STUDIE:
Die Berliner Strategieagentur diffferent fragt 700 Internetnutzern im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger und wertet aus.
Die Befragten sollten zunächst 15 Qualitätskriterien nach Relevanz bewerten. Im Anschluss mussten die Befragten jeweils Internetangebote aus acht Themenbereichen (Finanzen, Auto, Reisen, Sport, Nachrichten, Computer, Gesundheit, Mode) anhand der Kriterien miteinander vergleichen. Darüber hinaus wurden die User auch nach ihren drei Lieblingswebsites aus den acht Themenbereichen gefragt.
Print-Websites werden von 77 Prozent der befragten Nutzer als ‘hochwertig’ eingestuft und haben damit die Nase vorn. Charts gibt es bei der wuv.
„Die hohe redaktionelle Qualität muss sich auch in höheren Werbepreisen niederschlagen. Nur so lassen sich die personal- und kostenintensiven redaktionellen Internetangebote auf Dauer refinanzieren“, so Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien im VDZ.

Die Werbung für die Edelmarke Calvin Klein ist “sexistisch“. So die Begründung der Stadtverwaltung Stockholm für die Ablehnung der überdimensionalen Werbefläche.
Der schwedische Fußballstar Fredrik Ljungberg, 29, räkelnd unter anderem mit dem russischen Model Natalia Vodianava, 23, darf also als Unterhosen-Model in Stockholm keine überdimensionalen Plakatwände zieren.
Der schwedische Calvin-Klein-Chef Hans Lindeblad nannte die Verweigerung der beantragten Plakatflächen über je 360 Quadratmeter an zentralen Plätzen in Stockholms Zentrum “skandalös“.

(Foto: Scanpix)
‘Unser DFB-Team Deutschland 2006′. Unter diesem Motto bewirbt Ferrero seine Sammelbild-Aktion.
Den Lizenz-Kontrolleuren der FIFA schmeckte das gar nicht. Und doch: Das Oberlandesgericht Hamburg hob eine einstweilige Verfügung auf, die der Weltfußball-Verband erwirkt hatte. Die Ferrero-Formulierung verweise auf die Veranstaltung und nicht auf den Veranstalter. Sie sei daher zulässig, erklärte eine Gerichtssprecherin.
Bisher nur in New York: Folgers. The best part of waking up.

Entwickelt von Saatchi & Saatchi New York. Gefunden hat es der Sloganmaker.
Das Performance-Marketing-Netzwerk Miva hat ein Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen. Die Miva Grad School vermittelt Berufsanfängern und Agenturneulingen fundiertes Wissen zum Thema Pay-per-Click-Marketing.
Themen sind unter anderem die richtige Keyword-Auswahl sowie die Erstellung und Optimierung von Kampagnen.
Jede Veranstaltung wird exklusiv für eine Agentur gestaltet und ist für diese kostenlos.
“Wir müssen unsere Website für andere Meinungen öffnen”, meint der geschäftsführende Redakteur für Verbraucherdienste, Dean Wrigt, gegenüber der britischen Zeitung Guardian.
Die Nachrichtenagentur Reuters ist eine Partnerschaft mit dem Weblog-Netzwerk Global Voices Online eingegangen.
Seit Ende 2005 macht Reuters erste Versuche in der Kooperation mit Bloggern. Über das Video Affiliate Network Programm können kurze Nachrichtenvideos in Blog-Sites integriert werden. Die Nachrichtenagentur will damit einerseits die Präsenz im Internet verstärken und auch neue Möglichkeiten zur Nutzung von Online-Videos testen. Finanziert wird das Projekt durch Werbung, so starten die Filmsequenzen beispielsweise mit einem 15-sekündigen Video bevor der Nachrichtenbeitrag beginnt.
Einen Monat lang präsentiert das Fashion-Unternehmen S. Oliver seine neue Spring/Summer-Kollektion 2006 mit BahnhofsDominanzen den Bahnhöfen Köln und Berlin Zoo.
Mit dem Ziel, einen Ort zu schaffen, der einen hoch frequentierten Raum mit täglich mehreren tausend Menschen für nur eine dominierende Marke bietet, wurde das Vermarktungsangebot BahnhofsDominanz im Jahr 2002 aus der Taufe gehoben.
Der spektakuläre Auftritt von S. Oliver ist auf Großflächen, BigBannern an den Hallenwänden und im Luftraum, Traversen, Spannbändern, Querbannern und Solitair-Türmen im Außenbereich zentral platziert. Das Ergebnis: Ganz gleich wo man sich in den Bahnhöfen aufhält, der Look von S. Oliver ist quasi von jedem Standort zu sehen. Sogar weit über den Bahnhof hinaus. In Köln wurde ein Traversenbanner so geschickt positioniert, das es bis zum Kölner Dom wirkt. In Berlin umfasst unter anderem ein 80 Meter langes Spannband die Geländer der Treppenaufgänge.
Geweckt aus dem Winterschlaf.
Elephant Seven hat eine Microsite für die Deutsche Post realisiert. Unter www.briefeschreiben.de sollen User zum Frühlingsbeginn, Ostern und Muttertag angeregt werden, den Brief als Kommunikationsmittel wieder zu nutzen.
Es lassen sich Schreibanlässe finden. Gibt es dann die Einladungskarte zum Frühjahrsputz? Und wer gar keine Ideen hat, der findet dort die eine oder andere Anregung.
Los! Schreiben!
STUDIE:
Zeitungen und Zeitschriften: Großformat oder „Daumenkino“?
Welche Meinung haben Zeitungs- und Zeitschriftenleser zum sogenannten Tabloid- bzw. Pocketformat?
Wo wird am häufigsten gelesen?
Wie fällt die Zeitungs- und Zeitschriftennutzung im Allgemeinen aus?
TNS Emnid Medienforschung, Bielefeld fragt, wie attraktiv kleinformatige Zeitschriften (Pocket-Format) und Zeitungen (Tabloid-Format) für die Leser sind:
Wie die Studie zeigt, überwiegen die negativen Argumente zu diesem Thema: Denn auch wenn Mobilität eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben spielt und kleinere Formate dem Rechnung tragen, werden Zeitungen und Zeitschriften noch immer überwiegend zu Hause gelesen.