Monatsarchiv für September 2006

Frau B.

Eben nicht Nicht-Raucher

Kreiert wurde eine neue Zigarettenmarke, die sich nahezu selbst vermarktet. Ihr Name lautet schlicht “Nicht”.

Auf die Suche nach einer zündenden Idee hat W&V die Schüler der Texterschmiede sowie der Miami Ad School geschickt. Sie sollten Werbung für Zigaretten entwickeln, die gemäß dem zu erwartenden EuGH-Urteil ohne klassische Werbung auskommt.

Lucky Strike   NICHT-Zigarette

Bildquelle: wuv Nr. 39

 

Im Streit um die Tabakwerbung in Europa ist eine Vorentscheidung gegen Deutschland gefallen. Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs schlug Mitte Juni vor, die deutsche Klage gegen die EU-Richtlinie zur Tabakwerbung abzuweisen. Falls der Europäische Gerichtshof dieser Linie folgt, muß auch Deutschland künftig Zigarettenwerbung in Rundfunk, gedruckter Presse und Internet verbieten. Das EU-Tabakwerbeverbot gilt seit 31.07.2005.

Frau B.

Unter der Gürtellinie

Bruno Banani (Mode aus Chemmnitz) kontrolliert die Unterwäsche des Mannes in Deutschlands Fußgängerzonen. Zwischen dem 29. September und dem 11. November sind im Auftrag des Unternehmens Style-Politessen unterwegs.

Wolfgang Jassner, Geschäftsführer bei Bruno Banani: “Deutsche Männer kaufen pro Jahr im Schnitt drei Unterhosen und geben dafür gerade mal 15 Euro aus. Mit charmantem Witz wollen wir hier auf die Missstände unter der Gürtellinie hinweisen.” Style-Sünder werden mit einer charmanten Verwarnung der Politessen und dem Gelöbnis der Besserung nach Hause geschickt.
 
Aktionsstädte für die Kontrolle sind Westerland auf Sylt, Stuttgart, Berlin, Leipzig, Hamburg, Köln, Frankfurt, Bremen und Osnabrück.

Die Aktion wird durchgeführt von der Event-Agentur Indubio Promotion. Die Konzeption liegt bei Plenum Stoll & Fischbach.

Dafür steht der Name “XING” – Ein radikales Re-Branding für openBC mit neuem Claim ”Powering Relationships”.
XING

Das neue Logo. Es symbolisiert vieles von dem, wofür “XING” steht: offene Kommunikation und internationale Ausrichtung. Die stilisierten Anführungszeichen treffen aus verschiedenen Richtungen und in unterschiedlichen Farben aufeinander – genau wie die Mitglieder auf der Plattform, die aus den unterschiedlichsten Kulturen stammen. Die Hochstellung symbolisiert das Potenzieren von Chancen und Kontakten, das dank XING möglich wird.

Networking zu Ende des Jahres sieht so aus: Preview. Der neue Name soll das Unternehmen vor allem international voranbringen. Bislang sorgte der Name offensichtlich für einige Missverständnisse im Ausland, weil das Kürzel BC unter anderem in den USA mit „Before Christ“ anstatt „Business Club“ assoziiert wurde.

Frau B.

AGOF: internet facts 2006-I

STUDIEN:
Die neuen Zahlen der internet facts sind da.

Anzahl der Surfer 
57 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren (37,2 Millionen) sind online. Überraschung: 8,36 Millionen (23,2 Prozent) sind 50 Jahre und älter. Damit stellen die Silver Surfer laut AGOF die stärkste Altersgruppe im Internet.

Ranking der größten Vermarkter
United Internet Media löst den bisherigen Spitzenreiter Interactive Media ab. 

  • United Internet Media: 16,63 Millionen Unique Usern pro Monat an (46,2 Prozent) 
  • Interactive Media: 15,79 Millionen Unique User (43,9 Prozent) 
  • Tomorrow Focus mit 14,92 Millionen Unique User (41,5 Prozent)
  • Yahoo Deutschland: 10,97 Millionen Unique User (30,5 Prozent)
  • AdLink Internet Media: 9,1 Millionen Unique User (25,3 Prozent)
  • Ranking der größten Angebote

  • T-Online: 13,5 Millionen Unique Usern pro Monat (37,5 Prozent)
  • Yahoo: 10,97 Millionen Unique Usern (30,5 Prozent)
  • Web.de: 10,54 Millionen Unique User (29,3 Prozent) 
  • MSN: 10,15 Millionen Unique User (28,2 Prozent)
  • GMX: 7,92 Millionen Unique User (22,0 Prozent)
  •  

    Aktivitäten im Internet 

  • E-Mail-Kommunikation: 86,2 Prozent
  • Informationsrecherche: 85,0 Prozent 
  • Nachrichten zum Weltgeschehen: 59,7 Prozent
  • Online-Shopping: 58,0 Prozent
  • Frau B.

    Medienbruch oder nicht

    Anstatt Cost-per-Click oder Cost-per-Lead heißt es bei TradeDoubler nun Cost-per-Call. Angeboten werden künftig Werbemittel, die nicht anklickbar sind, sondern mittels Telefon für Abverkäufe sorgen sollen.

    Ähnlich wie Pay-per-click Anzeigen – bezahlt wird pro Klick – funktioniert auch das Cost-per-Call-Modell.
    Auf einer Internet-Seite wird einem Benutzer eine Werbeanzeige gezeigt. Klickt dieser darauf, erscheint eine Informationsseite mit Angaben zum Unternehmen samt einer für den Endkunden kostenlosen Telefonnummer. Die kostenlose Telefonnummer wird von TradeDoubler bereitgestellt, für die Vermittlung des Telefonats bezahlt der Werbetreibende dem Betreiber der jeweiligen Internet-Seite eine Provision.
    Der Vorteil: Der Kunde kann von einem fachlich kompetenten Mitarbeiter über das gewünschte Produkt informiert werden und es muss keine aufwändige Kommunikation via Email oder Internet stattfinden.
    Das Modell eignet sich speziell für komplexe Produkte, die Beratung und ein direktes Verkaufsgespräch erfordern – Beispiele sind Versicherungen, Finanzdienstleistungen und erklärungsbedürftige Geräte wie Laptops, PCs und Kameras.
    Werbekunden müssen für diesen Service allerdings keine eigenen Call-Center aufbauen. TradeDoubler biete diese Leistung in den jeweiligen Ländern auch als Outsourcing mit an.

    Das Cost-per-Call-System ergänzt die von TradeDoubler angebotenen Lösungen Pay-per-Click, Pay-per-Lead und Pay-per-Sale und ermöglicht wie diese die detaillierte Nachverfolgung der einzelnen Transaktionsschritte und die genaue, erfolgsbasierte Abrechnung.

    Zur Zeit ist dieses Produkt in der Testphase und wird 2007 auf den Markt kommen.

    Frau B.

    MIVA geht InLine

    MIVA InLineMIVA InLine. Das neue Marketingtool von MIVA - Ein unabhängiges Netzwerk für Online-Markting. Das neue Pay-Per-Click-Produkt soll die Erlöse für Website-Betreiber steigern ohne dabei die Page Impressions oder die Anzahl der Werbeplätze zu erhöhen.

    Crawler analysiert die Inhalte einer Website und versieht bestimmte Keywords, die der Suchroboter in den vorab definierten Texten gefunden hat, mit Hyperlinks. Fährt der Internetnutzer mit der Maus über diese Links, erscheint eine thematisch zum Keyword passende Pay-Per-Click-Anzeige in einem Layer. Der User kann dann entscheiden, ob er auf die Anzeige klickt oder weiterliest.

    Hochentwickelte Filter innerhalb des Produktes sorgen dafür, dass keine Keywords in Artikeln erfasst werden, die sensible oder für Werbung unangemessene Themenbereiche betreffen. MIVA hat eigens dafür ein Editorial Team eingesetzt, das diese Filter pflegt und regelmäßig aktualisiert.

    Weitere Funktionen ermöglichen es den Website-Betreibern etwa, eine maßgeschneiderte Implementierung der Anzeigen vorzunehmen, die dem Look & Feel der eigenen Website entsprechen. Zudem kann ausgewählt werden, welche Seiten und welche Textabschnitte einer Website für MIVA InLine genutzt werden sollen. Und schließlich kann der Website-Betreiber definieren, wie oft ein Keyword mit einem Hyperlink versehen wird (nur einmal oder immer) und wie viele individuelle Keywords – bis zu 20 sind möglich – auf einer Seite für MIVA InLine genutzt werden.

    MIVA InLine wird gleichzeitig in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien gelauncht.
    Über:
    MIVA ist der neue Unternehmensname der FindWhat.com Gruppe. In 2004 hat FindWhat.com durch weltweite Akquisitionen Unternehmen wie Espotting, Miva Corporation, B&B Advertising, MVCool und Comet Systems in eine Unternehmensgruppe integriert.

    Frau B.

    Around the world

    neo@ogilvy Der Media-Bereich von Planetactive wird zu einem Teil von neo@Ogilvy, dem neuen globalen Digital und Direct Media Network von Ogilvy. Damit kann Planetactive nun Online-Kampagnen und Suchmaschinenmarketing können rund um den Globus realisieren.

     

    Anwaltsserie Der Start der Anwaltsserie “Boston Legal” am 27. September wird mit einer Reihe ungewöhnlicher Below-the-line-Maßnahmen beworben:  
     
    Analog zu einer Szene aus der Serie schickt Vox zum Beispiel ältere Männer in Unterhosen durch diverse Großstädte. Auf dem Rücken tragen sie Schilder mit dem Sendehinweis und verteilen Karten mit dem Aufdruck: “Diesem Anwalt können sie vertrauen.”

    In Gerichtsgebäuden und großen Anwaltskanzleien werden lebensgroße Pappaufsteller von Hauptdarsteller William Shatner aufgestellt, in juristischen Fakultäten werden Sendehinweise an die Schwarzen Bretter gehängt.
     
    Weitere Maßnahmen sind Poster, Banner, gebrandete Kaffee-Pappbecher in Mensen und Coffee-Shops sowie Freecards.

    Ideen und Motive der Kampagne stammen von Sixpack.

    [Quelle: horizont.net/ Bildquelle: abc]

    Frau B.

    affilinet tut es nun auch

    Contaxe startete mit contextbezogenem Affiliate-Marketing.

    affilimatchJetzt zieht affilinet nach: affilimatch hießt das Zauberwort. Werbeinhalte platzieren sich quasi von selbst – immer passend zum Content. Programmstart ist der 19. September 2006.  

    Frau B.

    Eigen:Design+Motion

    Hier ist der Name Programm: Visual Orgasm.

    Dabei habe ich mal wieder einen Leckerbissen gefunden.
    Die andere Art der Typografie: Design und Motion. Unbedingt vorbeisurfen.

     Typographic 

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