Wie funktioniert das jetzt genau mit dem Social Media Monitoring

Gar nicht so einfach, sich im Dschungel der verschiedenen Netzwerke richtig zu positionieren und dann auch noch das Umfeld zu beobachten. Im besten Fall lernt man aus den Fehlern seiner Mitbewerber.

Die Fokusgruppe Social Media im BVDW veröffentlicht regelmäßig Tipps zu diesem Thema. Aktuell gibt es den Leitfaden „Social Media Monitoring in der Praxis“. Darin werden Themen wie für welche Unternehmen lohnt sich in welcher Tiefe Social Media Monitoring, wie funktioniert es genau , welche Faktoren sind bei der Auswahl eines geeigneten Technologie-Anbieters zu berücksichtigen und welche Trends herrschen in der Monitoring-Industrie aktuell.

Der BVDW biete den Leitfaden kostenlos zum Download an.

Den Erfolg von Facebook Seiten und Posts richtig ermitteln

Ein paar Dinge sind wohl jedem klar, der sich ein bisschen mit Statistik auskennt bzw. diese anwendet.

  • Reichweite sagt aus, wie viele individuelle Fans den Inhalt gesehen haben.
  • Impressionen sagen, wie häufig ein Inhalt gesehen wurde. Auch wenn der Fan den Beitrag öfter sieht, wird dieser aufkummuliert.
  • Seitenreichweite: Zählt die Fans, die Inhalte – nicht nur aus der Timelime –  gesehen haben. Das können auch Fotos in den Alben oder geschaltete Werbeanzeigen sein.
  • Postreicheweite: Hier wird nur die Anzahl der Fans gezählt, die einen bestimmten Beitrag/Post gesehen haben.

Neben der reichweite in bestimmten Zeitabständen, gibt es weiterhin unterschiedliche Arten von Reichweite:

  • Organische Reichweite

Beschreibt die Anzahl der Fans, welche eine Page besuchen und diese Seite oder einen ihrer Posts gesehen haben. Ausgeschlossen bei der Zählung werden gesponserte Inhalte und Werbung.

  • Virale Reichweite

Das sind die Fans, die Beiträge in einer Story (also “X gefällt Y”)  gesehen haben.

  • Bezahlte Reichweite
  • Unbezahlte Reichweite

Wichtig zu wissen: „…entspricht die unbezahlte Reichweite der Gesamtreichweite minus der bezahlten Reichweite. Die Summe der organischen und der viralen Reichweite ist immer mindestens genauso groß, wie die unbezahlte Reichweite, da ein und der selbe Nutzer sowohl selbst auf einer Seite einen bestimmten Inhalt sehen und denselben durch eine Story eines Freundes betrachten kann. Jedoch schließt Facebook den beschriebenen Nutzer nur einmal in der generell angezeigten Reichweite ein.“

allthefacebook kennt sich aus

X, Y, Z – So heißen die Generationen heute

Nach X kommt Y und dann Z.

Hier kommt eine einfache, aber super selbsterklärende Sicht auf die Dinge, die waren, die sind und die kommen werden.

Das sind die Generationen, die man kennen sollte

 

 

 

[via reif.org]

Will man also die entsprechende Zielgruppe erreichen, muss man wissen, wie sie tickt. Für die derzeitige Z-Gen – die 13 bis 17jährigen –  gilt heutzutage: nicht mehr ‚mobile-first‘, sondern ‚mobile-only‘.

Content-Marketing richtig analysieren

Content ist gut. Besser sind die richtigen Werkzeuge, um den guten Content erfolgreich zu machen. Einige dieser Faktoren können Schlüsselfaktoren sein:

  • Unique Visits vs. Returning Visitors
    Wiederkehrende Besucher sind die besseren. Ziel sollte sein, die Anzahl der Returning Visitors zu steigern.

  • Keywordoptimierung
    Im besten Falle ist jede einzelne Seite für ein Keyword(-Thema) suchmaschinenoptimiert sein.

  • Anzahl von Backlinks
    Wichtige Indikatoren für guten Content sind Verlinkungen auf anderen Seiten.

  • Referral Traffic
    Wenn eigener Content auf andern Seiten verlinkt wird, dann ist es noch besser, wenn diese Besucher auch die eigene Seite besuchen. Zudem lässt es Rückschlüsse über die Nutzerherkunft zu.

  • Verweildauer vs. Bouncerate
    Es schwebt ja im Raum, dass Google Content stärker positiv bewertet, wenn Nutzer ihn auch konsumieren. Ziel sollte es sein, die Verweildauer der Besucher zu steigern.

  • Onpage Engagement
    Ebenso wichtig wie der Content-Konsum ist die Interaktion in den sozialen Medien. Inhalt der sich lohnt zu teilen und darüber zu diskutieren, ist guter Content.

 

[via onlinemarketing.de]

Wer trifft sich auf welcher Social Media Plattform?

Nichts neues bzw. nicht anders zu erwarten ist die aktuelle Auswertung der Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke von Toluna und Faktenkontor. Dazu wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.

  • sehr junge Zielgruppe zwischen 14 und 19 Jahren

Instagram –> 71 Prozent

Snapchat –> nur 15 Prozent aller Onliner, allerdings fast so beliebt wie Instagram (62 Prozent).

Pinterest –> 37 Prozent

Tumblr –> 28 Prozent

  • 30- bis 39jährigen

Xing –> 30 Prozent

Linkedin –> 19 Prozent

Stayfriends –> 16 Prozent

  • 40- bis 49jährige

Stayfriends –> 16 Prozent

  • ü50

Stayfriends –> 15 Prozent

 

zusammengestellt von haufe.de

Linkbuilding ist nicht out

War es eine Zeitlang verpönt, Links zu sammeln, so gilt heute mehr denn je: Links ja, aber bitte qualitativ hochwertige Links.

Voraussetzung für Linkbuiling ist natürlich Content. Content, der die Zielgruppe interessiert. Dann wird er in den sozialen Medien auch ge- und verteilt.

Ist Content vorhanden, sollten folgende Punkte auf jeden Fall berücksichtigt und im besten Fall optimiert werden:

  • derzeitige Erwähnungen auf anderen Webseiten um Verlinkung bitten
  • Broken Links analysieren und umleiten oder korrigieren
  • Links von Wettbewerbern analysieren und ggf als Inspiration nutzen

Mehr zu Linkbuilding-Strategien finden sich auf internetworld

Ein cooles Tool, das den gesamten Prozess rund um den Content- und Linkbuildingprozess abdeckt, ist Linkbird. Leider nicht kostenfrei, aber hier im Kurztest vorgestellt >>>.

Wie ist das jetzt mit den Hashtags bei Instagram?

Reichweite! Ich will Reichweite! Aber bitte nicht um jeden Preis! Leider gibt es nicht DIE Anleitung, welche Tags gut und welche schlecht funktionieren – bis auf wenige Ausnahmen. Da muss man sich in seiner Nische einfach mal ein bisschen umschauen und ausprobieren.

Hier gibt es aber ein paar Tipps, die bei der Suche nach den perfekten Hashtags helfen können:

  • nutze alle 30 möglichen Hashtags
  • „verstecke“ Hashtags im ersten Kommentar
  • zensierte und gesperrte Hashtags natürlich nicht nutzen (eine Liste mit derzeit unerwünschten Hashtags)

Dazu gibt es noch ein kleines Helferlein, wie man die 30 Tags nicht jedes Mal erneut eingeben muss >>>

 

[gefunden bei Onlinemarketing]

Das ist doch alles das Gleiche

Die sozialen Netzwerke ähneln sich in ihren Funktionen immer mehr. Wer das eine nicht mag, findet eine Alternative.

Soziale Netzwerke ähneln sich

 

 

 

 

 

 

[via recode.net]

Wenn sich die Netzwerke angleichen, dann kommt das den Werbetreibenden zugute. Immerhin hat Facebook inzwischen mehr als 5 Millionen Werbekunden [via Horizont]. Der Nutzer kann Gelerntes von einer Plattform bei der nächsten anwenden. Gerade Video- und Bildmaterial erhöht die Verweildauer und das Geld fließt den Playern in die Taschen. Andersherum ist das auch eine Chance für Nischen.

Hier gibt es noch ein paar Infos, wer welchen Kanal lieber nutzt – Facebook vs. Instagram.

Die Zeit verrinnt im Social Media Universum

Mal eben schnell bei Instagram durchscrollen. Bei Facebook mal eben sehen, was die Freunde machen. Diese kleinen Dinge im social Media Universum summieren sich auf. Auf 5 Jahre und 4 Monate! Mehr Zeit als die, die wir für Essen und Trinken aufwenden!

Zeiten für social Media in Lebenszeit

 

 

 

Wie viel Zeit wir täglich auf den einzelnen Kanälen verbringen, findet sich unter den anderen Infografiken.

Infos und Grafiken via Mediakix.