand einer Abhandlung: “Wie es mit einer `no-brand`-Strategie gelingen kann, weltweit zu einer Kultmarke zu werden” (auch als PDF zum Download).

Frau B.

Drei geben sich einheitlich

Google, Microsoft und Yahoo haben sich auf eine gemeinsame Sitemap-Spezifikation geeinigt. Webseiten, die nach dem einheitlichen Format “Sitemap 0.90″ codiert sind, haben daher ab sofort eine gute Chance, von den Crawler der drei großen Suchmaschinen erkannt und in den Index aufgenommen zu werden.

The Sitemap protocol format consists of XML tags. All data values in a Sitemap must be entity-escaped. The file itself must be UTF-8 encoded.

The Sitemap must:

  • Begin with an opening tag and end with a closing tag.
  • Specify the namespace (protocol standard) within the tag.
  • Include a entry for each URL, as a parent XML tag.
  • Include a child entry for each parent tag.

All other tags are optional.

“Sitemap 0.90″ steht unter einer Creative-Commons-Lizenz und ist unter sitemaps.org zu finden.

Frau B.

Hmm…

Hmmm… Maggi heisst es seit 2003. Zeit für was neues:

Das sollten wir öfter machen.

Mit einer neuen Kampagne will der Nestlé-Konzern seine Traditionsmarke Maggi emotional in Szene setzen und führt dabei gleich einen neuen Markenclaim ein.

Frau B.

“Marken von morgen” II

Crumpler

Nicht überladen? Kommt immer drauf an, wer die Verantwortung trägt. Warum zweifach löhnen für Dinge, die Schönen…
Verdoppel die Phantasie und verdreifach den Spaß. Lass dir nur nichts doppelt andrehen, wenn du in Wirklichkeit einen Zweier willst.

-Double Charge-

Double Charge 1Double Charge 2

 Bildquelle: Crumpler

 

Mal ehrlich. Wer denkt bei solchen Beschreibungen schon an Taschen?

Die Taschen mit den bizarren Namen stammen von der australische Kultmarke Crumpler.

 

Anfang der 90-er Jahre begründete Stuart Crumpler mit zwei Partnern in Melbourne das Geschäft. Als Eigentümer eines Kurierdienstes statteten sie ihre Fahrer mit den Taschen aus. Inzwischen gibt es in Deutschland neun Läden.

Bekanntheit verschaffen sich die Australier ebenso ungewöhnlich. Zum Beispiel mutieren die Produkte in den Katalogen zu `Persönlichkeiten`, die auch rezitieren. So die Angaben des Herstellers zur Tasche “Aggott”, die nach ein paar Drinks Textzeilen aus John-Malkowich-Filmen vorträgt.

Unkonventionelle Andersartigkeit wird auch gern mit dem jährlichen “Beer for Bags“-Promotion zelebriert. In den USA werden statt harte Dollar Bier als Zahlungsmittel angenommen.

Wie es geht? Zu sehen bei YouTube.

 

Die Marke prägen sollen PR und Guerilla-Aktionen.

Frau B.

“Dawn of the Daus”

Gestalten murmeln Sätze wie “Mein Internet ist kaputt” oder “Die Taste habe ich noch nie gedrückt”…

 Die Systemhelden greifen durch.

systemhelden.com

 

Zielgruppe der Community sind System-Administratoren, die ihre branchenspezifischen Blogs veröffentlichen und sich austauschen wollen.

 

Zugegeben, die Videos sind ein bisschen abgefahren und nichts für schwache Nerven. Aber würde man sonst darüber reden?…

Frau B.

Ein Cent der (be-)wirkt

Iglo, kennt wohl jeder auch unter “Fischstäbchen”, startet eine bundesweite Aktion zu Gunsten der internationalen Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF). In Kooperation mit Warner Bros. Pictures lässt Iglo den quirligen Pinguin Mumble für die gute Sache tanzen.

Iglo - Tanz und tu was Gutes

Das Tier ist die Hauptfigur in Warners animiertem Comedy-Abenteuer “Happy Feet“, das am 30. November 2006 in Deutschland Kinopremiere feiert.

Für jede verkaufte Packung Iglo Fischstäbchen im Aktionszeitraum bis 30. April 2007 geht ein Cent an die Naturschutzorganisation WWF für bestandserhaltende Fischerei und als Lizenzgebühr an die Panda Fördergesellschaft. Iglo sammelt ausserdem für drei weitere Umweltprojekte.

Der aktuelle Stand der über die Website gesammelten Gelder kann dort abgerufen werden. 

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