Monatsarchiv für März 2006

Pay-Per-Text
MIVA, Inc. gibt den Launch von TXT//AD in Großbritannien bekannt. Mit diesem innovativen Pay-Per-Text-Produkt haben Werbekunden die Möglichkeit, potenzielle Kunden per SMS anzusprechen.

TXT//AD wird in Großbritannien exklusiv mit dem führenden Anbieter von Telefonauskunftsdiensten The Number auf den Markt gebracht, zu dem auch die bekannte Marke 118 118 gehört. Das neue Produkt ermöglicht es Werbekunden erstmals, sich in die Textnachrichten von 118 118 einzukaufen.

Vor dem Launch wurde TXT//AD getestet und per repräsentativer Umfrage von Saville Rossiter Base unter 500 Mobilfunk-Nutzern auf seine Akzeptanz geprüft. Demnach erinnerten sich fast 60 Prozent der Empfänger an die Anzeige und 14 Prozent riefen die eingeblendete Telefonnummer an. 93 Prozent gaben an, dass sie auch in Zukunft eine zusätzliche Nummer erhalten möchten und 75 Prozent sahen einen klaren Nutzwert durch die TXT//AD-Anzeigen. Mehr als 80 Prozent waren an weitergehenden Angeboten interessiert – wie etwa Rabatte auf Produkte und Services – und die Mehrheit gab an, sich die Informationen für einen späteren Zeitpunkt aufzuheben, falls diese im Moment nicht nützlich seien. Und die Hälfte würde die Textanzeigen sogar an Familie und Freunde weiterleiten.

mehr dazu…

“Volks-Handy”
“Volks-PC”, zuerst über Plus, später über Media-Markt vertrieben
Volks-Notebook
Die Bild-Zeitung hat sich mit dem Vertrieb diverser “Volks”-Produkte ein anscheinend gewinnbringendes Geschäftsfeld erschlossen – allerdings geriet die Axel Springer AG, zu derem Verlagsgeschäft die Bild-Zeitung gehört, wegen möglicher Vermischung von Werbung, Verkaufsangeboten und redaktionellem Inhalt in die Kritik.

Volkshandy contra Volkswagen – der Bild-Ableger Bild.T-Online.de streitet sich mit dem Autoriesen um die Marke “Volks”. Was absurd klingt hat einen geldschweren Hintergrund: VW ließ sich erst vor einem Jahr die Marke schützen, nun oponiert die Online-Bild dagegen.

Bild.T-Online verlangt, dass Volkswagen seine “Volks”-Marke für bestimmte Warengruppen nicht benutzen dürfe. Der Markenschutz, den sich VW beim Deutschen Patent- und Markenamt gesichert hat, reicht weit. So gehören zu den geschützten Segmenten auch Babykost und Radios. Aber auch Bild.T-Online gehört eine beachtliche Zahl an “Volks-Marken”. Im Portfolio schlummern laut “Handelsblatt” noch unbekannte Marken wie Volks-Wette und Volks-Bulli.
Eine Entscheidung soll am 6. April fallen.

Frau B.

Die 10 Gebote des Marketing

Top 10 der besten Marketing- Kommunikationsideen aller Zeiten. Lesen und weiter geben!

Freundlichkeit
Die kostet nichts. Bringt unglaublich weit. Kann jeder erlernen und machen. Öffnet Türen. Kann man immer und überall gebrauchen.

Intuition
Alles was wirklich Gut ist entscheidet, entdeckt und bemerkt man Intuitiv.

Einfach
Die erste Idee ist es in der Regel die Beste und Einfachste. Der erste jungfräuliche Gedanke. Weil es genau der ist, der noch unbeeinflusst ist von allem Ideenschädlichen.

K3
Kontinuierlich. Konsequent. Kreativ.

Involvement-Strategie
Man nimmt sich einen wirklich durch und durch relevanten Kundennutzen. Entdeckt dazu das passende Involvement. Somit bekommt der Kundennutzen einen Träger für die Botschaft. Und das ganze versieht man mit dem passenden Absender.

Verdichtung
Jeder Job, jeder Pitch, jeder Kunde, jedes Projekt ist eine Chance dass du besser wirst. ..Du bis nicht Deutschland, Du bist dein größter Fan. Du bist Deine größte Aufgabe, Herausforderung und auch Dein stärkster Gegner.

Emotion
Die Emotion, benötigt nichts außer sich selbst. Die Kraft und Wirkung, die von ihr ausgelöst wird, erreicht und erzielt alles im Handumdrehen mit einer spielerischen Leichtigkeit.

Überzeugen
Bleib immer bei der Überzeugung. Und fange nie an, zu überreden. Nicht dich selbst und nicht andere. Eine Idee, die nicht überzeugt, schmeiß am besten sofort in den Müll.

Orientierung
Orientiere Dich nur an den Guten. Egal, an welchen. Alles andere lass links liegen. Schau, was die Guten so gut gemacht hat. Was sie besser gemacht haben. Und mach das bitte nicht nur in der Werbung. Sondern vor allem außerhalb der Werbung.

Die Besten
Nur mit den Besten kommst Du an Deine Ziele. Du kannst nur Außerordentliches erreichen, wenn du Außerordentliche um dich versammelst.
Das Ziel kann nur eins sein: Lebe, arbeite nur mit den Besten. Und wenn das nicht möglich ist, dann sei lieber allein mit Dir selbst und genieß die Einsamkeit.

Alles auch zum Download >> die 10 Marketinggebote

Bernd Stromberg ist ein freundlicher, kompetenter und ordentlicher Chef. Zumindest in seinen Augen. Die restlichen Mitarbeiter bei der Capitol-Versicherung, Bereich Schadensregulierung, Buchstaben M bis Z, sehen das etwas anders…

Stromberg
Quelle: Pro7

Der Werbeblogger berichtet über Stromberg: Der Heizer und den aktuellen Spot.

Frau B.

messen, bewerten, steuern

Das Web Excellence Forum e.V. (WebXF) setzt Standards für digitale Unternehmenskommunikation.

Vor allem große und mittelständische Unternehmen sollen mit Hilfe des standardisierten betriebswirtschaftlichen Verfahrens die Leistung und Qualität ihrer Online-Kommunikation zuverlässig messen, bewerten und steuern können. Den Kern des Verfahrens bildet eine Balanced Scorecard. Sie wird ergänzt durch regelmäßige Messungen und Test. Die wissenschaftliche Betreuung soll durch die Universität St. Gallen sichergestellt werden.

Veröffentlichungen gibt es demnächst.

Von diesem Betrag werden zunächst die Prozesskosten bezahlt. Der nicht näher bezifferte “Rest” der Summe wird für Entschädigungen an Werbetreibende ausgezahlt, die sich durch Klickbetrug betrogen fühlen. Für eine Rückzahlung kommen alle “Cost per click” Anzeigenschaltungen seit dem Jahr 2002 in Betracht…

So berichtet es das @-web Suchmschinen Blog

Frau B.

Eigen:Bildnisse

Wozu doch openBC alles gut ist.
Aus der ursprünglichen Beschäftigung in der Kaffepause ist mehr geworden: “Pimp my Pic 2006“.

Und hier der, der den Stein ins Rollen brachte:

Tobias Schmidt

Die anderen “Pimper” auf einen Klick.

Lange ist darüber spekuliert worden, jetzt kommt die offizielle Bestätigung:
Knapp vier Jahrzehnte nach Gründung erhält die Serviceplan Agenturgruppe einen weiteren Standort. Die Münchner starten mit den beiden ehemaligen Springer & Jacoby-Chefs Alexander Schill und Jörg Schultheis eine Niederlassung in Hamburg. Die beiden sind bereits seit elf Jahren ein Team und haben Springer & Jacoby zuletzt wieder auf Platz eins der Kreativrankings geführt.

Die neue Agentur nimmt die Arbeit offiziell am 1. April auf. Sie versteht sich nicht als Ableger des Münchner Stammsitzes, sondern als eigenständiges “Haus für integrierte Kommunikation“.

Neben der klassischen Serviceplan Werbeagentur sind in dem Gebäude an der Hamburger Außenalster auch die Tochterfirmen Plan.net (Neue Medien) und Mediaplus (Media) untergebracht. Weitere Tochterfirmen soll später folgen. Die Hamburger Agenturgruppe startet mit rund 25 Mitarbeitern in allen drei Agenturbereichen.

Die Leitung der Serviceplan Werbeagentur werden Axel Thomsen und Geza Unbehagen als Geschäftsführer übernehmen. Geza Unbehagen war zuletzt Geschäftsführer der 3. Werbeagentur bei Springer & Jacoby und davor drei Jahre beim Ortskonkurrenten Jung von Matt. Axel Thomsen wechselt nach 15 Jahren erstmalig die Agentur und folgt seinen Weggefährten zu Serviceplan.
Geschäftsführer der Spezialagentur für interaktive Kommunikation wird Michael Frank, der auch einer der drei Geschäftsführer von Plan.Net München ist.
Mediaplus Hamburg wird zum Start von Stephan Schirhakl, Medialeiter der Ersten Mediaagentur in München, geleitet.

Unklar ist, wie S&J als bisheriger Arbeitgeber von Schill und Schultheis auf die Gründung reagiert. Die beiden sind vertraglich noch bis zum 30. September an ihre alte Agentur gebunden, haben aber zu Ende März außerordentlich gekündigt.

Update 21.04.2006
Aufatmen bei Serviceplan Hamburg: S&J einigt sich mit Ex-Managern. Die einstweilige Verfügung gegen den Start von Alexander Schill und Jörg Schultheis ist vom Tisch.

Frau B.

Eigen:Music

Fast hatte ich es aus den Augen verloren. Aber der Agenturblog hat mich wieder dran erinnert. Mercedes lässt mixen. Und das zum elften mal. 15 Stücke. Von Soul über Funk bis zu Elektro-Sound.

Alle 10 Wochen zum praktischen Mitnehmen im MP3-Format. Reinhören lohnt sich.

Frau B.

“Pimp my Brain”

Mit der Einführung einer Podcast-Plattform über das Apple-Musikportal iTunes Mitte 2005 erhielt das Podcasting hierzulande einen Schub, und immer mehr Internet-Nutzer (und Produzenten) springen auf den Zug auf.

Wie deutschsprachige Hörer über das neue Massen-Individualmedium Podcasting denken, ermittelte der Münchner Marketing- und Kommunikationsberater Alex Wunschel, selbst Podcaster der ersten Stunde.
Im Zeitraum zwischen 13. Oktober und 13. November 2005 wurde die bundesweit erste Umfrage zum Podcasting exakt 2.344 Hörer von deutschsprachigen Podcasts nach ihren Präferenzen und Nutzungsgewohnheiten befragt.

Der Podcast-Hörer deutschsprachiger Podcasts ist

  • männlich (89%),
  • er ist zu 49% Single
  • kommt aus Deutschland (82%)
  • hat einen Hochschulabschluss (56%) o.ä.
  • ist berufstätig (64%) oder in Ausbildung (33%)
  • hat 8 Podcasts abonniert
  • und

  • hört 3,61 Stunden / Woche Podcasts
  • Für das Vertrauen in das neue Medium spricht ebenfalls, dass genau die Hälfte der Podcast-Gemeinde für ihren Lieblings-Podcast auch Geld bezahlen würde. 55 % der Hörer akzeptieren grundsätzlich Werbung in den Audio-Produkten, und nur 30 % sagen kategorisch „Nein“ zu Werbung in Podcasts.

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