Monatsarchiv für Dezember 2005

Frau B.

Der graue Riese aus G´loh?

Quelle: wuv 49/2005
Ich habe mir die Mühe des Abschreibens gemacht. Einfach eine klasse Beschreibung.
Hörgenuss des kompletten Artikels –> Audibleblog

“… Aber wer oder as ist eigentlich Arvato?
Wenn man sich den Riesen bertelsmann als Stadtvorstellen würde, dann wäre RTL die Vergnügungmeile, Gruner und Jahr das Feine-Leute-Viertel, Random House das Uni-Quartier, BMG der Musik-Kiez – und Arvato das Gewerbegebiet.
Hier gibt es rauchende Schornsteine vom firmeneigenen Heizkraftwerk, riesige Hochregellager, unablässige an- und abrollende Lastwagen, Tag und Nacht stampfende Druckmaschienen. Dazu hoch reine Produktionsstätten für CD und DVD. Und vor allem ein expandierendes Geschäft mit dem Immateriellen: Software, Dienstleistungen, Call-Center, Kundenclubs, Outsourcing von Medien-, Marketing- und Distributions-Dienstleistungen aller Art…”

Ars (die Kunst), Variation, Technik und Organisation – ARVATO

Der Name wurde 1999 von Bernd Samland erfunden.

Frau B.

Software-Piraterie schafft Jobs

STUDIE:

Eine Eindämmung der Software-Piraterie würde einer Studie zufolge in Deutschland zahlreiche neue Jobs schaffen. Wenn es gelingen würde, den Anteil illegaler Software von derzeit 29 auf 19 Prozent zu senken, könnten in der deutschen IT-Wirtschaft bis 2009 mehr als 115 000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das ergab die Studie des Marktforschungsinstituts IDC im Auftrag der Business Software Alliance.

Für die Studie hat IDC die IT-Industrie in 70 Ländern analysiert, ihr Wachstum bis 2009 projiziert und dem Ergebnis das zusätzliche Potenzial durch eine Eindämmung der Piraterie gegenübergestellt. Der Anteil der IT-Branche an der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung liege derzeit bei 2,5 Prozent. Die BSA sieht sich im Bereich der Förderung einer sicheren und legalen digitalen Welt als führende Organisation.

Frau B.

Kreativranking 2005

Die Nummer 1 im Kreativ-Ranking der beiden Branchenzeitschriften “werben&verkaufen” und “Horizont” heißt wieder Springer & Jacoby. Nach dem für ihre Verhältnisse bescheidenen 5. Platz im Vorjahr eroberte sich die Hamburger Werbeagentur jetzt die Pole-Position zurück. Allerdings hat die deutsche DDB-Gruppe bereits die Verfolgung aufgenommen und setzt zum Sprung auf den Spitzenplatz an. Da Springer & Jacoby im kommenden Jahr auf die Teilnahme an Kreativwettbewerben verzichten will, dürfte der Weg zum Gipfel frei sein. Sofern Vorjahressieger Jung von Matt seinem Konkurrenten keinen Strich durch die Rechnung macht. Die Agentur landete in diesem Jahr “nur” auf Rang 3, war aber in der Vergangenheit sehr häufig an der Spitze zu finden.

Top 30 kreativsten Kommunikationsagenturen in Deutschland 2005
-gekürzt-

Auf den Folgeplätzen liegen Ogilvy & Mather, Scholz & Friends und die BBDO Group Germany.

Networkagenturen sind Hotshops im Kreativranking inzwischen dicht auf den Fersen.
In diesem Jahr hat DDB den Spitzenplatz zwar knapp verfehlt, allerdings ist davon auszugehen, dass die VW-Werber alles daransetzen werden, im kommenden Jahr den Gipfel zu erklimmen. Vor einigen Jahren wäre das schlichtweg undenkbar gewesen. Jahrelang waren die klassischen Kreativschmieden Springer & Jacoby, Jung von Matt und Scholz & Friends auf die Top-Positionen abonniert.

Von den Networkagenturen schaffte es auch Ogilvy & Mather, wieder oben mitzuspielen. Mit der geballten Power von vier Agenturen ist es der Gruppe mit Deutschland-Hauptsitz in Frankfurt erneut gelungen, ihren Platz unter den Top 5 zu verteidigen. Allerdings rückt Branchen-Dickschiff BBDO mit seinen Töchtern immer dichter an den Wettbewerber heran.

Zu den Top-Aufsteigern zählen:
Neue Digitale (Platz 8 ): Die Multimedia- Agentur räumt mit Adidas ab.
Nordpol (Platz 10): Die Hamburger machen Renault zur Kreativmarke.
Young & Rubicam (Platz 14): Rückkehr ins Ranking nach fünf Jahren.

Ein schlauer Coup von Springer & Jacoby?
Wohl wissend, dass die 2005 gewonnenen Preise für eine Rückkehr auf den 1. Platz im Kreativranking reichen dürften, hat die Agentur schon im September angekündigt, vorerst keine Wettbewerbe mehr zu beschicken. Das erinnert ein wenig an einen Spitzensportler, der nach einem furiosen Comeback auf dem Gipfel seines Ruhms den Rücktritt vom Profisport bekannt gibt. Aber warum tut er das?

Aus Angst, nicht mehr gut genug zu sein? Aus Angst, vor jüngeren, ehrgeizigeren Sportlern, die heute den Biss haben, der ihm im Laufe der Jahre verloren gegangen ist? Wenn das die Gründe wären, so hätte der Rückzug wenigstens etwas Sportliches. Tatsächlich ist es aber so, dass die Hamburger Werber ihre „Wettbewerbspause“ damit begründen, dass kaum noch „ehrliche“ Arbeiten eingereicht werden. Mit anderen Worten: Die Agentur wirft sich selbst und ihren Wettbewerbern vor, in der Vergangenheit die Regeln des Fair Play missachtet zu haben.

[Quelle: horizont.net]

Jeder kennt dieses Gefühl nach reichhaltigem Kantinenessen, nach einem gemütlichen Mittagspausen-Stadtbummel oder nach der Einkaufs-Hetze zwischen 12 und 14 Uhr: Die Beine sind müde, das Blut staut sich im Bauch, und das Denken fällt schwer.

Das Schlimmste aber ist: Der neue Kampagnenslogan will einem partout nicht einfallen, die Power-Point-Präsentation ist gähnend langweilig und der Chef nervt ohne Ende. Abhilfe verspricht – möglicherweise – ein doppelter Espresso oder … die große Aktion “Kampf dem Büroschlaf” von HORIZONT.NET und Elephant Seven (e7).

Das Hamburger e7 Team 5 hat exklusiv für die Macher in Agenturen, Unternehmen und Medien das ultimative Mittel gegen Mittags- und Büromüdigkeit entwickelt – eine Geschicklichkeits- und Wachmach-Übung der besonderen Art.

Aktuell:
Mutige Weihnachtsmänner und -frauen können die Herausforderung annehmen und unter www.horizont.net tapfer Weihnachtsgeschenke verteidigen. Auch diesmal gibt es Preise zu gewinnen gibt: Die 50 Bestplatzierten nehmen an der Verlosung toller Preise teil (1. und 2. Preis sind je ein Verwöhnwochenende in einen 4-Sterne Cordial-Hotel).

PS: Das Spiel ist nur zwischen 12 Uhr und 15 Uhr (und zum Arbeits-Chill-out ab 17 Uhr) geöffnet.

Yahoo ist nach einem Bericht des “Wall Street Journal” aus dem Bietergefecht um einen Anteil des Onlinedienstes AOL ausgestiegen. Die Internetgiganten haben die Gespräche über einen möglichen Deal bereits zu Jahresbeginn gestartet, im Spätsommer wurden die Verhandlungen abgebrochen, da sich Microsoft und AOL unter anderem nicht über die Führung des Unternehmens einigen konnten und es technische Hindernisse gegeben hätte, berichtet das Blatt.

Jetzt wird AOL Google untreu.
AOL und Microsoft wollen gemeinsam Google angreifen. Das ‘Wall Street Journal’ berichtet unter Berufung auf Verhandlungskreise, dass das Internet-Portal AOL (die Online-Tochter von Time Warner) seine Nutzer nicht mehr mit der Suchmaschine Google suchen lassen will, sondern in Zukunft mit dem Microsoft-Pendant MSN.

Dem Bericht zufolge konzentrierten sich die Konzerne darauf, ihre werbebezogenen Bereiche zu kombinieren, und zwar mit minimalen oder ganz ohne Geldaustausch. In den Verhandlungen gehe es zudem auch um die Bildung einer gemeinsamen Werbe-Verkaufstruppe, die Online-Anzeigen für AOL und MSN (20,7 Millionen AOL-Kunden und 2,7 Millionen User von MSN ) anbieten soll. Die beiden Online-Dienste würden unter Kontrolle ihrer Besitzer bleiben.

Für Google wäre eine Kooperation von Microsoft und AOL eine herbe Niederlage. Im vergangenen Jahr erhielt der Suchmaschinen-Anbieter im Rahmen der Vereinbarungen mit AOL 300 Millionen Dollar. Experten zufolge sind die Suchanfragen jedoch bis zu einer Milliarde Dollar wert.

Microsoft hingegen würde durch eine AOL-Kooperation einen wichtigen Punktsieg gegen Google erzielen. Mit einem eigenen E-Mail-Dienst und einer Desktop-Suche hatte der Suchmaschinenbetreiber zuletzt im Revier des Softwareriesen gewildert.

Frau B.

Sascha lächelt..

… und liest die Grüße und Wünsche des Absenders für den Empfänger vor.

Coca Cola light Lächel-Weltrekord

… in drei Wochen heißt der Nikolaus Weihnachtsmann.

Frau B.

ALDI TALK

Vor gut einem halben Jahr hat E-Plus mit dem Subbrand Simyo den Preiskrieg im Mobilfunkmarkt eröffnet. Jetzt ist die Discount-Schlacht dort angekommen, wo gute Marken eigentlich nur verlieren können: Bei Aldi…

Die Discount-Kette Aldi steigt nun ebenfalls in den Markt der Mobiltelefonie ein und startet mit einem eigenen Prepaid-Angebot. Das Aldi Talk Starter Pack kostet als Mobilfunk-Prepaid-Tarif 19,99 Euro. Aldi kooperiert auf dem Gebiet des Mobilfunks mit E-Plus als Netzbetreiber und mit Medion als Service-Partner.

ALDI TALK “Alles was Sie brauchen, um mit ALDI TALK supergünstig telefonieren zu können, ist das ALDI TALK-Starter-Set. Es enthält Ihre SIM-Karte inklusive 10€ Startguthaben.
• SIM-Karte
• Telefon-Nummer
• 10€ Startguthaben ”

Ein Handy ist im Angebot nicht enthalten. Allerdings will der Discounter parallel zum Start Mobiltelefone anbieten. Nach der Registrierung des Kunden wird die Nummer freigeschaltet und danach ein Minutentarif von 15 Cent für Anrufe ins deutsche Festnetz und andere deutsche Mobilfunk-Netze abgerechnet. Eine SMS kostet den gleichen Betrag. Aldi-Kunden könnten untereinander für 5 Cent pro Minute sprechen. Wenn das Guthaben abtelefoniert ist, kann die Karte in den Läden der Kette für 15 oder 30 Euro aufgeladen werden.

Insgesamt will Aldi mindestens 750.000 Pakete verkaufen. Das Unternehmen habe sich gegenüber E-Plus zur Abnahme in dieser Höhe verpflichtet, um dem Minutenpreis von 15 Cent zu erhalten. Aldi unterbietet mit den Preisen Konkurrenten wie Simyo oder blue.de.

Frau B.

Ivona und Sascha

Ivona und Sascha schenken drei Wochen live und interaktiv den Usern individuell per Webcam ein herzliches Lächeln.

Weltrekordversuch im Lächeln auf www.cokelight.de

Wer aktiv zum Lächel-Weltrekord (erwähnt am 31.10.2005) beitragen möchte, nennt auf www.coke-light.de seinen Namen, der direkt an die beiden Lächler gesendet wird, und bekommt sofort als Dankeschön via Webcam ein freundliches und ganz persönliches “Live life light” Lächeln geschenkt. Zwischen 10 und 22 Uhr. Im Wohnzimmer von Ivona und Sascha. Teilweise abwechselnd, da es Schlafpausen geben muss.

Weltrekordversuch im Lächeln auf www.cokelight.de

Frau B.

Internet-Domain .eu kommt

Ab 7. Dezember können die Besitzer von Namensrechten – beispielsweise Organisationen oder Firmen – ihren Internet-Namen mit der Endung .eu beantragen. Ab 7. April 2006 können dann alle einen Antrag auf Registrierung eines Namens stellen.
Die neue Domäne .eu soll bisherige Länderkürzel ergänzen, aber nicht ersetzen.

Die Domain .eu wird von EURid1 verwaltet und betrieben, einem privaten und gemeinnützigen Register, das von der Kommission im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurde. EURid arbeitet mit Einem Netz zugelassener Registrierstellen zusammen.

Frau B.

Nichts sagende Slogans…

…sind weitestgehend unbedenklich.

Werbeaussagen in Solgans sind dann kritisch, wenn ein Slogan eine konkrete Behauptung enthält. Darunter verstehen Juristen eine „dem Beweis zugängliche Tatsachenbehauptung“. Enthält ein Slogan eine solche konkrete Angabe, so muss diese nachweislich zutreffend sein. Anderenfalls ist die Werbung mit ihr unzulässig. Aber wer entscheidet, was zutreffend ist?

Rechtsfallen bei der Formulierung von Werbe-Slogans

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