26.02.2006
3,8 Billionen Euro für die Marke “Made in Germany”
Der Markenexperte Simon Anholt befragt alle drei Monate über das Online-Umfragepanel des Marktforschungs-Softwareherstellers Global Market Insite Verbraucher rund um den Globus dazu, wie sie die Kultur, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung, das Investitionspotenzial und die touristische Anziehungskraft verschiedener Länder sehen. Der erste Nation Brands Index im Mai 2005 listete elf Länder auf.
Erstmals wurden nun die Werte von einzelnen “Ländermarken” untersucht und beziffert. Als Grundlage wurden 25.907 Personen in 35 Länder befragt.
4.582 Milliarden Dollar (3.836 Mrd. Euro) müsste jemand auf den Tisch legen, wenn er “Made in Germany” wie in der Privatwirtschaft als Marke erwerben wolle. Das wären rund 167 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes.
Die deutsche Marke ist nach den USA und Japan immerhin das gefragteste Label weltweit. Großbritannien belegt mit 3.475 Milliarden Dollar Platz vier, gefolgt von Frankreich mit einem Markenwert von 2.922 Milliarden Dollar und Italien mit 2.811 Milliarden Dollar. Den letzten Platz der 35 untersuchten Länder belegt Polen. Für “Made in Poland” gibt es gerade einmal mit 43 Milliarden Dollar .
Quelle: Financial Times Deutschland






