Monatsarchiv für Oktober 2005

Frau B.

Coca-Cola aus Amsterdam

Die berühmteste Marke der Welt hat einen neuen Betreuer: Wieden + Kennedy, Amsterdam, sicherte sich im Pitchfinale den globalen Werbeetat für Coca-Cola.

Anfang Oktober hatte der Getränkekonzern in Atlanta seinen auf mehr als 150 Millionen US-Dollar geschätzten USA-Etat bereits an die Agentur mit Hauptsitz in Portland/Oregon vergeben. Zu dieser Zeit war der Pitch um die weltweiten Werbemillionen noch in vollem Gange. In der Pitchendrunde standen sich Anfang dieser Woche Wieden + Kennedy und die WPP-Tochter United Group gegenüber. Letztere ist ein Mini-Netzwerk unter dem Dach der WPP-Holding, zu dem unter anderem der New Yorker Coke-Altbetreuer Berlin Cameron & Partners gehört. Schon vorher waren Ogilvy & Mather, Publicis, McCann-Erickson und Mother ausgeschieden.

US-Medieninformationen zufolge steht Wieden + Kennedy vor der Aufgabe, eine globale Marketingstrategie zu entwickeln, ähnlich der “Ich liebe es”-Kampagne von McDonalds. Über die Etathöhe sind keine näheren Informationen bekannt. Allerdings geht aus dem Geschäftsbericht von Coca-Cola hervor, dass der Konzern im vergangenen Jahr rund 2,17 Milliarden US-Dollar in die Werbung für seine Klassik-Marke Coke investiert hat. 2005 soll das Budget noch einmal um 400 Millionen Dollar aufgestockt worden sein.

[horizont.net]

Die Faszination der Marke miterleben:

Coca Cola Historische Entwicklung Coca Cola Historische Entwicklung
Coca Cola Historische Entwicklung

Coca Cola Werbliche Entwicklung Coca Cola Werbliche Entwicklung
Coca Cola Werbliche Entwicklung

Alle Bilder bei Coca-Cola-Gmbh .

Frau B.

‘Live life light’

Der Brausehersteller Coca-Cola renoviert den Markenauftritt von Coca-Cola light. ‘Live life light’ steht als Motto über dem Auftritt, der für optimistische Stimmung sorgen soll.
Damit verabschiedet sich die Marke vom knackigen Coca-Cola light-Mann, der für Körperkult stand, und widmet sich dem lockeren Leben. Der Internetauftritt (von Scholz&Volkmer) passt sich in die neue Strategie ein.

Coca-Cola Light
Die Motive der bundesweiten Printkampagne zieren positive Botschaften wie ‘Optimisten sicher: Pessimismus am Ende’ oder ‘Keine Frage: Jammern ist Geschichte’.

Coca-Cola: Mach Deutschland zum Land des Lächelns
Ab 1. Dezember unternimmt Coca-Cola den Versuch, im Netz den Weltrekord im Lächeln aufzustellen. Drei Wochen lang soll auf der Site live und interaktiv gelächelt werden.

Es gibt eine neue Geschichte für den Joghurt ‘Der große Bauer’. Nach zwei Spots, die in der freien Natur spielten (Im Boot und Im Park), lässt Bauer jetzt die beiden Protagonisten Tom und Birgit wieder im Büro agieren. Diesmal allerdings mischt sich auch noch der Hauspostbote ein.
Ein fünf Sekunden langer Tag-on bewirbt zusätzlich die neue Produktrange “Kuchendessert”.

Der Joghurt von Bauer sollte ins Gespräch kommen; gekommen aber ist er ins Gerede.
Schuld daran ist auch ein TV-Spot: Büroszene.
Der große Bauer - Heidelbeere
Während Birgit ihre Sachen aus dem Büro räumt, spricht sie zu Tom: “Ach, äh, übrigens, Tom – hier wird sich jetzt einiges ändern.” Daraufhin meint Tom: “Stimmt – dein Joghurt zum Beispiel.” Und er hält einen Bauer-Joghurt ins Bild, der angeblich Birgit gehört und sich nun ändern wird. Auf dem Etikett erkennt man Heidelbeeren. Danach sehen wir viele, viele Früchte auf dem Bildschirm, und zu diesem Tutti-Frutti singt ein Chor: “Der große Bau – er …!”

Danach wird noch einmal der Joghurt- Becher von Birgit ins Bild gerückt. Ein Sprecher aus dem Off sagt: “Der große Bauer – jetzt im neuen bildschönen Becher. Gut wie immer, schön wie nie – der neue große Bauer.”

Und dann sieht man ihn endlich, den neuen, bildschönen großen Bauer-Becher: Statt Heidelbeeren sind plötzlich Himbeeren darauf abgebildet!
Der große Bauer - Heidelbeere

Eines hat sich nicht geändert: Die Gesichter von Birgit und Tom werden in dem gesamten Streifen verdeckt vom Laptop-Deckel, von einer Pflanze oder vom Joghurt-Becher!

Bauer: der Joghurt, der in Butter ist.

Frau B.

Eigen:Art

Lust auf Schrift und Typografie? For free.

Agendia
Font designed by Ralf Hermann (Herausgeber der TypoWiki)

Just Fashion
Font designed by Manfred Klein

Eine weitere Auswahl von wirklich sehenswerten Schriften inklusive Downloadmöglichkeit (for free) bei Vitaly Friedmann unter dem Titel: “20 Best License-Free Official Fonts”.

Frau B.

Eigen:Werbung

HEUTE SCHON GE-DICHT-E-T?

Kühlschrankpoesie
Mit den über 500 auf einzelne Magnetplättchen gebannten Wörtern und Buchstaben zum Dichter werden. Lyrik an der Kühlschranktür, Dada-Revival auf dem Heizkörper.
Mit den Sprachmagneten einfach alles sagen. Die Botschaften sind so witzig oder ernst, wie ihr Besitzer es wünscht, und es gibt unendliche Variationen.

Poesie mit Anziehungskraft.

Im Special zeigen die Autoren der absatzwirtschaft, wie Suchmaschinen ticken, nach welchen Algorithmen sie ihre natürlichen Ergebnislisten zusammenstellen, wie Marketeers Zielgruppen filtern, Weblogs pflegen oder aber durch Virales Marketing Kampagnen starten, die Spaß machen.

Online-Marketing in der Praxis: Wo steht das Online-Marketing heute?
Weblogs I: Neue Deals für das Marketing?
Marketing per Suchmaschine: Im Wettbewerb um den Kunden öffnet der Suchbegriff die Tür
Viral Marketing: Erfolg haben Kampagnen, die Spaß machen
Online-Werbung: Zielgruppen reichweitenorientiert planen, buchen und ansprechen

Schauen wir mal ob das Special upgedatet wird.

STUDIE:
Nach den ersten drei Ad Impressions pro Unique User sinkt die Klickrate deutlich unter den Durchschnitt.

Marketer, die Wert auf eine möglichst hohe Effizienz transaktionsorientierter Kampagnen legen, sollten häufiger mit Frequency Capping die Kontaktzahl pro User begrenzen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, die die Düsseldorfer Agentur für Technology Enabled Marketing, Planetactive, angestellt hat.
Für die Analyse wurden die Daten vergangener Kampagnen aus dem Planetactive Adserver herangezogen und insgesamt über 70 Millionen Ad Impressions ausgewertet. Es wurden nicht nur die Klickraten in Relation zur Zahl der Ad Impressions gesetzt, sondern es wurde auch die Reihenfolge der Ad Impressions pro User betrachtet.

Frau B.

Yahoo! Desktop-Suche

Yahoo! Desktop-Suche

Nach langer Beta-Phase gibt es das Yahoo! Desktop-Suchtool für die Festplatte nun in der Final Version.

Yahoo Desktop Search durchforstet neben Office-, Text- und PDF-Dateien auch Bilder und Musik, Mails und Instant-Messaging-Archive. Alles in allem soll das Programm mit über 300 Dateiformaten zurechtkommen.
Das Suchtool sucht inkrementell und zeigt schon beim Eintippen die Treffer an. Die jeweilige Fundstelle kann in einem Vorschaufenster betrachtet werden. Yahoo Desktop Search steht bisher nur in englischer Sprache und für Windows 2000 und XP zur Verfügung.

Die Düsseldorfer Studie zur Aktualität von Suchmaschinen ermittelt auf wissenschaftlicher Basis welche Suchmaschine die aktuellsten Dokumente liefert. Gegenstand der Untersuchung waren die drei Marktführer Google.de, Yahoo.de und MSN.de.

Die insgesamt aktuellsten Ergebnisse lieferte Google. 82% aller untersuchten Seiten waren dort täglich aktuell.

Die untersuchten Seiten bei MSN waren im Schnitt 3,5 Tage alt.

Im Durchschnitt waren die bei Yahoo angezeigten Seiten 9,8 Tage älter als die entsprechenden Originale im Netz.

im Suchmaschinen-Weblog steht es ausführlich

Frau B.

Hörbücher

Mit seinen Mixed Tapes hat Mercedes-Benz bereits einen Trend gesetzt. Nun will der Stuttgarter Autobauer auch Hörbücher im MP3-Format auf seiner Webseite anbieten. Ebenfalls zum kostenlosen Download und in zwei Sprachen. Die ersten “Mercedes Text Tracks” sollen ab Anfang Dezember verfügbar sein.

Eine eigenständige Redaktion – die auch die Mixed Tape-Künstler aussucht – sichtet und selektiert die Texte. Die für die Hörbuch-Sammlung ausgewählten Kurzgeschichten werden von professionellen Sprechern im Studio eingelesen, in kleiner Auflage als CD publiziert sowie im Internet weltweit zum Download bereitgestellt.

Alle literarischen Genres sind zugelassen: Gedicht, Krimi, Liebesgeschichte, Reportage, Thriller oder Satire. Einzige Einschränkung: Die Geschichte sollte in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und nicht mehr als 10.000 Zeichen umfassen.

Erfolg (fast) garantiert?

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