Monatsarchiv für September 2005

STUDIE:
Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF) stellt ihre Media-Analyse “internet facts 2005- II” vor.

Die Studie erhebt Reichweiten und Strukturdaten für über 170 marktkonstituierende Online-Werbeträger auf Angebotsbasis und – ganz neu – für über 1 000 definierte Belegungseinheiten.

Zu den deutlichen Nutzungsschwerpunkten des Internets zählen an der Spitze gleichauf liegend E-Mail-Kommunikation (86,7 Prozent) und Informationsrecherche (84,9 Prozent), gefolgt von Nachrichten zum Weltgeschehen (62,0 Prozent), Online-Shopping (58,3 Prozent) und Online-Banking (55,0 Prozent).

Insgesamt belegen die aktuellen Ergebnisse, dass sich das Internet als Medium endgültig neben den anderen Massenmedien etabliert hat. Dies gilt auch hinsichtlich seiner Funktion als Werbeträger: Die zunehmende Online-Präsenz der deutsche Bevölkerung macht es für die werbetreibende Wirtschaft unabdingbar, im Internet aktiv zu sein, um eine nachhaltige Zielgruppenabdeckung zu erreichen. Dabei bietet das Internet nicht nur eine beachtliche Reichweite und Kontaktintensität, sondern ermöglicht darüber hinaus durch definierte Belegungseinheiten eine klare Zielgruppenansprache und die Reduzierung von
Streuverlusten.

STUDIE:
Viele Unternehmen sind mit den Ergebnissen ihrer E-Mail-Newsletter oft unzufrieden. Doch häufig wird von den E-Mail-Versendern nur ein Bruchteil der wirklich vorhandenen Möglichkeiten erkannt und genutzt, stellt Georg Blum von der Unternehmensberatung Commundia® fest.

Die Commundia® Studie ist die bisher umfassendste in dieser Form. Hierzu wurden zahlreiche E-Mail-Newsletter namhafter Unternehmen aus verschiedenen Branchen analysiert. Im Focus der Studie standen 8 Branchen aus den Bereichen Einzelhandel, Versandhandel sowie Dienstleister. Die detaillierte Analyse erfolgte nach 14 Hauptkriterien und mehr als 140 Einzelkriterien. Beleuchtet wurden nahezu alle relevanten kommunikativen, inhaltlichen, gestalterischen und technischen sowie rechtlichen Anforderungen.

branchenübergreifend:
Bei der Kontaktanbahnung geben ein Drittel (38 Prozent) der analysierten Unternehmen nur die E-Mail-Adresse oder diese, in Kombination mit freiwilligen Feldern, an. Die Hälfte macht ein Ausfüllen von bis zu vier Pflichtfeldern, ergänzt durch weitere freiwillige Angaben, notwendig.
Viele E-Mail-Newsletter-Versender machen den Fehler, schon zu Beginn der Kundenbeziehung so viele Daten wie möglich zu sammeln, anstatt diese im Verlauf der wachsenden Kundenbeziehung und zunehmendem Vertrauen zu erheben.

branchenspezifisch:
Einzelhändler kündigen die Versendung der E-Newsletter selten an (Einzelhandel (EH) 33 Prozent; Versandhandel (VH) 50 Prozent; Dienstleister (DL) 50 Prozent), aber zusammen mit den Versandhändlern weisen sie die größte Regelmäßigkeit im Versand auf (EH 58 Prozent; VH 58 Prozent; DL 13 Prozent). Bei der Mehrzahl der untersuchten Dienstleister entbehrt die Frequenz jeglicher Kontinuität und verhindert damit gänzlich, dass Abonnenten das Eintreffen des E-Mailings erwarten.

Yahoo! führt eine neue Lösung für die Messung und das Reporting von Werbekontakten ein. Die Effektivität der Online-Werbung lässt sich sehr transparent mit der neuen Technologie messen und liefert bessere Resultate als zuvor.

Der Standard wurde Ende 2004 vom Interactive Advertising Bureau (IAB) beschlossen und soll ab Frühjahr 2006 weltweit gelten.

Die neue Technologie zählt Ad Impressions nur dann, wenn der Browser die Banner-Daten erhalten hat und verarbeitet – sprich, die Werbung vom Nutzer tatsächlich gesehen wurde. Damit will die Industrie erreichen, dass im Zuge der steigenden Nutzung von Popup-Blockern nicht nur Banner-Anfragen, sondern tatsächliche Kontakte gemessen werden. Yahoo setzt die Methode ab sofort in den USA ein.

Mit dem Dialog-Medium Mobilepoint bietet die Deutsche Post AG ihren Kunden ab sofort ein neues Instrument für die direkte Kundenansprache an.

In interaktiven City-Light-Poster ist ein kleiner runder Mobilepoint-Transponder eingebaut, über den der Kunde mittels seines Handys an einem Gewinnspiel teilnehmen kann. Der Kunde wird auf dem Plakat aufgefordert die Infrarotschnittstelle seines Mobiltelefons zu aktivieren. Nach wenigen Sekunden erhält er einen fünfstelligen Glücks-Code per SMS zugeschickt, mit dem er an einer Verlosung teilnehmen kann.

Frau B.

Ask Yahoo!

Yahoo! das Webverzeichnis und die Suchmaschine.
Wußten Sie, dass Yahoo! auch Antworten auf persönliche Fragen gibt?

Ask Yahoo!
Ask Yahoo! ist ein Service, der nicht unmittelbare Antworten gibt. Die Fragen werden per Formular übertragen und von echten Menschen beantwortet. Deshalb kommt die Anwort nicht sofort, wie man es sonst von einer Suchmaschine gewohnt ist.
Täglich können die aktuellsten Fragen und Antworten per E-Mail empfangen werden. Ein Abo per RSS-Feed ist ebenfalls möglich. Jeden Tag wird nur eine begrenzte Zahl Fragen beantwortet. Das führt dazu, dass nicht jede Frage beantwortet wird. Nutzer müssen immer wieder vorbeischauen, bzw. die erwähnten Dienste nutzen, um zu erfahren, ob die Frage beantwortet wurde. Bereits beantwortete Fragen werden in einem durchsuchbaren Verzeichnis mit 13 Kategorien abgelegt.

Die Antwort auf die Frage nach den sieben Weltwundern ist ebenso zu finden, wie auf die Frage, warum Hunde gerne ihren Kopf aus dem Autofenster stecken.
Aus dem Erfahrungsschatz von Ask Yahoo! lernen. Oder wer weiß schon, welches der gebräuchliste Nachname der Welt ist und seit wann es diesen gibt?
Dieser Service ist nur in der englischen Version verfügbar.

Frag Yahoo!

STUDIE:
Wie kein anderes Medium ist das Internet inzwischen zur erweiterten Lebenswelt und zum Spiegelbild der Lebensabschnittsinteressen und -konsumgewohnheiten der Deutschen geworden. Was die Menschen in den einzelnen Lebensabschnittsphasen in der realen „Offline“-Welt bewegt – vor allem wonach sie suchen und was sie kaufen –, prägt mittlerweile auch ihre Online-Nutzung.

Die Teenies (14 bis 19 Jahre) findet man im Netz überdurchschnittlich stark bei der Recherche und dem Kauf von Lifestyle-Genussmitteln (Getränke, Snacks etc.), Computer- und Video-Spielen, gebührenpflichtiger Musik- bzw. Film-Downloads und Sportartikel.

Die zwischen 20- und 29-Jährigen sind neben Kommunikation und dem Aufbau eines sozialen Netzwerkes (Chatten, Instant Messaging, Flirten etc.), besonders mit Themen wie Mobilität (Autokauf), erstes Sich-Niederlassen (Wohnungssuche und -einrichtung), Schönheitspflege, sowie Entertainment beschäftigt.

Ab 30plus wird es wertekonservativ. „Nestbau“ (Haus-/ Wohnungsmiete bzw. -kauf) und Familie sind hier großes Thema – auch und vor allem im Internet. Dazu gehören selbstredend Themen wie private Altersvorsorge und Sicherheit.

Die 40- bis 49-Jährigen wiederum sind bei der Online-Recherche und dem Online-Kauf besonders in Umfeldern zur “Nestausgestaltung” (Heimwerkerbedarf, Haushaltsgeräte etc.), Vermögensaufbau und -absicherung (Geldanlagen, Wertpapiere) präsent. Aber auch hedonistische Motive wie Urlaub und Reisen schlagen schon durch.

Und ab 50 will man es sich sowieso nur noch selbst gut gehen lassen. Themen der Silver Surfer: Fitness und Gesundheit (Healthcare-Informationen, Wellnessprodukte, Medikamente) sowie Genuss (Reisen, Essen, Trinken).

AGOF präsentiert Daten der ersten Regelstudie der internet facts.

Frau B.

Weiblich, ledig, jung

STUDIE
Die besonders werbeaffinen und zugleich äußerst agilen Internetnutzer sind ledig, weiblich, jung.

Werden die verschiedenen Nutzer näher analysiert ergeben sich sechs Zielgruppen: Randnutzer, Selektiv-Nutzer, Auktionatoren, Hyperaktive, Downloader und Information-Seeker, wobei die drei letzgenannten besonders offen für Internet-Werbung sind..
Der typische Information-Seeker ist über 30 Jahre alt, verheiratet, besitzt einen hohen Bildungsabschluss und ist berufstätig.
Besonders interessant für Online-Werbende sind die Hyperaktiven. Sie sind vorwiegend 14 bis 29 Jahre alt, ledig, eher weiblich und besitzen einen hohen Bildungsabschluss.

Welche Werbeform wem gefällt ist in der Studie nachzulesen, die im Auftrag von Mediaedge:cia vom TNS Emnid-Institut persönlich bei zirka 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt wurde.

Frau B.

Plop in mild

Der Rest der Republik richtet seine Ohren nach Norden. Zur Flensburger Brauerrei.
der Fall Böse” -die achtköpfige Formation singt und rappt zu einer musikalischen Melange aus Funk, HipHop und Jazz- präsentiert musikalisch das neue Flensburger Gold.

Die Kreation von Felnsburger liegt fest in hanseatischer Hand: bei ad.quarter. Die Website ist wirklich sehenswert.

Flensburger Pilsener
1999: Flensburger Pilsener – Das flenst!

Flensburger Weizen
2001 : Flensburger Weizen – Eben ein Flens.

Flensburger Dunkel
2004 : Flensburger Dunkel – Irgendwie mild. Und ganz schön Dunkel.

Flensburger Malz
2004 : Flensburger Malz – Geht immer.

Frau B.

Google sucht in Blogs

Blogs zu Lieblingsthemen durchsuchen:
Google Blogsuche

Dabei werden nicht nur Blogger-Blogs (ein Google-Tool) durchsucht, sondern jedes Blog, das eine Website-Feed (RSS oder Atom) veröffentlicht. Alle standardmäßigen Google-Suchoperatoren werden in der Blog-Suche unterstützt. Außerdem unterstützt die Blog-Suche die folgenden neuen programmeigenen Operatoren:

  • inblogtitle:
  • inposttitle:
  • inpostauthor:
  • blogurl:
  • Immer häufiger setzen deutsche Marketingmanager auf Werbeformen jenseits des klassischen Mainstreams, auf alternative Werbeformen. Ob Guerilla, Ambient oder Virales Marketing, immer mehr werden sie akzeptiert als effiziente Unterstützer klassischer Werbung. Das größte Interesse gilt dabei Guerilla Marketing und Viralem Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Robert & Horst Agenturgruppe, der zur Gruppe gehörenden Spezialagentur webguerillas und des Marktforschungsinstituts GfK.

    Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Zunahme der Nutzung alternativer Werbeformen wie Guerilla Marketing oder Virales Marketing. Jedoch zu Lasten von Funk und Direktmarketing.
  • In alternative Werbeformen wird von den Marketingverantwortlichen als kostengünstige und zielgruppen-affine Ergänzung (zusätzlich) investiert. Die Budgetvorstellungen liegen eher unterhalb von 10% des Gesamtetats.
  • Guerilla Marketing oder Virales Marketing wird eher in der Schaffung von Reichweite und Markenbekanntheit gesehen.
  • Als problematisch stellt sich die mangelnde Messbarkeit der Werbewirkung dar.
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