Die erfolgreichsten Marken Deutschlands wurden zum dritten Mal mit dem Award Best Brands 2006 ausgezeichnet.

”Stärkste Produktmarke”: Tchibo
”Wachstumsstärkste Produktmarke”: Motorola
”Stärkste Unternehmensmarke”: Google
”Stärkste Finanzmarke bei Entscheidern”: Schweizer Bank UBS
Die vierte Sonderkategorie wird jedes Jahr neu festgelegt. Ausgewählt wird ein Thema, für das aktuell ein besonderes Interesse besteht. Im letzten Jahr wurde Günter Jauch als “Stärkste Prsönlichkeitsmarke” ausgezeichnet.
Die Preisträger erhalten von SevenOne Media, der “WirtschaftsWoche” und Serviceplan Kommunikations- und Medialeistungen im Wert von insgesamt einer Million Euro.
Das Besondere an der Auszeichnung: Nicht eine Jury entscheidet über die Gewinner, sondern eine Marktforschungsstudie der Nürnberger GfK. Damit ist ‘Best Brands’ der erste wissenschaftlich fundierte Marketingpreis.
Er misst die Markenstärke an zwei Kriterien: dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Erfolg, dem so genannten Share of Market, und der Markenstärke in den Köpfen der Verbraucher, dem so genannten Share of Soul.
Die sechs Initiatoren von ‘Best Brands’ sind die Agenturgruppe Serviceplan, die GfK Marktforschung, der TV-Vermarkter SevenOne Media, die WirtschaftsWoche, der Markenverband und die GWP Media-Marketing.
Der deutsche Internet-Auftritt von BMW ist wieder über Google zugänglich. Nachdem die Suchmaschine BMW am 6. Februar rausgeworfen hatte sind nun alle Seiten wieder verlinkt. BMW hat die beanstandeten Doorway-Seiten gelöscht und wird somit erneut im Index geführt.
So soll es zum Beispiel im Neuwagen-Bereich eine Seite gegeben haben, die nur einen relativ zusammenhanglosen Werbetext enthielt, in dem oft das Wort ‘Neuwagen’ vorkam. Die Google-Software, die Webseiten erfasst und für die Erstellung des Suchindexes analysiert, stufte sie wegen der häufigen Wiederholungen als relevant ein und setzte sie in der Treffer-Liste höher. Steuerte jedoch ein Internet-Nutzer die selbe Adresse an, wurde er sofort per JavaScript an eine andere Seite weitergeleitet, die die volle BMW-Modellpalette enthielt. Google untersagt Unternehmen in den Geschäftsbedingungen, der Suchmaschine und den Verbrauchern unter der selben Adresse unterschiedliche Inhalte anzuzeigen, weil die Nutzer so in die Irre geführt würden.
Ebenso war der deutsche Auftritt von Ricoh kurzfristig nicht mehr über Google zu finden.
Google hat angekündigt weiterhin scharf gegen Suchmaschinen-Spam in allen Sprachen vorzugehen. Lange Zeit hatte man sich nur auf Englisch beschränkt. Google nennt neben Deutsch auch explizit Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Niederländisch, Russisch und Polnisch.
STUDIE:
Eine Studie des Kölner Instituts für Markt- und Medienforschung Phaydon hat die Aufmerksamkeitsstärke von Werbemitteln untersucht und das komplizierte Kausalgeflecht von Anzeigenwahrnehmung und Anzeigenwirkung ein Stück weit entwirrt.
Für die Studie wurden 120 ausgewählten Testpersonen 50 Werbeanzeigen auf einem speziellen, hoch auflösenden Monitor in Orginalformat vorgelegt. Die Anzeigen waren dabei in die reichweitenstarken Medien “Stern”, “Spiegel”, “Bunte” und “Hörzu” eingebettet, Abfolge, Umfeld und Platzierung der Anzeigen wurden in einem kontrollierten Rotationsdesign variiert. Während die Testpersonen in ihrer eigenen Geschwindigkeit durch die Magazine blätterten, wurden die Blickbewegungen und Seitenkontakte mit Hilfe einer berührungslosen Eye-Tracking-Technologie zeitsynchron erhoben.
Dabei zeigte sich:
Rechtsplatzierte Anzeigen sind nicht per se aufmerksamkeitsstärker als linksplatzierte
Doppelseitige Anzeigen binden überdies die Aufmerksamkeit nicht zwingend besser als einseitige Anzeigen
Hohe Verweildauer auf Anzeigen ist nicht gleichzusetzen mit starker Markenverankerung
Anzeigen, die sich ungestützt wieder aus dem Gedächtnis abrufen lassen, sind diejenigen, die ein ganzheitliches und stimmiges Bild beim Betrachter hinterlassen.
STUDIE:
Die Zeiten, in denen Werbung langweilig oder verpönt war, sind vorbei. Spätestens seit es einschlägige Fernsehsendungen wie „Die witzigsten Werbespots“ gibt und Jahr für Jahr Preise für besonders kreative und erfolgreiche Kampagnen verliehen werden, hat die Werbung ihr negatives Image abgelegt.
Mehr als ein Drittel der deutschen Haushalte empfinde Werbung als nützlich. Insbesodere jüngerer Haushalte mit Kindern unter fünf Jahren sowie Paare über 55 Jahre ohne Kinder befürworten demnach Werbung. Etwa ein Viertel der Befragten lehnt Werbung ab, vor allem alleinstehende Senioren fühlen sich eher belästigt als informiert.
Nur 17 Prozent der Befragten stimmten der Frage zu, häufig Produkte zu kaufen, die sie vorher in einem TV-Werbspot sahen, während immerhin 24 Prozent der Verbraucher in Deutschland öfter mal zu Produkten aus dem Reklamezettel greifen. Dies trifft besonders auf jüngere Haushalte mit oder ohne Kinder zu.
Angesichts der Milliarden-Budgets für Werbung bleibt die Frage nach der tatsächlichen Wirkung von entscheidender Bedeutung – denn mag Werbung noch so witzig und unterhaltsam sein, besteht ihr eigentlicher Sinn und Zweck darin, den Verbraucher zum Kauf zu animieren.
Homescan vom Marktforschungsunternehmen ACNielsen