Neue Werbeformen sind mittlerweile gar nicht mehr neu – und sind es doch. Viele Werbeformen sind längst etabliert. Aber mit den immer differenzierteren Anforderungen wächst auch die Vielfalt an Varianten.
Blue Ads bezeichnet die Dachmarke für die Produkte des Portfolios, die außerhalb der klassischen Werbeblöcke zu finden sind. Unter Blue Ads werden alle vorhandenen Sonderwerbeformen zusammengefasst.
Mit der Broschüre Blue Ads 1 (Dezember 2003) wurde in verschiedenen Case Studies untersucht, wie gut neue Werbeformen wirken, wie sie beim Publikum ankommen, und welche Stärken sie auszeichnen. Der Schwerpunkt liegt auf der Exclusive Position.
Blue Ads 2 (April 2005) hat die Forderung nach vergleichbaren Daten für verschiedene Werbeformen aufgegriffen und mit einem umfangreichen Experiment beantwortet.
Blue Ads 3 (Juni 2006) liefert die Wirkungsnachweise für individuelle Werbekonzepte und komplettieren zugleich die
Sammlung der bisherigen Case Studies. Schwerpunkt hier die Special Creations.
Der Newsletter von Förster und Kreuz hat es drauf. Oder dran? An den Füssen.
Entdeckt:

Crocs
Das Marketingwerkzeug, dass die Schuhe berühmt macht: Die Käufer der Crocs, die echte Fans sind.
Wer auch ein Fan werden will, kauft hier.
Werbemodelle
Bei Google zahlt man zur Zeit dafür, dass auf eine Anzeige geklickt wird. Alternativ kann man gezielt auf einer Website nach Anzahl der Einblendungen (TKP) werben. Beide Formen blenden automatisch gezielt Anzeigen ein, die zum Inhalt der jeweiligen Seite passen.
Das neueste Abrechnungsmodell, mit dem Google experimentiert, basiert auf der erfolgsabhängigen Bezahlung, wie sie heute häufig in Affiliate-Netzwerken genutzt wird (CPA – Cost Per Action). Verlangt wird nur dann eine Bezahlung, wenn etwas gekauft wurde oder eine andere vom Werbenden bestimmte Aktivität erfolgt.
Testet Google nur eine neue Webeform oder wird versucht dem Klickbetrug Einhalt zu gebieten?
Momentan gibt es dafür keine Bedienoberfläche, wie sie von Adwords und Adsense bekannt ist. Anzeigen werden per E-Mail zugesandt und Reports gibt es wöchentlich, ebenfalls per Mail.
Kostenlose Downloads
Google Video bietet bisher kostenpflichtige Inhalte (darunter auch einzelne TV-Serien) nun auch kostenlos an und finanziert diesen Dienst über Werbebanner und Werbung.
Während das Video läuft, ist am oberen Rand des Bildschirms das Logo des Werbetreibenden zu sehen, zudem lässt sich durch einen Mausklick ein Werbeclip starten.
Nach Ablauf der Testphase will Google Werbetreibende für die Plätze am Rande der Videos bieten lassen. Die Einnahmen will der Konzern mit den Besitzern der Videos teilen.
Videos gibt es auch beim Konkurrenten Yahoo. Ganz bekannt: YouTube.
Zanox drängt ins Suchmaschinen-Geschäft.
Nachdem kürzlich Filialen in Shanghai und Chicago eröffnet wurden, hat das Unternehmen nun sämtliche Anteile an der Hamburger Agentur für Suchmaschinen-Marketing “eprofessional” erworben und fungiert nun als alleiniger Gesellschafter.
Die beiden eprofessional-Gründer Christian Petersen und Michael Scheland, die bisher den Großteil der Anteile hielten, werden im Gegenzug Zanox-Aktionäre und bekommen einen Teil des Erlöses in bar.
Der Minderheitseigner BMP verkaufte seine 25,5-prozentige Beteiligung eigenen Angaben zufolge für eine einstellige Millionen-Euro-Summe in bar. Der Rest der Anteile (unter 2 Prozent) befand sich bisher in Streubesitz und wurde von Zanox teils in Aktien und teils in bar bezahlt. Der gesamte Kaufpreis bewegt sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte Eprofessional mit.
Exilio, die Heilsarmee und die Aktion Canchanabury machen Werbung in eigener Sache. Guerilla-Marketing-Aktionen in der Münchner Innenstadt.
Mit ihren ironisch-ernsten Anspielungen machten die drei Organisationen deutlich, dass es noch mehr gibt als die Freude an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006: soziale Themen, die Dauerbrenner unserer Gesellschaft.
Ideengeber und Durchführer der Aktionen sind die Webguerillas.

… soll hören.
STUDIE:
Die Studie des Podcasting
6 Postcasts in der Woche downloaden. 4 Stunden im Monat Unterhaltung. Männlich. 29,6 Jahre. Weiblich. 28,6 Jahre. Dann gehören Sie zu den deutschen Podcast-Hörern.
In der Studie wurden die Anzahl der Downloads, die Zeit, die mit dem Hören verbracht wurde, die Frequenz des Herunterladens, ob die Podcasts am Rechner oder auf einem MP3-Player gehört wurden und ob ein Download von mehreren Personen genutzt wird (“shared or forwarded) gemessen. Außerdem wurden noch demographische Daten der deutschen 2.344 Hörer wie Alter, Wohnort oder Geschlechter festgehalten.
Im 70-ten Blick über den Tellerrand wurden am 29.11.2005 die Ergebnisse der Podcastumfrage – natürlich per Podcast- präsentiert.
Podcasten ist einfach. Man braucht dazu Internet über DSL, PC, vielleicht noch MP3-Player oder iPod.
iTunes listet zehntausende internationale Podcasts; das deutsche Podcast-Portal schon knapp 2.000. Hier gibt es auch was auf die Ohren >>>

… der sollte unbedingt hier klicken!Ton anschalten.
Jeder Schritt könnte sein letzter sein. Vorsichtig, zitternd vor Anspannung, setzt der Priester einen Fuß vor den anderen. Wie festgezurrt hängt sein Blick an dem Auto. Jetzt ist er ganz nah, streckt langsam, die Hand aus, bis …
Spannung, Action und perfekt durchchoreographierte Bilder – mit dieser Mischung startet Reifenhersteller Pirelli seine neue Marketing-Kampagne. Mit „The Call“ startet eine Reihe von Kurzfilmen. Nur im Internet.

Die Dreharbeiten selbst dauerten nur fünf Tage. Bei der Postproduktion waren dagegen 120 Leute vier Monate lang nonstop mit der Optimierung der Bilder beschäftigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Caravaggio-farbene Bilder beleben die Szenen wie aus einem schaurigschönen Traum. Voller Verve kämpfen die schöne Böse (Naomi Campbell) und der hässliche Gute (John Malkovich) gegeneinander. Lange scheint der Kampf unentschieden, bis …
Was machen die anderen?

- © Armani -
In der Giorgio-Armani-Kampagne wirkt Belle Michelle Pfeiffer genau so, wie wir sie kennen: elfengleich und irgendwie ohne Alter. Dabei steht die Mutter zweier Kinder mittlerweile kurz vor ihrem, 47. Geburtstag.
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Yahoo setzt auf Web 2.0
Persönliche Fragen, individuelle Antworten: Bei Yahoo Answers [Beta]wird die Relevanz der Suchergebnisse nicht durch Algorithmen, sondern durch das Wissen und die persönlichen Erfahrungen der Community bestimmt. Seit einiger Zeit hat sich die Idee der «sozialen Suche» vom Internetportal Yahoo mit einer Beta-Version in USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Indien etabliert, jetzt jetzt kommt sie unter dem Namen «Clever» auch nach Deutschland.
In den USA ist der Dienst bereits seit rund einem halben Jahr unter dem Namen ‘Yahoo Answers’ online. Marktbeobachter bescheinigen dem Service gute Chancen, Nutzergruppen und damit wichtige Werbekunden zu binden.
Eine deutsche Frage/Antwort–Community wird seit Anfang des Jahres bereits bei Lycos IQ angeboten.