30.07.2006
Monatsarchiv für Juli 2006
30.07.2006
30.07.2006
Warum viral nicht gleich viral ist
Was ist virale Werbung? Ist es mit viralem Marketing gleich zu setzen? Martin Oetting geht in seinem Blog der Frage nach und findet eine grundlegende Erklärung:
“der wichtigste Unterschied bei der viralen Werbung [...] ist der, dass hier der Fokus der Kommunikation nicht auf der Marke selbst liegt, sondern auf der kreativen Ausgestaltung, und dass die Marke letztlich “nur” Huckepack dabei mitreist.“
28.07.2006
Klasse aufgebrezelt
Die Welt führt nach dem Vorbild der “Volks-Produkte” zum 1. August eine neue Vermarktungsreihe ein.
Dem Bild-Leser sein Volks-PC und dem Welt-Leser die “Welt-Klasse”.
Peter Würtenberger, Erfinder der Volks-Produkte, führt bei Welt und WamS eine neue crossmediale Werbeform ein. Das Muster ist gleich. Die Zielgruppe ist eine andere: Die gehobene Käuferschaft. Alle zwei Monate wird jeweils für drei Wochen über alle Kanäle ein neues Luxus-Produkt angeboten werden.
In Welt und WamS werben speziell gestaltete Doppelseiter und eine achtseitige Sonderbeilage für das Produkt. Auf Welt online wird es Direct-Response-Elemente geben. “Welt-Klasse”-Produkte werben in TV-SPots auf n-tv und N24. Das Mediavolumen liegt bei rund 600.000 EUR. Der Springer-Verlag erhält lediglich einen Fixbetrag und ist nicht an den Verkaufserlösen beteiligt.
Erster Partner ist Mercedes-Benz.
28.07.2006
Ist Erfrischung hörbar?
Die Franzosen versuchen es mit einem Icepodcast “un glason”.
Es beginnt mit einem Tröpfeln. Hände tauchen ins Wasser…
Hörbare zweiminütige Erfrischung gibt es hier >>>Die Idee stammt von Hervé Marchon, der Radiomann der französischen “Libération.fr”, der Online-Ausgabe der gleichnamigen Tageszeitung.
27.07.2006
E-Plus macht plus?
“Ein Plus verbindet” ist out.
“Mach plus” ist in.
Kreiert von Jung von Matt verpasst E-Plus seiner Markenkampagne einen neuem Claim. Damit soll die Kernmarke wieder in den Vordergrund rücken.

E-Plus das Image des “Vollanbieters” zurückerhalten, so der neue Chef Michael Krammer.
Neben den Billigmarken Base und Simyo gehört auch Aldi Talk zu den Partnermarken.
Auf Nachfrage gestand der neue E-Plus-CEO ein, dass es in der vergangenen Zeit durch den starken Kundenzuwachs durch Simyo und Aldi Talk, aber auch durch die Flatrate Base vereinzelt zu einem instabilen Netz kam. Hier werde man aber schon bald nachbessern. 700 Millionen Euro sollen in nächster Zeit in den Ausbau des Netzes investiert werden. UMTS werde eher eine untergeordnete Rolle beim Ausbau spielen. Hier habe man bereits 50 Prozent Abdeckung erreicht. Zudem fragen die Kunden den Breitbandservice nicht ausreichend nach, um einen weiteren massiven Ausbau zu rechtfertigen.
Der neue Slogan – “Mach Schluss, mach Plus. E-Plus” – sorgt auch für Spott: “Mach Schluss, E-Plus”…
25.07.2006
`Zanke` sagt Felix Holzapfel
Eine Kombination aus Weblog, Podcast und E-Book. Und das Ganze gratis zum Download
Online, Mobile & Crossmedia (148 Seiten; 1,6 MB; PDF) oder zum anhören
Der Gedanke der dahinter steckt: “…Wissen zu teilen, Lust auf mehr Guerilla und Crossmedia Marketing zu wecken und die Diskussion rund um diese Themen weiter anzuheizen…”
Tolle Idee. Frau B. sagt Danke.
20.07.2006
Vor dem Kino ist mit der Werbung
“…Kinobesucher lachen gern und wollen sich im Kino entspannen, 60 Prozent der Kinogänger tun dies am liebsten in ihrem Stammkino. Damit bietet Werbung im Kino beste Voraussetzungen für einen starken Werbedruck. Für 90 Prozent der Kinobesucher beginnt das Kinoerlebnis bereits mit der Kinowerbung, deshalb sind sie auch von Anfang an dabei, um den Werbeblock zu sehen…”
Rund 60 Prozent der Befragten gaben an, dass DVD und Video das Kinoerlebnis nicht ersetzen können.
Cinema Advertising Group (CAG), Düsseldorf, hat im Auftrag die GfK-Gruppe bundesweit 3.400 Besucher befragt.
14.07.2006
Ab ins Glück! (?)
Glücksfabrik Coca-Cola mit neuer Kampagne: “The Coke Side of Life”
Voll farbenfroher Visuals ging der Coca-Cola-Werbespot Happiness Factory (“Glücksfabrik”) in Österreich auf Sendung. Der Auftakt der neuen, globalen Werbekampagne. Sie soll an das erinnern, was Coca-Cola ausmacht: Eine Form des Glücks, die für jeden zu haben ist, sagt Tom Del- forge, Coca-Colas Kommunikationsdirektor für Zentraleuropa.
Im neuen TV-Werbespot “Happiness Factory” wird die Reise einer Münze durch ein animiertes Fantasieland innerhalb eines Coca-Cola-Automaten verfolgt.
Das Motto der letzten Jahre war “Global denken, lokal handeln”. Nun wird wieder eine weltumspannende Strategie verfolgt, da Kritik laut wurde, die verschiedenen Kampagnen hätten in manchen Märkten zu einem zerstreuten Bild von Coca-Cola geführt. Das Marketingbudget für die neue Kampagne “The Coke Side of Life” wird um 400 Mio. Dollar erhöht, um das Image der Marke wieder zu schärfen. In den letzten Jahren war das Ansehen von Coca-Cola auch durch Gesundheitskampagnen ins Wanken geraten.
Soll die weltweite Kampagne auch gegen politische Imageprobleme helfen? Das ist nicht der Zweck, verneint Tom Del- forge.
Jede Menge mehr Infos zur neuen Strategie von Coca-Cola vom Deutschland-Marketing-Man Thomas Gries in der wuv vom 13.07.2006 oder online im wuv-special.
13.07.2006
Springer & Jacoby verliert
.. erst den Mercedes-Etat und nun das Unterschlüpfen bei E7.
“Aus Sicht von Elephant Seven sind auf Grund der aktuellen Entwicklungen der Zielgesellschaft, insbesondere in Hinblick auf die Situation mit dem Hauptkunden Mercedes Benz, die Voraussetzungen für eine Übernahme nicht mehr gegeben”, schreibt Elephant Seven in seiner Mitteilung.
10.07.2006
Das Innere von Lucca
Der Travelpilot Lucca geht auf virale Reise.
Wie alles begann: Hase und Bär kuscheln auf der Hutablage.
Blaupunkt setzt auf virales Marketing.

